Skiurlaub mit der Familie: Familienfreundliche Skigebiete

14. Mai 2018 - Carla Meyer

Freie Pisten, tolle Panoramen, günstige Preise und den Nachwuchs immer im Blick – in solchen Skigebieten lässt sich der Familienurlaub im Schnee so richtig genießen. SnowTrex kennt die Familienskigebiete, in denen der Skiurlaub zum vollen Erfolg wird.

Skiurlaub mit der Familie – in familienfreundlichen Skigebieten ein großer Spaß!

Familienskigebiete: Die Vorteile

Ein ruhiges Ortszentrum, persönliches Ambiente und gelebte Gastfreundschaft sind die Pluspunkte, die Familienskigebiete so angenehm machen. Hier herrscht kein Trubel und doch ist es nie langweilig – im Gegenteil. Oft gibt es in kleineren Skiorten viele Stammgäste, die sich immer wieder dort treffen. Viel schneller als anderswo kommt man hier ins Gespräch, knüpft Kontakte oder sogar neue Freundschaften. Viele schätzen genau diesen familiären Zusammenhalt und so kommen vor allem Eltern mit Kindern gerne in Familienskigebiete. Sie fühlen sich als Familie willkommen, lernen schnell andere Familien kennen, lassen die Kleinen gemeinsam spielen und können sich mit anderen Eltern austauschen. Hinzu kommen die feinen Nuancen im Angebot, die Eltern zu schätzen wissen. Da wären zum Beispiel betreute Winterspielplätze, Kinderteller auf den Speisekarten und Wickeltische in den Hütten. Praktisch sind auch die meist kurzen Wege zwischen Unterkunft, Lifteinstieg, Skischule, Rodelhang und dem abendlichen Freizeitangebot im Ort. Alles ist zu Fuß erreichbar und vergleichsweise einfach zu finden. Auch das Freizeitprogramm ist keinesfalls einseitig. Aktivitäten wie Rodeln, Pferdeschlittenfahrten oder Schlittschuhlaufen werden meist auch in noch so kleinen Orten angeboten. Darüber hinaus können schon einfache Spaziergänge am Abend zum Abenteuer werden. Ist die Stadtbeleuchtung in den Bergen gering, ist der klare Sternenhimmel nachts umso besser zu sehen. Ein Highlight für kleine und große Sternensucher!

Klasse statt Masse: Zu den kleineren Skiorten gehören oft auch überschaubare Skigebiete, die manchmal zwar nur wenige Pistenkilometer besitzen, diese jedoch exzellent präparieren. Zudem sind kleinere Skiareale gerade für Eltern ein Segen. Der Übungshang ist gut einsehbar und etwas größere Kinder können getrost mal eine Abfahrt alleine fahren. Schließlich trifft man sich immer wieder am Pistenende, am Lifteinstieg oder kommt auf der Hütte zusammen, ohne sich groß suchen zu müssen. Attraktiv sind weniger prominente Orte auch für Familien, die ihren Geldbeutel schonen möchten. Denn weniger Pistenkilometer bedeuten auch kleinere Preise.

Noch ein Vorteil überschaubarer Familienskigebiete: Hier kommen überwiegend Familien und Genussskifahrer zusammen. Das Après-Ski-Angebot am Abend fokussiert sich auf geruhsame Aktivitäten wie das Beisammensitzen am Kamin anstatt auf feuchtfröhliche Partynächte. So finden Eltern mit kleinen Kindern und Ruhesuchende genau die friedvolle Stimmung, die sie sich wünschen.

Hochfügen-Hochzillertal (Österreich)

Die Gemeinde Kaltenbach mit ihren Ortsteilen Ried und Stumm hat ca. 1.200 Einwohner und liegt auf einer Höhe von 558 m. Das dazugehörige Skigebiet Hochfügen-Hochzillertal (560 – 2.377 m) gilt als eins der besten Skigebiete der Welt. Das Familienskigebiet verfügt über 181 km Pisten, die von 38 Liften erschlossen werden. Ganze 155 km sind beschneibar, jedoch ist die Region generell sehr schneesicher. Von Kaltenbach aus erreicht man über zwei 8er Gondelbahnen zunächst die Zentralstation im Gebiet Hochzillertal. An dieser befinden sich das große Anfänger-Skigelände, die Skischulen und der Zwergerl Club mit Ganztagsbetreuung (ab 3 Monaten). Über weitere Lifte gelangt man von hier aus ganz weit nach oben. Blaue und rote Pisten führen immer wieder zurück zur Zentralstation. Fortgeschrittene Skiläufer können über „The best connection“ in 2.501 m Höhe hinüber nach Hochfügen fahren und den 2. Bereich des Skiresorts erkunden.

Im Skigebiet Hochfügen-Hochzillertal begrüßt die Kleinsten das Maskottchen.

