5 gute Gründe für Skifahren in Israel

23. Oktober 2008 - SnowTrex

Skifahren in Israel? Klingt zwar ein wenig exotisch, dennoch ist es wahr und durchaus empfehlenswert, wenn man auf der Suche nach außergewöhnlichen Skigebieten ist, die dennoch einiges an Pisten, Schnee und Spaß zu bieten haben. SnowTrex hat 5 gute Gründe zusammengestellt, wieso sich Skifahren in Israel absolut lohnt.

Skifahren in Israel ist zwar ungewöhnlich, aber definitiv lohnenswert.

Winterspaß für alle

Das (einzige) Skigebiet in Israel heißt Mount Hermon. Insgesamt 45 km Piste, wobei 40 km als rot gekennzeichnet sind, und 9 moderne Lifte stehen den Wintersportlern zur Verfügung. Hier findet jeder seine passenden Abfahrten, egal ob Familien mit Kindern, Anfänger oder Könner. Moderne Resorts laden die Wintersportler nach einem langen Skitag zum Entspannen ein. Die Skisaison deckt sich zeitlich etwa mit der alpinen. Sie startet etwas später im Dezember und dauert bis April. Das Skigebiet liegt auf einer Höhe von 1.600 m bis 2.040 m. Neben einer Skischule findet man hier auch alles, was das Nicht-Skifahrer-Herz begehrt. Eine Rodelbahn und Bars, um den Abend mit Aprés-Ski ausklingen zulassen.

Das israelische Skigebiet Mount Hermon ist unter anderem beliebt für seine Schneesicherheit.

Weiße Weiten Israels

Der höchste Berg des Skigebietes, der Mount Hermon, reicht bis zu 2.814 m und ist somit ab einer Höhe von 1.800 m mehrere Monate im Jahr mit Schnee bedeckt. Wegen Schneemangels kann man sich hier sicher nicht beklagen. Täglich zieht es rund 10.000 Besucher in das exotische Skigebiet am Mount Hermon.

Moderne Lifte und rasante Abfahren

Damit das Skigebiet attraktiv bleibt, wurden im Jahr 2004 mehr als eine Millionen Dollar in das Skigebiet gesteckt und Pisten und Liftanlagen saniert. Besonders Anfängern wird hier einiges geboten: umfangreiches Angebot an Einführungskursen, Skiverleih und eigene Anfängerpisten. Für die Profis unser Geheimtipp: der internationale Skiverband hat zwei der Pisten mit Olympia-Standard ausgezeichnet.

Im Skigebiet Mount Hermon kommt ein jeder auf seine Kosten: Familien, Einsteiger, Könner, Freerider…

Das Auge Israels

Die Aussicht vom Hermon auf die grünen Täler und schneebedeckten Gipfel Israels ist traumhaft. Am Mount Hermon entspringen die Quellflüsse des Jordans. Kein Wunder, dass diese Region als „Auge“ Israels bezeichnet wird. Von hier aus hat man bei guter Sicht Ausblick bis nach Damaskus, die Hauptstadt von dem Nachbarland Syrien und auf die schneebedeckten Berge des Libanons.

Land der Gegensätze

Wer ein wenig mehr Zeit einplant, der sollte sich die faszinierende Kultur und atemberaubenden Landschaften Israels nicht entgehen lassen. Gerade für die Einheimischen ist dieses nasse Weiß etwas ganz besonders Exotisches, da Israel hauptsächlich für Badespaß und Erholung am Mittelmeer, am Roten Meer und am Toten Meer bekannt ist. Die funkelnden Meere und Küstenstrände ziehen nicht nur Einheimische an, sondern auch immer mehr Touristen. Die meisten verbinden ihre Reise mit einem Besuch in der Heiligen Stadt Jerusalem. Im Herzen Israels liegt die Negev-Wüste, die mit einer Größe von 12.000 km² etwa 60 Prozent von Israel einnimmt. Kein Wunder, dass die Einheimischen sich jedes Mal aufs Neue auf den Schnee und die Pisten freuen.

Das Skigebiet Mount Hermon verfügt über gute Liftanlagen und besticht mit rasanten Abfahrten.

Skifahren in Israel ist nicht das Richtige? Wie wäre es mit einem Skiurlaub in der Türkei?

Das war das SnowTrex-Skitourencamp 2019

Intensives Training in entspannter Atmosphäre, schöne Touren rund um die idyllisch ...

Skifilme: 24 Filmtipps für Ski- und Snowboardfans

Mal raus aus dem Alltag und ab auf die Piste. Für Wintersportfans gibt es wohl nichts ...