Ein Winter in den französischen Alpen ist viel mehr als nur Skifahren. Schließlich verbinden sich hier schneesichere Pisten in über 3.000 m Höhe mit traditioneller Genusskultur und beeindruckenden Berglandschaften. Ob nun riesige Skiverbünde, charmante Chaletdörfer oder vielfältige Freizeitaktivitäten abseits der Pisten – Frankreich wartet im Winter mit idealen Bedingungen für Aktivurlauber und Familien zugleich auf. Welche Destinationen und Erlebnisse die Alpen in der Grande Nation auszeichnen, weiß SnowTrex.
Savoir-vivre im Schnee: Was den Winter in den französischen Alpen besonders macht
- Monatelange Schneesicherheit in Höhen von über 3.000 m
- Riesige Skiregionen mit hunderten Pistenkilometern für Profis und Familien mit Kindern
- Viele Unterkünfte im Herzen der Skistationen mit direktem „Ski-in/Ski-out“-Pistenanschluss
Der Winter in den französischen Alpen lebt von einer Kombination aus sportlichen Superlativen und einer entspannten, alpinen Lebensart, die stark von Traditionen geprägt ist. So warten in den höchsten Bergen der Grande Nation fast unbegrenztes Pistenvergnügen in riesigen Skiregionen, in denen auch regionale Köstlichkeiten auf sonnigen Bergterrassen serviert werden, die zum Verweilen und Genießen einladen.
Ein gelungener Skiurlaub in Frankreich wird zudem von den landestypischen Skistationen geprägt, die beste Voraussetzungen für Ski-in/Ski-out bieten. Denn dort kommen Wintersportler teilweise direkt von der eigenen Haustür auf die Piste. Also ganz ohne weite Wege oder Bustransfers. Auf diesem Wege können Skifahrer und Snowboarder am Ende eines langen Pistentages nahtlos in der Unterkunft einkehren und von dort aus ins Restaurant oder zum Wellness aufbrechen, um den Abend im Hochgebirge mit herzhaften Spezialitäten oder bei entspannten Anwendungen und Saunagängen ausklingen zu lassen.
Die Top-Winterdestinationen der französischen Alpen im Vergleich
Einige der beliebtesten Skiregionen der französischen Alpen haben sich ihren Status über Jahrzehnte erarbeitet, weil sie einfach alles bieten: vom familiären Hochplateau bis zum weltbekannten Gletscherskigebiet. Was das im Einzelnen bedeutet und warum hier für jeden Anspruch das Passende dabei ist, zeigt SnowTrex und listet Höhenlagen, Pistenkilometer sowie Freizeitangebote auf.
| Destination | Skigebiet | Pistenkilometer | Höhchster Punkt | Highlights abseits der Piste |
|---|---|---|---|---|
| La Plagne | La Plagne (Paradiski) | 225 km | 3.080 m | Olympische Bobbahn und eine 1,6 km lange Funslope |
| Les Arcs | Les Arcs/Peisey-Vallandry (Paradiski) | 200 km | 3.226 m | Village Igloo und Zipline Arc 2000 |
| Val d’Isère | Tignes/Val d'Isère | 300 km | 3.456 m | Centre Aquasportif und Eisklettern |
| Méribel | Méribel | 150 km | 2.952 m | Naturschutzgebiet Tuéda und die Loipen in Fontany |
| Les Menuires | Les Menuires - St. Martin | 150 km | 2.850 m | Pixel Area und Speed Mountain Rodelbahn |
| Grand Massif | Le Grand Massif | 265 km | 2.480 m | Kaskadenabfahrt Sixt und das Dorf Samoëns |
| Serre Chevalier | Serre Chevalier | 250 km | 2.800 m | Thermen in Monêtier und die Festung Briançon als UNESCO-Weltkulturerbe |
La Plagne: Rekordverdächtige Pisten und Seilbahnen
- Zentrum der Skiregion Paradiski, die satte 425 Pistenkilometer zu bieten hat
- Einfache Abfahrten für Anfänger und vielseitige Angebote für Familien
- Fahrten im Gästebob auf der historischen Olympiabobbahn von 1992
Skigebiet und Pistenangebot
- Höhe: bis zu 3.167 m
- Pistenkilometer: 225 km
Mit insgesamt 225 Pistenkilometern bildet das Skigebiet La Plagne (Paradiski) gemeinsam mit Les Arcs (200 Pistenkilometer) einen der weltweit größten Skiverbünde. Dabei sind gerade für Einsteiger und Familien mit Kindern die breiten Hänge auf dem sonnigen Hochplateau von La Plagne ein absolutes Muss. Genau wie die Funslope, die mit Steilkurven, Wellenbahnen, Tunneln und 1,6 km die längste gestaltete Erlebnisabfahrt ihrer Art in Europa ist.