Familien, die nach so viel Piste und Schnee etwas ganz anderes möchten, legt SnowTrex das vielseitige, kulturelle Angebot von Kaltenbach und seiner Region ans Herz. In der 25 km entfernten Bezirkshauptstadt Schwaz gibt es ein Silber-Schaubergwerk und ein Planetarium. Im nahen Fügen (7 km) können die Schaukäserei und die Zillertaler Speckstube besichtigt werden – inklusive Verkostung. Ein informatives Familienerlebnis ist ein Besuch des Biomasse-Heizkraftwerks „FeuerWerk“. Das Naturprodukt Holz wird Eltern und Kindern auf vielfältige Art und Weise nahe gebracht. Das Museum in der Widumspfiste lädt ein zu einer historischen Zeitreise über Volkskultur und Brauchtum des Zillertals. Zwischen Jenbach und Mayrhofen verkehrt außerdem an manchen Tagen die Zillertalbahn in ihrer nostalgischen Variante. Natürlich gibt es auch „normale“ sportliche Aktivitäten wie Eislaufen, Rodeln, Winter- und Schneeschuhwandern, Langlauf, Eisstockschießen und vieles mehr.

Flachau (Österreich)

Flachau hat ca. 2.700 Einwohner und liegt auf einer Höhe von 920 m im Salzburger Land, etwa 70 km südlich von Salzburg. Das Flachauer Skigebiet „Snow Space“ (827 – 2.000 m) gehört zur Ski amadé, einer der größten Skiregionen Österreichs. Flachau gilt als sehr innovatives Skigebiet mit komfortablen Seilbahnanlagen (z.B. Sitzheizung und Wetterschutzhauben), hervorragend präparierten Pisten sowie 100%iger Schneesicherheit durch modernste Beschneiungsanlagen. Die Heimat von Skistar Herrmann Maier ist immer wieder Austragungsort im Ski-Weltcup. Der Snow Space Flachau besitzt mehrere Übungspisten für Anfänger. 3 Talabfahrten reichen direkt bis in den Ort. Für die Kleinsten gibt es an jeder Talstation Einrichtungen zur Kinderbetreuung (ab 10 Monaten). Der Skikindergarten nimmt Kinder ab 2 Jahren an. Die regulären Ski- und Snowboardschulen haben fast alle eigene Kinderbereiche, in denen die Kinder ab 4 spielerisch an das Skifahren herangeführt werden. Das Erlernte kann auf superbreiten Pisten und abwechslungsreichen Familienabfahrten vertieft werden. Nachwuchstalente wagen sich auf die ca. 2 km lange Hermann Maier Weltcupstrecke oder die Zeitmess-Strecke. Nachtaktive vergnügen sich dienstags und donnerstags Abend auf der Flutlichtpiste beim Achter-Jet.

Die Après-Ski-Aktivitäten in Flachau sind ebenso vielfältig wie das Pistenangebot. Snowtubing, Snowsailing, Snowrafting und Zorbing gehören zu den neueren Funsportarten und warten darauf, von Familien entdeckt zu werden. Natürlich gibt es auch Winterwanderwege, Langlauf-Loipen, Rodelbahnen, Pferdeschlitten, Eisstockschießen und vieles mehr. Für einen skifreien, gelungenen Familientag empfiehlt Snowtrex auch den Besuch der Therme amadé in Altenmarkt, 6 km von Flachau entfernt. Die abwechslungsreiche Bade- und Wellnesslandschaft bietet u.a. ein Wellenbad, diverse Saunen und Dampfbäder, die einzigartige Einzel-Looping-Rutsche, Blackhole-Rutsche, Solarium, Massage-Angebote und Gastronomie.

Weite Blicke im familienfreundlichen Skigebiet Flachau.

Mehr als 20 Skihütten und Bergrestaurants mit herrlichen Sonnenterrassen laden zur Einkehr ein. Auch hier ist man auf Kinder eingestellt. Kindergerichte, Kinderstühle und Wickeltisch sind vielerorts vorhanden wie auch für ältere Kids Spielräume und Bereiche mit W-LAN.

Söllereck-Oberstdorf (Deutschland)

Oberstdorf ist die südlichste Gemeinde Deutschlands und liegt auf einer Höhe von 813 m. Der Kurort mit außergewöhnlich sauberer Luft hat ca. 9.900 Einwohner und gehört zu den beliebtesten Urlaubszielen Deutschlands. Der angesehene Wintersportort hat eine der modernsten und größten Skiflugschanzen der Welt und ist Austragungsort für international bekannte Skisportwettbewerbe. Eine Selbstverständlichkeit ist der kostenlose Skibus für Wintersportler, der regelmäßig alle nah gelegenen Skigebiete anfährt. Familien mit kleinen Kindern, Anfängern und Wiedereinsteigern empfiehlt sich zu Beginn das Skigebiet Söllereck (1.013-1.450 m). Hier gibt es 12 km Pisten, davon 5 km leichte und 5 Aufstiegshilfen. Das Söllereck wurde vom Kinderland Bayern® als besonders familienfreundlich zertifiziert. So gibt es z.B. ein kostenloses Übungsgelände mit Skikarussell, Iglu, Förderband und Zauberteppich, wo die Kinder von engagierten Skilehrern spielerisch an das Skifahren herangeführt werden. Actionreiches Vergnügen garantiert der Alpine Coaster, eine rasante, 850 m lange Rodelbahn, auf der bis zu 40 km/h erreicht werden können. An der Talstation des Söllerecks können außerdem Snowbikes ausgeliehen werden.

