Auf den Spuren der Skiprofis – Die berühmtesten und schwierigsten Weltcup-Pisten

23. Dezember 2025 - SnowTrex

Jedes Jahr im Herbst starten die besten Skifahrer der Erde mit dem Weltcup-Zirkus rund um den Globus. Um den Besten der Besten zu finden, carven sie dabei die steilsten, eisigsten und spektakulärsten Pisten hinunter, die die weltweit bekanntesten Skigebiete zu bieten haben. Dabei ist es egal, ob nun Streif, Saslong oder Birds of Prey: Wo die besten und gefährlichsten Weltcup-Abfahrten zu finden sind, weiß SnowTrex und zeigt, wie sie auch für Nicht-Skiprofis befahrbar sind.

Skilegenden wie der US-Amerikaner Bode Miller haben in ihrer Karriere berühmte Skiweltcup-Strecken wie die Saslong in Gröden dutzende Male bezwungen.

11 berühmte Weltcup-Pisten im Überblick

PisteSkigebietOrtLand
Lauberhorn-AbfahrtSkigebiet Kleine Scheidegg/Männlichen – Grindelwald/WengenWengenSchweiz
SaslongSkigebiet Val Gardena/Alpe di SiusiGrödenItalien
StreifSkigebiet KitzSkiKitzbühelÖsterreich
PlanaiSkigebiet 4-Berge-Skischaukel - SchladmingSchladmingÖsterreich
KandaharSkigebiet Garmisch-Classic - ZugspitzeGarmisch-PartenkirchenDeutschland
ChuenisbärgliSkigebiet Adelboden-LenkAdelbodenSchweiz
Olimpia delle TofaneSkigebiet Cortina d'AmpezzoCortina d’AmpezzoItalien
Pista StelvioSkigebiet BormioBormioItalien
Gran RisaSkigebiet Alta BadiaAlta BadiaItalien
Face de BellevardeSkigebiet Tignes/Val d'IsèreVal d’IsèreFrankreich
Birds of PreySkigebiet Beaver Creek ResortBeaver CreekUSA

Lauberhorn-Abfahrt – Skigebiet Kleine Scheidegg/Männlichen – Grindelwald/Wengen (Schweiz)

  • Länge: 4,5 km
  • Steilheit: bis zu 90 Prozent
  • Startpunkt: 2.315 m
  • Rekordsieger: Karl Molitor (Österreich, 6 Siege)
Feuz, Berthod und Neureuther rasen das Lauberhorn herunter 💨| SRF Sport

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Mit knapp 4,5 km ist die Lauberhorn-Abfahrt im Skigebiet Kleine Scheidegg/Männlichen – Grindelwald/Wengen (101 Pistenkilometer in bis zu 2.400 m Höhe) die weltweit längste Abfahrt im Ski Alpin-Weltcup. Zudem werden auf dem Streckenabschnitt Haneggschuss Höchstgeschwindigkeiten von 160 km/h erreicht, so schnell wie auf keiner anderen Weltcup-Piste. Das maximale Gefälle von 90 Prozent wird dabei am spektakulären Hundschopf zwischen zwei Felsen übersprungen. Das Markenzeichen der Abfahrt, die in 2.315 m Höhe auf der Lauberhornschulter beginnt, ist schon immer die beeindruckende Bergkulisse von Eiger (3.967 m), Mönch (4.110 m) und Jungfrau (4.158 m). Weitere schwierige Streckenabschnitte, die auch von ganz normalen Skigästen in der Jungfrau Region gefahren werden können, sind die Minschkante, die Canadian Corner, das Österreicherloch und das Ziel-S, das Skifahrern am Ende der Strecke noch einmal alles abverlangt. Für Hobby-Skifahrer ist das Skifahren auf Weltcup-Pisten am Lauberhorn eine echte Herausforderung.