Zudem sind die anspruchsvollen Abfahrten am Bellecôte-Gletscher in bis zu 3.080 m Höhe auch eine sportliche Herausforderung für ambitionierte Wintersportler. Ein weiteres Highlight im Skigebiet ist die Verbindung mit dem doppelstöckigen „Vanoise Express“ zwischen La Plagne und Les Arcs, die als eine Seilbahn der Superlative ein zusammenhängendes Skigebiet mit insgesamt 425 Pistenkilometern entstehen lässt.
Aktivitäten abseits der Piste
La Plagne kann im Winter an der frischen Luft auch abseits der Pisten punkten. Schließlich warten hier außergewöhnliche Attraktionen wie die Bob- und Rodelbahn der Olympischen Winterspiele von 1992. Dort können Gäste in die Schuhe der Profis treten und in speziell gedämpften Bobs, begleitet von einem erfahrenen Piloten, mit bis zu 120 km/h durch die 19 Kurven des Eiskanals hinabrasen. Deutlich entspannter wird es dagegen im Schnee rund um die Skistation, wo etwa präparierte Winterwanderwege und markierte Schneeschuhrouten durch das Tarentaise-Tal beginnen.
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Les Arcs: Höhenluft trifft auf Adrenalin, auf und abseits der Pisten
- Lange Abfahrten von der Aiguille Rouge in 3.226 m Höhe
- Beeindruckende Zipline mit direktem Blick auf das Mont-Blanc-Massiv
- Weitere Highlights abseits der Pisten wie ein Igludorf mit Eisskulpturen
Skigebiet und Pistenangebot
- Höhe: bis zu 3.226 m
- Pistenkilometer: 200 km
Auf der anderen Talseite von La Plagne lebt das Skigebiet Les Arcs/Peisey-Vallandry (Paradiski) von einem abwechslungsreichen Höhenprofil mit 200 Pistenkilometern, die bis auf 3.226 m Höhe an der Aiguille Rouge hinaufreichen. Und gerade die dort beginnende, 7,4 km lange Abfahrt führt über satte 2.000 Höhenmeter ununterbrochen ins Tal bis in das kleine Bergdorf Villaroger.
Oberhalb der Baumgrenze können Skifahrer und Snowboarder auf den offenen Gipfelhängen das Panorama der Savoyer Alpen genießen, während in den tiefergelegenen Waldpassagen eher flachere, familienfreundliche Hänge warten. Zudem sorgen 52, teilweise hochmoderne Liftanlagen dafür, dass Wintersportler im gesamten Skigebiet zügig zu allen Abfahrten kommen.
Aktivitäten abseits der Piste
Zu den gefragtesten Attraktionen neben dem Skifahren zählt in Les Arcs auf jeden Fall die Zipline an der Station Arc 2000, mit der Mutige an einem Stahlseil mit bis zu 130 km/h ins Tal sausen können. Während des Flugs über die verschneiten Berglandschaften haben die „Passagiere“ hier bei klarer Sicht auch einen direkten Ausblick auf den Gipfel des majestätischen Mont Blanc (4.807 m).
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Und auch das Village Igloo, wo Besucher faszinierende Eisskulpturen in einer kunstvoll beleuchteten Schneegrotte bewundern dürfen, gilt es im Winter nicht zu verpassen. Dazu bieten die Panoramaterrassen an den Bergstationen ideale Bedingungen, um gerade bei Kaiserwetter die kulinarischen Spezialitäten der Region, und das alpine Panorama zu genießen.