Oberstdorf bietet zudem eine breite Palette an Freizeitaktivitäten. Wie wär es zum Beispiel mit einem gemeinsamen Iglu-Bau? Wer es lieber rasanter mag, hat die Qual der Wahl zwischen Rodeln, Airboard, Snowbike, Snowscooter, Zorbing u.a. Etwas ruhiger sind Curling, Eislaufen, Hundeschlittenfahrten und Schneeschuhwanderungen. Eine schöne Fußgängerzone mit attraktiven Geschäften zum Bummeln sowie Restaurants aller Kategorien runden das perfekte Familienangebot ab.

Ellmau (Österreich)

Durch die Nähe zur deutschen Grenze (24 km) lässt sich Ellmau ohne Autobahnvignette erreichen. Der idyllisch gelegene Ort zählt 2.600 Einwohner und befindet sich auf einer Höhe von 820 m. Mit dem Skipass für die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental stehen unglaubliche 279 Pistenkilometer sowie 91 Liftanlagen zur Verfügung. Bei dieser Größenordnung ist es ratsam, den Aktionsradius zunächst auf Astberg und Hartkaiser zu beschränken: Am Fuße des Astbergs, zwischen Ellmau und Going, befinden sich mehrere Übungslifte mit breiten, idealen Pisten für Anfänger und Wiedereinsteiger. Angesiedelt sind hier auch die Skischulen, die Snowtubing-Bahn und das Kinderland Going-Ellmau, ein echtes Paradies mit Förderbändern, Karussell mit Snowtubs, Slalomstrecke, Hüpfburg uvm. Fortgeschrittene erreichen über 3 Sessellifte den Gipfel des Astbergs, von dem 10 Pisten leichten und mittleren Niveaus durch waldiges Gelände wieder ins Tal führen. Übrigens gibt es am Astberg auch eine 4,5 km lange und teilweise bis 2.00 Uhr nachts beleuchtete Rodelbahn.

Der Skipass zum Skigebiet Ellmau kann erweitert werden, so dass einem die gesamte SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental zur Verfügung steht.

Die zweite Möglichkeit ist, per Standseilbahn auf den Hartkaiser zu fahren. Auch von dort aus gelangt man über blaue und rote Pisten wieder hinab, jedoch mit der Option, den Rest des gesamten Skigebietes Wilder Kaiser-Brixental zu erkunden. So lassen sich die Dörfer Scheffau, Söll, Itter, Hopfgarten und Brixen per Ski besuchen. Ein Highlight am Hartkaiser ist die über 4 km lange Talabfahrt!

Wer den Wunsch verspürt, einen skifreien Tag zu verbringen, findet auch abseits der Pisten ein großes Angebot an abwechslungsreichen Aktivitäten wie z.B. Curling, Eisstockschießen, Winter- und Schneeschuhwandern, Pferdeschlittenfahrten, Tandem-Paragliding, Winterreiten uvm. Herrlich relaxen lässt es sich im Ellmauer KaiserBad, das neben rasanten Erlebnisrutschen auch einen schönen Wellness- und Saunabereich vorzuweisen hat.

Serfaus-Fiss-Ladis (Österreich)

Rund 125.000 m² der Pistenfläche sind im Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis ausschließlich für Kinder reserviert. 80 Prozent der Pisten sind blau oder rot markiert. Perfekte Bedingungen also für einen Skiurlaub mit der ganzen Familie. Ein Herzstück dieses Familienskigebietes ist die Kinderschneealm an der Bergstation der Familienbahn Gampen und der Komperdellbahn in Serfaus. 45.000 m² Schneefläche, die nur dem Vergnügen – und natürlich dem Lehren – der kleinsten Gäste gewidmet sind. Das Konzept: Die Kinder spielerisch an das Skifahren heranführen. Niemand muss hier 4 Stunden schnöde Übungen auf den Brettern durchhalten. Zwischendurch darf Kind Kind sein – und nach Herzenslust spielen. Dafür stehen verschiedene Parcours mit lebensgroßen Figuren bereit, dafür gibt es aber auch einen Spielplatz und eine Rodelbahn. Mittags geht es mit eigenen Förderbändern in die beiden Kinderrestaurants Murmlirest und Starrest – für Kinder bis bzw. ab 6 Jahren. Hier findet der Nachwuchs nicht nur spannende Themenräume, sondern hier wird auch Essen serviert, das von Kindern für Kinder getestet und ausgewählt wurde. Eltern und Großeltern können übrigens entspannen, während ihre Kinder sich amüsieren. Etwa in der nahen Relaxzone mit Hängematten und Strandkörben. Oder sie unternehmen einen Spaziergang auf der 1,5 km langen Alpenpromenade, die sie von der Kinderschneealm einmal um den nahen Speichersee herum führt.