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Saslong – Skigebiet Val Gardena/Alpe di Siusi (Italien)

  • Länge: 3,4 km
  • Steilheit: bis zu 57 Prozent
  • Startpunkt: 2.249 m
  • Rekordsieger: Aksel Lund Svindal (Norwegen, 7 Siege)
Sprünge und Sektionen wie die legendären „Kamelbuckel“ machen die Saslong in Gröden zu einer der schwierigsten Pisten im Ski Alpin-Weltcup.

Skifahren wie die Profis geht auch auf der Saslong unterhalb des Langkofels (3.181 m) im Skigebiet Val Gardena/Alpe di Siusi (181 Pistenkilometer in bis zu 2.518 m Höhe). Die Abfahrt ist primär durch die „Kamelbuckel“, einen der beeindruckendsten Streckenabschnitte im gesamten Weltcup, bekannt geworden. Sie liegen sich etwa in der Mitte der 3,4 km langen Piste, wo sich eine Kombination aus drei Bodenwellen befindet, die ursprünglich „Sprung des Kängurus“ genannt wurde. Besonders der zweite und der dritte Sprung sind dabei hier in Italien für die Skiprofis schwer zu bewältigen. Nach dieser Schlüsselstelle fordern dann noch die Furchen der Ciaslat-Wiese die Oberschenkelmuskulatur der Fahrer auf dieser berühmten Weltcup-Abfahrt ordentlich heraus.

Übrigens: In den Anfangsjahren waren gerade Skiprofis mit hohen Startnummern auf dieser legendären Weltcup-Piste im Vorteil, da die Sonne am Nachmittag hinter dem Langkofel hervorkam und die Strecke dadurch schneller machte. Aber durch eine Verlegung der Startzeiten konnten die Veranstalter dieses Problem heute mittlerweile jedoch beheben.

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Streif – Skigebiet KitzSki (Österreich)

  • Länge: 3,3 km
  • Steilheit: bis zu 85 Prozent
  • Startpunkt: 1.665 m
  • Rekordsieger: Hermann Maier (Österreich, 6 Siege)
Keine Weltcup-Abfahrt ist weltweit so bekannt, wie die sagenumwobene Streif in Kitzbühel.

Nicht zuletzt wegen des jährlichen Promi-Andrangs bei den Hahnenkammrennen in Kitzbühel ist die legendäre Streif wahrscheinlich DIE bekannteste Weltcup-Piste weltweit! Denn mit bis zu 85 Prozent Gefälle in der „Mausefalle“, bis zu 80 m weiten Sprüngen vor dem Ziel und Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h gilt die Abfahrt im Skigebiet KitzSki (188 Pistenkilometer in bis zu 2.000 m Höhe) als eines der härtesten Rennen überhaupt. Die 3,3 km lange Abfahrt weist nach dem Start in gerade einmal 1.665 m Höhe alle Elemente einer klassischen Abfahrt auf: scharfe Geländekanten, Steilhänge, Schrägfahrten, Schuss- und Gleitstrecken, Kurven sowie spektakuläre Bodenwellen und kurze Bergauf-Passagen.

Als besonders kritische Abschnitte gelten neben der „Mausefalle“, die „Alte Schneise“ oder die „Hausbergkante”. Otto-Normalskifahrer können diese drei Stellen einfach umgehen, da sie im normalen Skibetrieb als „Skiroute extrem“ gekennzeichnet sind. Die rote Streif-Familienabfahrt“ führt dagegen um die Schlüsselstelle herum. Denn so hat jeder hier die Chance, ein wenig Weltcup-Luft zu schnuppern.

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Planai – Skigebiet 4-Berge-Skischaukel – Schladming (Österreich)

  • Länge: 580 m (Slalomhang)
  • Steilheit: bis zu 52 Prozent
  • Startpunkt: 961 m
  • Rekordsieger: Henrik Kristoffersen (Norwegen, 5 Siege)
Das berühmte Ziel der Planai in Schladming wird zum Weltcuprennen hier jedes Jahr in Flutlicht getaucht.