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Val d’Isère: Winterliche Tradition im Herzen der Alpen
- Schneesicheres Großkigebiet Tignes – Val d’Isère wartet mit 300 Pistenkilometern auf
- Ambitionierte Skifahrer können anspruchsvolle Pisten wie die legendäre Piste Face de Bellevarde entdecken
- Wellness, Eisklettern oder einfach die Ruhe nach einem langen Skitag genießen
Skigebiet und Pistenangebot
- Höhe: bis zu 3.456 m
- Pistenkilometer: 300 km
Das Skigebiet Tignes/Val d’Isère rund um den namensgebenden Traditionsskiort Val d’Isère punktet mit beeindruckenden 300 Pistenkilometern, von denen einige Abfahrten in bis zu 3.456 m Höhe beginnen. Durch die Lage der Gipfel profitiert das Skigebiet von erstklassigen Schneeverhältnissen, die hier besonders an den Hängen des Pisaillas- und des Grande-Motte-Gletschers vom Frühwinter bis ins späte Frühjahr gegeben sind.
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Insgesamt kann Val d’Isère mit abwechslungsreichem Terrain aufwarten, das gerade sportlich ambitionierte Skifahrer auf der 2,9 km langen Weltcup- und Olympia-Abfahrt Face de Bellevarde genießen dürfen. Dabei verlangen Neigungen von über 70 Prozent absolutes technisches Können. Genussskifahrer fühlen sich dagegen gleichzeitig auf dem Solaise-Plateau mit seinen sanft geneigten Hängen und entspannten Pisten wohl.
Aktivitäten abseits der Piste
Natürlich steht Skifahren in Val d’Isère im Winter an erster Stelle, was allerdings nicht heißt, dass es dort auch am Rande der Abfahrten nicht sportlich wird. Ganz im Gegenteil! So ist etwa das 5.000 Quadratmeter große Centre Aquasportif im Ort das Zentrum für Erholung und Fitness. Wer hier auf der Suche nach Entspannung ist, sollte sich auf keinen Fall die Saunawelten entgehen lassen, um dort die Muskulatur regenerieren zu lassen. Dazu bietet sich aus Whirlpools und beheizten Schwimmbecken ein unverbauter Blick auf die verschneiten Berge der Region.
Im Skiort können sich Outdoor-Begeisterte an der frischen Luft zudem beim Eisklettern an gefrorenen Wasserfällen unter Anleitung von Profis ausprobieren. Oder einfach einen gemütlichen Spaziergang durch das historische Zentrum mit seinen Natursteinhäusern und der barocken Kirche machen.
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Méribel: Skifahren ohne Ende im Zentrum der 3 Vallées
- Liegt mitten im mit 600 Pistenkilometern größten zusammenhängenden Skigebiet der Welt
- Mondäner Skiort mit einer harmonischen Architektur, aus traditionellen Holz- und Stein-Chalets
- Vielfältige Outdoor-Erlebnisse abseits der Pisten im Naturpark Plan de Tuéda
Skigebiet und Pistenangebot
- Höhe: bis zu 2.952 m
- Pistenkilometer: 150 km
Als Teil der Skiregion Les 3 Vallées liegt das Skigebiet Méribel im mittleren der drei Täler und damit wortwörtlich mitten im mit 600 Pistenkilometern, größten zusammenhängenden Skigebiet der Welt. Aus dem mondänen Skiort sind so mit vielen der insgesamt 165 Seilbahnen und Lifte alle Richtungen des Skigebietes erreichbar, sodass Skifans jeden Tag neue Hänge erkunden können. Das „Einzelskigebiet“ Méribel wartet übrigens mit beachtlichen 150 Pistenkilometern auf, die vom Wald rund um den Flughafen Altiport auf bis zu 2.952 m am Mont du Vallon reichen. An der Bergstation beginnen hier einige sportlich anspruchsvolle Abfahrten, von denen Skifahrer und Snowboarder während einer Pause am Pistenrand die beeindruckende Aussicht auf den Gébroulaz-Gletscher (3.531 m) genießen können.
Aktivitäten abseits der Piste
Im unberührten Naturschutzgebiet Plan de Tuéda finden Winterwanderer abseits von Méribel ruhige Pfade, die durch alte Zirbenwälder entlang eines malerischen Bergsees führen. Langläufer schätzen zudem die schneesicheren, bis zu 33 km langen Loipen etwa rund um den Altiport. Hautnah und teilweise auch aus der Luft ist die verschneite Landschaft rund um den Skiort ebenso bei Pferdeschlittenfahrten, beim Tandem-Paragliding mit Profipiloten oder bei geführten Ausritten zu erleben, bevor gemütliche Chalets im Anschluss zu einer Einkehr und einem wärmenden Getränk einladen.