Im Familienskigebiet Serfaus-Fiss-Ladis bleiben keine Kinderwünsche offen.

Gleich in der Nähe der Kinderschneealm warten zudem noch weitere Highlights auf den Nachwuchs. Der Murmlitrail etwa, ein interaktiver Abenteuertrail, der das Geheimnis um den Wohnort von Maskottchen Murmli lüftet. Oder die Bärenpiste, die Familienabfahrt von der Bergstation der Alpkopfbahn bis zur Kinderschneealm. Noch abenteuerlicher geht es im Beginner Circus, dem Funpark für den Freestyle-Nachwuchs mit kleinen Kickern, Wellenbahnen und Boxen, zu. Und natürlich auf dem Motorschlitten-Parcours, dem ersten nur für Kinder.

Mit der Kinderschneealm ist es aber noch längst nicht getan. 2 weitere Bereiche sind ganz den kleinen Wintersportlern gewidmet. Da wäre zunächst einmal der Murmlipark mitten in Serfaus. Kostenlos können sich auf diesem 10.000-m²-Terrain alle Gäste vergnügen. Auf der leicht geneigten Wiese warten zum Beispiel 2 Förderbänder, ein Karussell, ein Iglu und viele Spielfiguren. Geeignet ist all das vor allem für Kinder zwischen 3 und 4 Jahren. Genau für diese Gruppe hat die Serfauser Skischule auch ein spezielles Lernkonzept entwickelt, das sich die „Sanfte Geburt der Skikinder“ nennt. An der Mittelstation der Sonnenbahn in Fiss-Ladis wartet schließlich Bertas Kinderland. Ob auf den Förderbändern, am Übungs-Tellerlift, im Fuchsbau, in Bertas Klangwald, auf dem Spielplatz, der Rennstrecke, der Tubingbahn oder in den einzelnen Lernbereichen. Und wie weit sie sich bereits entwickelt haben, das können die kleinen Gäste auf Bertas Lerntrail überprüfen.

Neben all der Lernerei steht bei der Skischule Fiss-Ladis natürlich auch der Spaß im Vordergrund. Deshalb ist das Team bekannt für die Kinderanimation. Highlights sind zum Beispiel das Kasperltheater, das Skirennen oder der Indianertag. Berta betreibt übrigens natürlich auch einen Kindergarten: Ab 3 Monaten wird der Nachwuchs hier in großzügig gestalteten Räumen mit Kletterturm, Schlafecke, Kinderkino und Bertas Mini-Schneeland betreut.

Ein Extrabereich ist zudem für die Kinder bestimmt, die sich nicht auf 2 Brettern sondern auf einem den Berg hinunterschwingen wollen. Bertas Boarderclub an der Möseralmbahn in Fiss ist ein Übungsgelände nur für Snowboarder. Ab 6 Jahren toben sie sich hier auf einem Boardercross, einer Wellenbahn und diversen Special-Trails aus. Erste Sprünge werden am Airbag getestet.

Wer nun glaubt, dass der Familienspaß aufhört, wenn erst das Tal erreicht ist, der täuscht sich. Abseits der Pisten geht es weiter. Zum Beispiel stehen zwei Rodelbahnen zur Verfügung. Auf einer geht es regelmäßig sogar abends noch hoch her. Demoteams der Skischule beweisen sich dann als Akrobaten, hinzu kommt ein Feuerwerk.

Valmorel (Frankreich)

Kennen Sie schon das Schneeloch von Savoyen? Dies ist die Bezeichung für das familienfreundliche Skigebiet Valmorel in den Savoyer Alpen. Der Ort liegt 35 km südlich der Olympiastadt Albertville auf einer Höhe von 1.400 m und gehört zu den schönsten und gemütlichsten Skidörfern Frankreichs. Das zumeist aus Chalets bestehende Ortszentrum wurde im regionaltypischen Stil aus Holz und Naturstein erbaut. Kleine Boutiquen, gemütliche Restaurants, hübsche Läden sowie die Unterkünfte liegen direkt an den Pisten. Das Skigebiet (1.400 – 2.550 m) heißt „Le Grand Domaine“ und macht seinem Namen alle Ehre. 93 Pistenkilometer und 34 Liftanlagen stehen zur Wahl. Durch die Skischaukel-Verbindung nach St. Francois-Longchamp sind weitere 60 km Pisten und 16 Lifte zugänglich.

Direkt am Dorf befinden sich die breiten und flachen Anfängerterrains mit besonders langsam fahrenden Liften. Dazwischen verlaufen sternenförmig vornehmlich grüne und blaue Einsteigerpisten. In diesen Bereichen sind auch die Skischulen und Skikindergärten. Valmorel wartet übrigens mit einer echten Besonderheit auf: Hier gibt es die einzige deutsche Skischule Frankreichs. Durch seine Lage, aber auch durch die Ausstattung mit 350 modernen Schneekanonen, gilt Valmorel bis Mitte April als schneesicher.