Der Hausberg Schladmings, die Planai, ist als Weltcup-Hang schon seit vielen Jahren ein fester Termin im Wettkampfkalender. So zieht das „Nightrace“ die meisten Zuschauer im gesamten Weltcup an. Denn dann verwandeln bis zu 60.000 Menschen den Bereich rund um den Zieleinlauf im Skigebiet 4-Berge-Skischaukel – Schladming (123 Pistenkilometer in bis zu 2.015 m Höhe) größtenteils in ein rot-weiß-rotes Farbenmeer. Nachdem hier im Jahr 1990 das vorerst letzte Weltcup-Rennen stattgefunden hatte, kehrte Schladming sieben Jahre später in den Rennkalender zurück. Seit 2001 findet das Nachtrennen immer am Dienstag nach den Kitzbühler Hahnenkammrennen statt. Und dabei machen auf dem 580 m langen Slalomhang gerade Streckenabschnitte wie der „Holzacker“ oder das „Italienerloch“ ihrem Namen alle Ehre. Am Ende sind die Original-Weltcup-Strecken zum Skifahren in Schladming für alle offen.

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Kandahar – Skigebiet Garmisch-Classic – Zugspitze (Deutschland)

  • Länge: 3,3 km
  • Steilheit: bis zu 92 Prozent
  • Startpunkt: 1.690 m
  • Rekordsiegerin: Lindsey Vonn (USA, 9 Siege)

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Die legendäre Kandahar ist seit dem Jahr 2009 Teil des Ski-Weltcups, sowohl bei den Herren, als auch bei den Damen, und die steilste Weltcup-Strecke überhaupt! Mit einem Gefälle von bis zu 92 Prozent müssen die Ski-Rennprofis hier im Skigebiet Garmisch-Classic – Zugspitze (60 Pistenkilometer in bis zu 2.720 m Höhe) kurz vor dem Ziel noch einmal alles geben. Kein Wunder, dass dieser Streckenabschnitt dann auch den Namen „Freier Fall“ trägt. Doch auch die anderen Pistenabschnitte oberhalb von Garmisch-Partenkirchen, wo man wunderbar Skiurlaub in einem Weltcup-Ort machen kann, sind anspruchsvoll.

So liegt das Gefälle am Tröglhang etwa bei 63 Prozent, von Skiprofis wie Rekordsiegerin Lindsey Vonn auf bis zu 140 km/h kurz nach dem Start beschleunigen. Danach geht es auf dem Weg ins Tal weiter über die „Olympiakurve“ und den „Panoramasprung“, wo es bis zu 60 m weit durch die Luft geht, sowie den „Eishang“. Gerade bei Hobby-Skifahrern ist das nichts für schwache Nerven und Oberschenkel.

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Chuenisbärgli – Skigebiet Adelboden-Lenk (Schweiz)

  • Länge: 1,3 km
  • Steilheit: bis zu 60 Prozent
  • Startpunkt: 1.730 m
  • Rekordsieger: Marcel Hirscher (Österreich, 9 Siege)
Adelboden 2026 – Gänsehaut am Chuenisbärgli! 🇨🇭⛷️

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Der Riesenslalom am Chuenisbärgli im Skigebiet Adelboden-Lenk (216 Pistenkilometer in bis zu 2.362 m Höhe) gilt als eine der weltweit schwierigsten Pisten und ist damit ein absoluter Weltcup-Klassiker. Neben Adelboden stehen nur Kitzbühel und Wengen seit Beginn des Ski Alpin-Weltcups im Jahr 1967 jedes Mal im Veranstaltungskalender. Zu dem Technik-Wochenende, mit dem Riesenslalom am Samstag und dem Slalom am Sonntag, pilgern dabei rund 40.000 Besucher in den gerade einmal 3.500-Einwohner-Ort. Der Starthang der 1,2 km langen Riesenslalomstrecke ist die erste sehr steile Passage, bevor die Einfahrt über die Kante in den Zielbereich führt, wo die Fahrer, wenn sie denn Zeit hätten, fast senkrecht den Hexenkessel im Auslauf schauen können. Insgesamt stehen am Hausberg von Adelboden gleich mehrere unterschiedliche Streckenvarianten zur Verfügung, die sich sowohl für Weltcuprennen, als auch für Europacup- und andere FIS-Veranstaltungen eignen.