SnowTrex-Tipp: Bei der Buchung einer Unterkunft in Méribel ist der Skipass für die gesamte Skiregion Les 3 Vallées oft inklusive, was maximale Flexibilität für Skifahrer garantiert.
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Les Menuires: Sportliches Wintervergnügen im Belleville-Tal
- Skifahren auf 150 Pistenkilometern im Osten der 3 Vallées
- Direkte Pistenanbindung dank Ski-in/Ski-out-Unterkünften
- Winterlicher Freizeitspaß auf der Rodelbahn oder im Wellnessurlaub
Skigebiet und Pistenangebot
- Höhe: bis zu 2.850 m
- Pistenkilometer: 150 km
Im östlichsten der drei Täler der Skiregion Les 3 Vallées liegt das Skigebiet Les Menuires – St. Martin, das durch seine sonnige Lage im Belleville-Tal und mit 150 Pistenkilometern in bis zu 2.850 m Höhe überzeugt. Bei Kaiserwetter zieht dort während der Skisaison gerade der Bereich rund um die Pointe de la Masse (2.804 m) Skifahrer und Snowboarder an.
Neben anspruchsvollen Steilhängen für ambitionierte Wintersportler gilt es dabei auch, Tiefschneeareale für Freerider zu erkunden. In Les Menuires fühlen sich jedoch nicht nur Skiprofis wohl. Für Skieinsteiger und Familien warten an der flacheren Westflanke des Skigebietes neben speziellen Kinderbereichen mit Zauberteppichen auch viele blaue und damit anfängerfreundliche Pisten.
Aktivitäten abseits der Piste
Rasant geht es in Les Menuires am Ende nicht nur auf den Pisten zu. Großer Beliebtheit erfreut sich dabei etwa die Schienenrodelbahn „Speed Mountain“ auf der es im Winter wie im Sommer mit Schlitten auf einer über 1.000 m langen Strecke durch Steilkurven sowie über Wellen und Kreisel ins Tal geht.
Und wenn das Wetter einmal nicht mitspielt, steuern Familien mit Kindern im Skiort meist die „Indoor-Pixel-Area“ an, wo es nachmittags an Kletterwänden, auf Trampolinen und anderen Sportflächen bestimmt nicht langweilig wird. Wer einen langen Skitag dagegen entspannter ausklingen lassen will, kann das hier in Bädern und Spas machen, wo Dampfbäder und Saunalandschaften Wellness pur verkörpern.
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Grand Massif: Idyllische Bergwelt und historische Spuren
- Skivergnügen auf 265 Pistenkilometern zwischen Flaine und traditionellen Bergdörfern
- Pisten-Highlights, wie die 14 km lange Naturabfahrt Piste des Cascades
- Historische Architektur und Kultur im Steinmetzdorf Samoëns erleben
Skigebiet und Pistenangebot
- Höhe: bis zu 2.480 m
- Pistenkilometer: 265 km
Satte 265 Pistenkilometer können Skifahrer und Snowboarder im Skigebiet Le Grand Massif entdecken, das das Hochtal von Flaine auf 1.600 m Höhe mit den idyllischen Talorten Samoëns, Morillon und Sixt-Fer-à-Cheval verbindet. In ständiger Sichtweite des Mont Blanc fährt eine von insgesamt 63 Seilbahnen und Liften im Skigebiet bis hoch auf 2.480 m am Grandes Platières.
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Dort beginnt dann auch das Pistenhighlight des Grand Massif, die 14 km lange Naturabfahrt Piste des Cascades, die bis ins Tal nach Sixt-Fer-à-Cheval (765 m) führt. Dabei führt die Abfahrt fernab von Liftanlagen durch ein stilles Naturschutzgebiet und vorbei an gefrorenen Wasserfällen.
Aktivitäten abseits der Piste
Das Skigebiet Le Grand Massif hat es nicht nur Wintersportlern, sondern auch Kulturfreunden angetan. Sie zieht es besonders ins denkmalgeschützte Dorf Samoëns, das von einer jahrhundertealten Steinmetztradition lebt und wo historische Brunnen, Bürgerhäuser und eine gotische Kirche zu finden sind. Einheimische sprechen hier bei regelmäßigen Ortsführungen ganz authentisch über ihre Heimat und das alpine Brauchtum in der Haute-Savoie.