In der Wintersaison bietet der Ort ein abwechslungsreiches Programm aus Sport, Spielen und Shows. Unten im Tal in Aigueblanche (12 km) lockt zum Beispiel ein großes Familienbad mit zwei Hallenbädern, Riesenrutsche und weiteren Aktivitäten.

Kastelruth (Italien)

Kastelruth liegt in Südtirol (Italien), verkehrstechnisch genau zwischen Brixen und Bozen, und nur 100 km von Innsbruck entfernt. Die hübsche Marktgemeinde hat ca. 6.500 Einwohner und befindet sich auf einer Höhe von 1.060 m. Viele Häuser des traditionsreichen Dorfes sind mit aufwändigen Wandmalereien geschmückt. Zum Ortsgebiet gehören auch Seis und die Seiser Alm, die mit 52 km² größte Hochalm Europas. Die Seiser Alm ist zum größten Teil autofrei, deshalb empfiehlt sich ab Kastelruth der kostenlose Skibus zur Talstation nach Seis (ca. 3 km). Rasch geht es per Umlaufseilbahn hoch auf 1.800 m, wo das idyllische Hochplateau darauf wartet, entdeckt zu werden. Die Seiser Alm fasziniert mit befreiender Weite und atemberaubender Kulisse. 60 bestens präparierte Pistenkilometer werden durch 22 moderne Aufstiegsanlagen erschlossen und sind zu 100% beschneibar. Die Pisten teilen sich auf in 30 km blaue, 29 km rote und 1 km schwarze Abfahrten, also ideal für den Genuss mit der ganzen Familie.

Mehrere Skikindergärten und Funparks für Kids stehen zur Verfügung und machen Lust auf einen Einstieg in den Wintersport. Hier gibt es Tunnels, Zauberteppiche, Hüpfburgen und sogar einen Mini-Express-Zug. Für einen skifreien Tag haben Wasserratten zwei Möglichkeiten: Das Acquarena in Brixen (27 km) und das Mardolomit in St. Ulrich (11 km). Beide Bäder verfügen über mehrere Becken, Wasserrutschen, Solebecken, mehrere Saunen, Dampfbäder und Gastronomie. Wer sich gerne noch anderen Sportarten widmen möchte oder einfach nur die märchenhafte Landschaft genießen möchte, hat die Wahl zwischen Schneeschuhwandern, Wandern, Langlauf, Skitouren, Schlittenfahren, Gleitschirmfliegen und Eislaufen. Quasi in fußläufiger Reichweite von Kastelruth aus gibt es das kleine Skigebiet Marinzen, wo dienstags und donnerstags von 19-22 Uhr Nachtskilauf auf 2,3 km angeboten wird.

Kinderskikurs auf der Seiser Alm.

Großer Arber und Silberberg (Deutschland)

Bodenmais mit seinen 3.300 Einwohnern liegt auf einer Höhe von 689 m am Fuße des höchsten Berges des Bayrischen Waldes, dem Großen Arber (1.456 m). Der gemütliche Luftkurort ist der ideale Ausgangspunkt für einen abwechslungsreichen Winterurlaub mit der Familie. Gleich zwei Familienskigebiete stehen zu Auswahl: „Großer Arber“ und „Silberberg“, die beide von Bodenmais aus per kostenlosem Skibus erreicht werden können.

Das Skigebiet Silberberg (bis 955 m) erfreut mit übersichtlichen und familienfreundlichen Abfahrten. Insgesamt sind 4 km gepflegte Pisten und 2 Lifte vorhanden. Im Kinderpark mit Zauberteppich, Ski-Karussell und Betreuung lernen die kleineren Gäste spielerisch das ABC des Wintersports kennen. Wer genug vom Skifahren hat, kann die über 500 m lange Winterrodelbahn ausprobieren oder das mitten im Skigebiet liegende Schaubergwerk besichtigen. Denn der 955 m hohe Silberberg heißt nicht umsonst so. In seinen Minen wurde bereits vor gut 500 Jahren nach Silber und anderen Mineralien gegraben. Jahrhunderte alte Stollen, ein unterirdischer See und viele interessante Schaustücke lassen die Vergangenheit wieder aufleben.

Das Skigebiet Großer Arber (bis 1.456 m) kann mit einer deutlich größeren Vielfalt punkten, z.B. der sehr anspruchsvollen alpinen Weltcup-Strecke des Skilandesleistungszentrums. Es gibt insgesamt 6 Liftanlagen und 10 km Pisten mit Schwerpunkt auf blauen und roten Pisten. Der Arber gilt als schneesicherster deutscher Mittelgebirgsgipfel, trotzdem wurde auch hier in eine moderne Beschneiungsanlage investiert, so dass in der Regel Skisport bis Mitte April möglich ist. Familien freuen sich über 6er-Liftanlagen, mit denen alle gemeinsam in wenigen Minuten den höchsten Punkt des Skigebietes erreichen. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick über den Bayrischen Wald und den Böhmerwald. Ein ganz besonderes Erlebnis ist sicherlich die 8 km lange Tourenabfahrt vom Großen Arber bis zum Hallenbad nach Bodenmais. Der Schwierigkeitsgrad ist leicht bis mittel.