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Olimpia delle Tofane – Skigebiet Cortina d’Ampezzo (Italien)

  • Länge: 2,6 km
  • Steilheit: bis zu 65 Prozent
  • Startpunkt: 2.320 m
  • Rekordsiegerin: Lindsey Vonn (USA, 12 Siege)
Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn ist mit 12 Weltcupsiegen in Cortina d’Ampezzo die unangefochtene „Königin der Tofana“.

Trotz der hohen Geschwindigkeiten, die auf der Piste „Olimpia delle Tofane“ im Skigebiet Cortina d’Ampezzo (120 Pistenkilometer in bis zu 2.828 m Höhe), eines der vielen Skigebiete mit Weltcup-Pisten, erreicht werden können, sollten Profis und Hobby-Skifahrer hier auf keinen Fall die traumhafte Aussicht verpassen. Schließlich liegt die Piste über Cortina d’Ampezzo im Herzen der UNESCO-Weltkulturerbe-Region Dolomiten. Das Wetter ist hier auch im Winter traditionell sehr sonnig, was das Panorama auf die spektakulären Gipfel bei Kaiserwetter noch klarer macht. Damit zählt die Tofana zu den schönsten und beliebtesten Strecken des Damen-Weltcups.

Der Start für die weiblichen Skirennprofis, wie Rekordsiegerin Lindsey Vonn, liegt auf 2.320 m Höhe, direkt unterhalb der Gipfel des Tofane-Dreigestirns. Und nur wenige Kurven später wird es hier schon verdammt ernst, wenn es direkt in den bis zu 65 Prozent steilen Tofana-Schuss geht, an dessen Ende die Damen Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h erreichen. Eine weitere Schlüsselstelle der olympischen Damenabfahrt von 2026 ist auch das Scarpadon, ein technischer Abschnitt mit schnellen Kurven und Wellen, der volle Konzentration erfordert.

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Pista Stelvio – Skigebiet Bormio (Italien)

  • Länge: 3,3 km
  • Steilheit: bis zu 63 Prozent
  • Startpunkt: 2.255 m
  • Rekordsieger: Dominik Paris (Italien, 7 Siege)
Auf der „Pista Stelvio“ in Bormio werden nicht nur seit Jahrzehnten Weltcup-Abfahrten ausgetragen, sondern bei den Olympischen Winterspielen 2026 auch Rennen der Herren.

Steil, schnell, kurvenreich. So lässt sich die Pista Stelvio im italienischen Bormio wohl am genauesten beschreiben. Üblicherweise tragen die Herren hier kurz vor dem Jahreswechsel ihre Speedrennen (Abfahrt und Super-G) aus. Die „Stelvio“, wie die Einheimischen die 3,3 km lange Weltcup-Piste nennen, wird dabei von den Skiprofis zum einen geliebt, zum anderen aber auch gehasst, weil sie nicht den kleinsten Fehler auf dem Weg zu einer schnellen Zeit verzeiht. Kein Wunder, dass hier im Skigebiet Bormio (50 Pistenkilometer in bis zu 3.017 m Höhe) auch schon der Start atemberaubend ist, wenn es in 2.255 m Höhe mit bis zu 63 Prozent Gefälle direkt in den steilsten Streckenabschnitt geht.

Danach führen zwei schnelle Kurven direkt hin zum Rocca-Sprung. Der entscheidende Abschnitt der Strecke, auf der auch die Ski Alpin-Wettbewerbe der Herren bei den Olympischen Winterspielen 2026 ausgetragen werden, ist die Carcentina-Traverse, gefolgt vom San-Pietro-Schuss, in den es natürlich über den namensgebenden Sprung geht.