Outdoor-Fans können sich ihrerseits auf markierte Schneeschuhtrails begeben und dort durch das Cirque du Fer-à-Cheval, ein gewaltiges Amphitheater aus senkrechten Felswänden, wandern, während lokale Bauernhöfe ihre Türen für Gäste etwa zu Verkostungen von regionalem Bergkäse öffnen.
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Serre Chevalier: 300 Sonnentage und UNESCO-Welterbe genießen
- Skigebiet mit 250 Pistenkilometern in den sonnenverwöhnten französischen Südalpen
- Ikonische Abfahrten für Groß und Klein durch lichte Lärchenwälder
- Thermalquellen in Monêtier-les-Bains und UNESCO-Weltkulturerbe in Briançon
Skigebiet und Pistenangebot
- Höhe: bis zu 2.800 m
- Pistenkilometer: 250 km
Südlich der legendären, französischen Mega-Skigebiete wartet noch ein weiteres riesiges Pistenareal. In diesem Fall das Skigebiet Serre Chevalier mit unfassbaren 250 Pistenkilometern in bis zu 2.800 m Höhe. Durch die Lage am Rande des Nationalparks Écrins können Wintersportler hier nicht nur ein unverwechselbares Hochgebirgspanorama, sondern auch 300 Sonnentage pro Jahr genießen!
Charakteristisch für Serre Chevalier sind die Talabfahrten, die durch breite Lärchenwaldschneisen ziehen, die vorwiegend durch ihr relativ flaches Terrain punkten sowie mit hervorragenden Sichtverhältnissen glänzen. So können gerade Skianfänger und Familien mit Kindern dort Höhenunterschiede von bis zu 1.600 m auf langen, beinahe ununterbrochenen Pisten befahren.
Aktivitäten abseits der Piste
Kultur und Entspannung liegen rund um Serre Chevalier ganz nah beieinander. Zum einen ist das die Thermalanlage Les Grands Bains du Monêtier, in der heißes Mineralwasser aus dem Boden sprudelt und in Freibecken fließt, aus denen Wellness-Freunde im Schatten der 3.000er-Gipfel der Südalpen wirkliche Tiefenentspannung genießen können. Historisch wird es zudem in der Festungsstadt Briançon, deren historische Vauban-Befestigungsanlagen so legendär sind, dass sie im Jahr 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe wurden.
Im Skigebiet selbst können Wintersportler sich abseits der Pisten entweder beim Skijöring auf Schnee und Eis oder bei den passenden Wetterverhältnissen sogar beim Eiskarting auf präparierten Rundkursen ausprobieren. Außerdem lohnt es sich, durch die Gassen der Dörfer zu schlendern und dort dann in traditionellen Gasthäusern ein Kalt- oder Heißgetränk zu genießen.
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Kulinarik in den französischen Alpen: Savoyer Spezialitäten und alpine Gourmetküche
- Herzhafte Käseklassiker wie Fondue Savoyarde über das Raclette bis zum Tartiflette
- Regionale Spezialitäten wie Savoyer Diots oder südalpine Tourtons
- Prämierte Kochkunst wird in urigen Berghütten und gehobenen Restaurants serviert
Deftige Klassiker: Fondue Savoyarde, Raclette und Tartiflette
Das Fundament der Küche in den französischen Nordalpen sind bereits seit Jahrhunderten erstklassige Bergkäsesorten wie Beaufort, Reblochon, Abondance und Tomme de Savoie. Und wer dann nach einem langen Skitag abends in ein Restaurant oder einen Gasthof einkehrt, findet hier auf jeden Fall immer das Fondue Savoyarde auf der Karte, bei dem eben Brotstücke in den geschmolzenen Bergkäse und Weißwein getaucht werden.
Ein weiterer Klassiker ist die Tartiflette, ein herzhafter Auflauf aus Kartoffeln, Speck, Zwiebeln und geschmolzenem Reblochon-Käse. Dazu wird auch in vielen Gasthäusern Croziflette serviert, bei der traditionelle Savoyer Buchweizennudeln die Kartoffeln aus der Tartiflette ersetzen.