Das beliebte ArBär-Kinderland mit 4 Förderteppichen in verschiedenen Längen sowie einem Skikarussell bietet Kindern und Anfängern ideale Voraussetzungen, um sich mit dem Wintersport vertraut zu machen. Außerdem gibt es einen Aufwärmraum und kindgerechte WCs. Kinder, die an den Kursen teilnehmen, erhalten mittags eine Brotzeit und ein Getränk. Etwas ganz Besonderes ist der Familien-Cross-Park am Thurnhofhang. Dieser besteht aus kleineren Wellen, Hügeln und einigen Steilkurven. Hier kann sich jeder an Sprünge herantasten – Fahrspaß garantiert! Für die Abende bzw. einen skifreien Tag halten Bodenmais und Umgebung viele abwechslungsreiche Möglichkeiten bereit: Eislaufplatz, Eisstockbahn, ein großes Netz von Winterwanderwegen, das Silberbergbad mit Saunalandschaft und den Bayerwald-Tierpark im nahen Lohberg mit heimischer Fauna. Sehr empfehlenswert ist auch ein Besuch der Glashütte JOSKA in Bodenmais.

Hochkrimml (Österreich)

Obwohl bereits 1962 erschlossen und seit 10 Jahren „vermählt“ mit der Zillertal Arena, ist das Hochplateau Gerlosplatte immer noch ein Geheimtipp. In Hochkrimml tummeln sich vor allem Dauergäste und junge Familien. Hier geht es eher gemütlich als rasant zu. Nur wenige Snowboarder und Draufgänger suchen auf den 13 Pisten nach Abenteuern. Dabei garantiert die Gerlosplatte Fahrspaß pur – jeder Urlaubsgast findet hier seinen Idealhang. Vier Sesselbahnen bringen die Skifahrer zur Bergspitze. Oben angekommen zeigt sich die ganze Schönheit der Gerlosplatte – ein 360 Grad-Panorama wie aus dem Bilderbuch. Wer Kinder hat, für den ist das Familienskigebiet perfekt, denn Hochkrimml bietet für jede Könnerstufe die passenden Schwierigkeitsgrade. Damit die Kinder von Anfang an den richtigen Umgang mit den Skiern aber auch den Umgang auf der Piste lernen, führt kein Weg an einer Skischule vorbei. Im Arena FUNtasyland beginnen die Kleinen auf dem Zauberteppich und Seillift, zwischen Trapperhütte und Indianerzelten. Aber schnell geht’s danach auf die Anfängerpiste vor der Filzsteinalm und in die Pistenwelt der Gerlosplatte.

Im Zillertal gibt es für alle Könnerstufen die richtige Piste.

Abends kann am Filzstein gerodelt werden. Die Muskeln und Sinne entspannen geht zudem am besten im Kristallbad in Wald (Pinzgau), nicht weit von Krimml entfernt. Die gläserne Architektur ermöglicht den freien Blick auf das Bergpanorama. Es gibt eine große Rutsche, Planschbecken für Kleinkinder, Liegen, Massagen und ein Restaurant.

Grünberg (Österreich)

Das kleine, feine Obsteig liegt im Bezirk Imst auf einem herrlichen Sonnenplateau. Der ganze Stolz des Ortes ist das Kinderland am Fuße des Obsteiger Hausbergs, dem Grünberg (1.497 m). Der sanfte Hang mit 1 km Abfahrt ist für die ersten Skiversuche von Kindern und Einsteigern ideal geeignet und gleichzeitig für die Eltern gut überschaubar. Eine große, flache Winterspielwiese wartet auf Skianfänger, die gleich mit mehreren Zauberteppichen auf den Hang transportiert werden, um sich an den vielen bunten Hindernissen zu versuchen. Der Grünberg-Schlepplift neben der Hauptpiste führt noch etwas höher, wo eine blaue Abfahrt mit 700 m Länge für erwachsene Einsteiger und leicht fortgeschrittene Ski- und Snowboardfahrer wartet.

Trins im Gschnitztal (Österreich)

Ruhig gelegen im Gschnitztal, einem Seitental des Wipptals, bietet Trins einen guten Mix aus Ruhe und Pistenanschluss. Trins ist nur ca. 30 Kilometer von Innsbruck entfernt und liegt somit unweit von mehreren größeren Skigebieten. Gleichzeitig ist es in dem etwas abseits gelegenen Tal ruhig. Die Besonderheit im dortigen Skigebiet sind die stufenförmig am Hang liegenden Pisten. Das macht sie besonders übersichtlich und angenehm zu fahren. Für die Kleinsten gibt es einen Rutschhügel, einen Kinderspielplatz und eine Aufwärmstube mit Betreuung.