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Gran Risa – Skigebiet Alta Badia (Italien)

  • Länge: 1,3 km
  • Steilheit: bis zu 69 Prozent
  • Startpunkt: 1.868 m
  • Rekordsieger: Marcel Hirscher (Österreich, 8 Siege)
Schwarz Winning Run GS in Alta Badia | FIS Alpine

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Die Gran Risa im Skigebiet Alta Badia gilt nicht ohne Grund als eine der technisch anspruchsvollsten Weltcup-Pisten überhaupt. Als klassischer Nordhang mit bis zu 69 Prozent Gefälle liegt sie fast den gesamten Tag im Schatten, sodass der Schnee oft spiegelglatt und extrem hart ist. Genau hier ist der perfekte Kantengriff zur Schlüsselkompetenz, den der Österreicher Marcel Hirscher mit acht Triumphen als Rekordsieger besser als andere Skiprofis beherrschte. Der Streckenverlauf schlängelt sich dabei durch enge, hochdynamische Kurven in einem Waldgürtel. Dieser bricht den Rhythmus der Fahrer immer wieder und verlangt ihnen höchste Konzentration ab. Als wäre das nicht genug, wartet zum Schluss noch der berüchtigte Zielhang. Ähnlich wie in Adelboden müssen die Athleten hier auf dem finalen, extrem steilen Abschnitt noch einmal all ihre Kraft, Technik und Nervenstärke für eine schnelle Endzeit mobilisieren.

Face de Bellevarde – Skigebiet Tignes/Val d’Isère (Frankreich)

  • Länge: 3,0 km
  • Steilheit: bis zu 71 Prozent
  • Startpunkt: 2.807 m
  • Rekordsieger: Marcel Hirscher (Österreich, 7 Siege)
SWISS 1–2–3 🇨🇭 in Val d'Isère | Highlights | FIS Alpine

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Die Face de Bellevarde (FdB) im Skigebiet Tignes/Val d’Isère (300 Pistenkilometer in bis zu 3.456 m Höhe) ist eine Piste, die selbst gestandenen Weltcup-Profis höchsten Respekt abverlangt. Denn mit einem maximalen Gefälle von bis zu 71 Prozent zählt sie zu den steilsten Abfahrten im gesamten Weltcup. Besonders eindrucksvoll ist der Blick vom Start in 2.807 m Höhe, von wo aus es scheinbar fast senkrekt hinunter nach Val d’Isère geht. Auf der „FdB“, auf der bereits mehrere Ski Alpin-Weltmeisterschaften sowie die Skiwettbewerbe der Olympischen Winterspiele 1992 ausgetragen wurden, geht es jedoch weniger ums Gleiten als mehr um kompromisslose Technik. Schließlich prägen dort statt langer Gleitpassagen eher enge Kurven, Wellen und ein unruhiger Untergrund den Charakter der Strecke, die eher an einen überdimensionalen Riesenslalom erinnert. Zusätzlich erschwert ihre Lage als Schattenhang die Bedingungen. Daher ist die „FdB“ ähnlich wie die Stelvio in Bormio häufig extrem eisig.

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Birds of Prey – Skigebiet Beaver Creek Resort (USA)

  • Länge: 2,6 km
  • Steilheit: bis zu 63 Prozent
  • Startpunkt: 3.483 m
  • Rekordsieger: Aksel Lund Svindal (Norwegen), Hermann Maier (Österreich) und Ted Ligety (USA) – alle jeweils 6 Siege
POV of the Birds of Prey Downhill at Beaver Creek