Regionale Vielfalt: von Savoyer Diots bis zu südalpinen Tourtons
Neben Käsespezialitäten werden die Speisekarten in den französischen Alpen auch durch deftige Fleischgerichte wie die Diots de Savoie, also würzige Schweinswürste, geschmort in Weißwein und Zwiebeln, geprägt. Dazu genießen nicht nur die Einheimischen dann Farçon savoyard, einen traditionellen Kartoffel-Speck-Kuchen mit Backpflaumen.
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In den südlicheren Tälern rund um Serre Chevalier dürfen zudem die Tourtons du Champsaur, knusprig frittierte Teigtaschen mit Füllungen aus Kartoffeln, Käse oder süßem Apfelmus, nicht fehlen. Und als stilvoller „Absacker“ ist am Ende natürlich noch ein Gläschen Génépi, ein aromatischer Likör aus alpinen Kräutern, ein absolutes Muss.
Feine Küche und Gastronomie am Berg
Die Gastronomie in den französischen Skigebieten besteht selbstverständlich nicht nur aus regionalen Spezialitäten in rustikalem Ambiente, sondern auch durch meisterhafte, moderne französische Kochkunst auf höchstem Niveau. Und so können Skifahrer und Snowboarder auf urigen Berghütten hausgemachte Eintöpfe und Schinkenplatten genießen, während sich einige renommierte, international bekannte Küchenchefs in den Skidörfern etabliert haben, indem sie in ihren Häusern traditionelle alpine Zutaten in kreativen Gourmetmenüs neu interpretieren. Wichtig ist dabei für alle Köche, dass sie frische regionale Produkte aus den Bergtälern verkochen und damit ein unverwechselbares Geschmackserlebnis kreieren.
FAQ zu Winter in den französischen Alpen
Wann ist die beste Reisezeit für einen Winterurlaub in den französischen Alpen?
Die beste Reisezeit für Wintersportler in den französischen Alpen liegt zwischen Mitte Dezember und Ende April, da viele Stationen dort in über 1.800 m bis über 3.000 m Höhe liegen und dadurch bis ins Frühjahr hinein beste Schneebedingungen zu bieten haben. Detaillierte Auswertungen zur Schneelage liefert an dieser Stelle die Schneestatistik für Frankreich von SnowTrex.
Was bedeutet das Konzept „Ski-in/Ski-out“ in Frankreich?
Ski-in/Ski-out beschreibt Unterkünfte, die direkt an die Piste oder Bergbahn liegen, sodass Skifahrer und Snowboarder dort morgens unmittelbar vor der Haustür in die Bindungen steigen und nachmittags bis vor den Skikeller abfahren können. gerade in Frankreich wurden viele Skistationen gezielt nach diesem Konzept erbaut, um Wegezeiten für Gäste zum Lift zu minimieren.
Welche Aktivitäten bieten die französischen Alpen für Nicht-Skifahrer?
Für Nicht-Skifahrer bieten die französischen Alpen ein breites Spektrum aus Thermalbädern wie den Grands Bains du Monêtier, präparierten Winterwanderwegen, Fahrten im olympischen Eiskanal, Ziplines sowie geführten Schneeschuhtouren. Zudem laden historische Orte wie Briançon oder Samoëns dazu ein, kulturelle Entdeckungen zu machen und kulinarische Verkostungen zu genießen.
Gilt in den französischen Alpen eine Winterreifen- und Schneekettenpflicht?
In den französischen Gebirgsdépartements gilt gemäß der Loi Montagne vom 1. November bis zum 31. März eine gesetzliche Pflicht für zugelassene 3PMSF-Winterreifen oder das griffbereite Mitführen passender Schneeketten im Fahrzeug. Autofahrer sollten die Montage also zu Hause unbedingt vor Reiseantritt testen, um bei winterlichen Straßenverhältnissen in den französischen Alpen sicher unterwegs zu sein.
Wie gelingt die Anreise in die Skigebiete der französischen Alpen am besten?
Die Anreise in den Skiurlaub in die französischen Alpen erfolgt komfortabel mit dem Auto über das gut ausgebaute Autobahnnetz, per Hochgeschwindigkeitszug TGV direkt bis in die Täler oder per Flugzeug über die Flughäfen Genf, Lyon oder Grenoble mit anschließendem Shuttletransfer. Bahnreisende profitieren dabei von direkten Busverbindungen von den Zielbahnhöfen wie Moûtiers oder Albertville hinauf in die Höhenresorts.