Unternberg/Ruhpolding (Deutschland)

Das oberbayerische Ruhpolding ist vor allem als Langlauf-Destination und für den dort alljährlich stattfindenden Biathlon-Weltcup bekannt. Doch neben Nordic-Sportlern kommen hier auch Skifahrer auf ihre Kosten. Das Skigebiet Unternberg ist mit 2,5 Pistenkilometer absolut geeignet für Familien, lernende Kinder und Genussfahrer. Trotz geringer Gebietsgröße gibt es am Unternberg von künstlicher Beschneiung und mehreren Almhütten bis Flutlicht am Abend alle Annehmlichkeiten eines großen Skigebietes. Pluspunkt des kleinen Spots ist der Tiefschneehang oberhalb der Piste. Hier können erfahrene Freerider mit einem Sessellift bis auf die Unternberg Alm fahren und sich an der 3,6 km langen Skiroute gütlich tun.

Spicak Železná Ruda (Tschechien)

Das tschechische Dorf Železná Ruda (dt. Markt Eisenstein) liegt auf 750 m und nur ca. 3 km von der deutschen Grenze bei Bayerisch Eisenstein entfernt. Das Skigebiet Špičák (dt. Spitzberg) gehört mit seinen 8,5 km Piste zu den Wintersport-Zentren im Böhmerwald. Die Fläche wird auch wirklich optimal genutzt. Am Fuß des Špičák (1.202 m) empfängt das Pinguinland die Skianfänger, weiter oben warten blaue und rote Pisten und sogar eine schwarze Abfahrt auf Fortgeschrittene. Außerdem kommen ein Snowpark und eine beleuchtete Piste hinzu. Pluspunkt ist die Nähe zum Skigebiet Arber gleich hinter der deutschen Grenze. Wer mit seinen Kindern eine kurze Autofahrt in Kauf nehmen möchte, gelangt nach nur 10 km zu den 15 km Abfahrt am Großen Arber.

Bad Flinsberg (Polen)

Der polnische Kurort Świeradów-Zdrój (dt. Bad Flinsberg) ist nicht nur für sein Heilwasser bekannt, sondern auch für üppigen Schneefall und ein schönes, ruhiges Skigebiet. Die 4,6 Pistenkilometer verteilen sich auf zwei Berge und mehrere blaue und rote Pisten, die sich durch Waldschneisen gen Tal schlängeln. Neben Schleppliften dreht sich mit der Achtergondelbahn Heufuder auch eine moderne Liftanlage und dutzende Schneekanonen unterstützen den ohnehin reichlich fallenden Naturschnee. Auch das beliebte Nachtskifahren ist hier möglich. Die 2,5 km Strecke ist eine der längsten Flutlichtpisten Polens.

Auch im polnischen Skigebiet Bad Flinsberg kommen Familien in Sachen Skifahren voll auf ihre Kosten.

St. Jakob im Defereggental (Österreich)

Die Skigebiete in Osttirol sind nach wie vor Geheimtipps. Traumhafte Abfahrten, perfekte Kinderbetreuung und viele Freizeitaktivitäten neben der Piste warten etwa im beschaulichen Defereggental. In der Mitte des Tals liegt das wirklich unterschätzte Skizentrum St. Jakob mit 17 km Familienpisten. Der Einstieg an der Brunnalm-Bahn liegt am Ortsrand von St. Jakob. Unterhalb der Gondel können die Kleinen im Kinderskipark am Schlepplift und Übungshang lernen. Oben am Hang warten weit verzweigte Genussabfahrten und mehrere urige Hütten. Ein unschlagbares Argument für Familien ist das vergleichsmäßig niedrige Preisniveau im Defereggental.

Nesselwang – Alpspitze (Deutschland)

Der kleine Ort Nesselwang liegt im wohl ursprünglichsten Teil des Allgäus am Fuße der Alpspitze (1.575 m), wo sich weite Landstraßen und kleine Flüsschen an den idyllischen Ortschaften entlang schlängeln. Das Skigebiet Nesselwang kann sich im sonst eher flachen Voralpenland durchaus sehen lassen. Die 8 km an blauen und roten Abfahrten lassen sich gut überblicken und Familien können seelenruhig abschwingen. Damit den Eltern und älteren Kindern nicht langweilig wird, gehören eine 700 m lange schwarze Piste, der 5ive Alpspitzpark und die beleuchtete 2 km lange Nachtabfahrt zum Repertoire des feinen Areals. Nesselwang im Allgäu ist übrigens nicht zu verwechseln mit dem österreichischen Nesselwängle, das knapp 40 km entfernt im Tannheimer Tal liegt und dem ebenfalls ein kleines Skigebiet angeschlossen ist.

Hochfilzen (Österreich)

Mitten in den Kitzbüheler Alpen, zwischen den bekannten Skisportorten Leogang und Fieberbrunn, liegt das kleine Hochfilzen. Der Ort im Pillerseetal hat die perfekte Lage zum Einstieg in mehrere große Skigebiete und gleichzeitig ist er so ruhig und beschaulich wie ein Alpendorf nur sein kann. Die Skischule in Hochfilzen bietet eine spezielle Betreuung für den Nachwuchs mit Skispielwiese, Skikindergarten und Kleinkindbetreuung, verpackt in ein „kindgerechtes“ Tagesprogramm. Der qualifizierte Unterricht bei geschulten Kinderskilehrern rundet das familienfreundliche Angebot ab.

Zadov-Churáňov (Tschechien)

Auf der tschechischen Seite des Böhmerwalds liegt das beschauliche Stachy (dt. Stachau). Das angeschlossene Familienskigebiet Zadov-Churáňov schafft es, auf 5 Pistenkilometern größtmögliche Abwechslung zu schaffen. Insgesamt zwei Sessellifte und sieben Schlepplifte erschließen das Skigebiet, das aus leichten und mittelschweren Abfahrten besteht und somit ideal für Einsteiger geeignet ist. Die blauen Pisten sind überwiegend flach, übersichtlich und somit sehr praktisch für Eltern, die ihre Kinder im Auge behalten möchten. Die rote Abfahrt Rukáv ist mit recht anspruchsvollen 1,3 Pistenkilometern die längste Abfahrt im Gebiet. Der Ausstieg der höchsten Liftstation liegt auf dem Churáňov (1.118 m).

Hohentauern (Österreich)

„Dem Himmel ein Stück näher“ lautet das Motto des Sportdorfs Hohentauern – und das zurecht. Das Skigebiet vermittelt wahrlich himmlisches Skivergnügen für die ganze Familie. Besonders die Kleinen kommen im Skikindergarten mit Skikarussell und Zauberteppich auf ihre Kosten. Kinder bis sechs Jahren fahren in Begleitung der Eltern kostenfrei im Lift. Die familienfreundlichen Hänge mit insgesamt 12 Pistenkilometern tragen das Steirische Pistengütesiegel.

Tatranská Lomnica (Slowakei)

Das verschneite Örtchen Tatranská Lomnica ist das touristische Zentrum der Hohen Tatra. Hier fahren Sie an der Lomnitzer Spitze (2.634 m), dem zweithöchsten Gipfel der Slowakei. Auf 12 Pistenkilometern ist für Wintersportler jeden Alters etwas dabei: Hier verläuft zum Beispiel die längste und steilste Piste des Landes, in einer speziellen Freeride Zone geht es auf gesicherten Bahnen ins Gelände und Kinder können in großen Reifen über die Snowtubing-Bahn rutschen. Zu dieser slowakischen Ski-Perle meinen wir: Klein, aber oho!

Bocksberg (Deutschland)

Die Stadt Goslar in Niedersachsen liegt am nordöstlichen Rande des Harzes und somit in einer der schönsten Wintersportregionen Deutschlands. Im Stadteil Hahnenklee-Bocksberg befindet sich der Einstieg in die Bocksberg-Seilbahn, die hinauf ins gleichnamige Skigebiet führt. Hier warten fünf Abfahrten mit insgesamt 3,1 km Länge. Vier Liftanlagen befördern Sie an die Hänge des Bocksbergs (726 m). Für Skianfänger gibt es einen Kinderlift mit einer 200 m Abfahrt, wo die ersten Schwünge ganz entspannt geübt werden dürfen. Die 1,5 km lange Rodelbahn wird abends auf den letzten 400 m beleuchtet.

Skikurs im Familienskigebiet Bocksberg.

Meran 2000 (Italien)

In Italiens Familienskigebiet Meran 2000 schreibt man die Kinderbetreuung ganz groß. Trotz der insgesamt 40 km Abfahrt können Eltern die entscheidenden Areale gut überblicken. „Luckis Kinderland“ ist der neue Freiluftspielplatz und Winter-Funpark für Kinder. Das lebensgroße Haflingerpferdchen Lucki dient hier als Orientierungshilfe und begleitet die Kids auf und neben der Piste. Das Spielareal liegt direkt an der Bergstation der Bergbahn Meran 2000, so dass die Eltern ihren Nachwuchs immer im Blick haben. Ein Highlight für die ganze Familie ist der „Alpin Bob“. Die längste Schienenrodelbahn Italiens führt 1,1 km den Berg runter und ohne Aussteigen bringt er die Bobfahrer gleich wieder den Berg rauf. Das nennen wir Service!

Brandnertal (Österreich)

Das Brandnertal zählt mit seinen 55 Abfahrtkilometern schon zu den größeren der kleinen Familienskigebiete. Dennoch ist das Gebiet nicht überlaufen, übersichtlich und sowohl Groß als auch Klein kommen bis auf 2000 m Höhe hinauf zu ihrem Fahrspaß. In den Skischulen wird den Kindern ein wöchentlich wechselndes Kinderprogramm kredenzt, so dass bestimmt keine Langeweile aufkommt. Auch die Preise an der Piste und im Tal sind hier besonders familienfreundlich. Neben dem Pistenvergnügen stehen Rodeln, Eisstockschießen und Reiten auf dem Aktiv-Programm. Darüber hinaus bietet die Region mit dem Tiererlebnispfad, der Hundeschlitten-Fahrschule, Bogenschießen oder Eisfallklettern eine recht originelle Freizeitgestaltung.

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Wer gedacht hat, dass man nur im Süden oder Mittelgebirge Ski- und Snowboardfahren ...