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Skifahrer, die echtes Weltcup-Gefühl in den USA erleben möchten, kommen an einer Piste nicht vorbei: der „Birds of Prey” in Beaver Creek. Die vom Schweizer Bernhard Russi entworfene Abfahrt macht ihrem Namen alle Ehre. Denn am Start auf 3.483 m Höhe stürzen sich die Skiprofis über technische Steilhänge und extreme Sprünge wie den „Golden Eagle“ Richtung Ziel. Mit einem maximalen Gefälle von 63 Prozent gilt die Birds-of-Prey-Piste als eine der schnellsten und flüssigsten Abfahrten der Welt. Auf dieser ultraschweren Strecke dominierten jahrelang die drei Skilegenden Aksel Lund Svindal, Hermann Maier und Ted Ligety. Sie teilen sich mit jeweils sechs Triumphen den Titel des Rekordsiegers im US-Bundesstaat Colorado.

Respekt bekommen? Keine Sorge. Oft sind es die Streckenführung und die Präparierung, die die Abfahrten so tückisch machen. Im Normalzustand sind die Weltcup-Pisten für Urlauber auch befahrbar. Diese können sich nun auf ihre eigene Weltcup-Tour begeben und die Strecken ganz nach Belieben genießen, ohne sich an die Weltcup-Disziplinen halten zu müssen.

FAQ zu berühmten Weltcup-Pisten

Welche Weltcup-Pisten gelten als die schwierigsten und bekanntesten im alpinen Skisport?

Zu den berühmtesten und anspruchsvollsten Weltcup-Pisten zählen unter anderem die Streif in Kitzbühel, die Lauberhorn-Abfahrt in Wengen, die Saslong in Gröden, die Kandahar in Garmisch-Partenkirchen sowie die Birds of Prey in Beaver Creek. Extreme Steilheiten von bis zu 92 Prozent, enorme Geschwindigkeiten und technisch hochkomplexe Streckenabschnitte machen diese Abfahrten zu Legenden des Skiweltcups.

Können Hobby-Skifahrer auch Weltcup-Pisten wie die Streif oder das Lauberhorn fahren?

Ja, viele Weltcup-Pisten sind auch für ambitionierte Hobby-Skifahrer befahrbar. Schlüsselstellen wie die Mausefalle auf der Streif oder der Hundschopf am Lauberhorn werden im regulären Skibetrieb aber oft entschärft oder umfahren. So können Skifahrer Weltcup-Gefühl erleben, ohne die extremen Passagen fahren zu müssen, vorausgesetzt, sie verfügen über eine sichere Fahrtechnik.

Warum sind Pisten wie die Saslong oder die Gran Risa technisch so anspruchsvoll?

Die Schwierigkeit dieser Weltcup-Pisten liegt weniger in ihrer Länge als in ihrer Techniklastigkeit. Auf der Saslong fordern die legendären „Kamelbuckel“ eine perfekte Sprungtechnik und Stabilität, während die Gran Risa in Alta Badia mit ihren steilen, schattigen Eispassagen und engen Kurven höchste Präzision beim Kantengriff verlangt. Genau diese Kombination macht sie zu Klassikern im Rennkalender.

Welche Weltcup-Pisten bieten Skifahrern eine besonders spektakuläre Kulisse?

Neben der sportlichen Herausforderung überzeugen jede Weltcup-Abfahrt, auf denen Hobby-Skifahrer auch selber fahren können, auch landschaftlich. Zu den besonders eindrucksvollen Pisten zählen die Lauberhorn-Abfahrt mit Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau sowie die Olimpia delle Tofane in Cortina d’Ampezzo, die im UNESCO-Welterbe der Dolomiten liegt. So sind diese Pisten die perfekte Mischung aus Naturerlebnis und Spitzensport.

Welche Rolle spielen Wetter, Eis und die Streckenpräparierung bei Weltcup-Abfahrten?

Die Wetterbedingungen, die Schneequalität und die Streckenpräparierung sind entscheidend für den Charakter einer Weltcup-Piste. Viele Abfahrten, wie die Gran Risa, die Face de Bellevarde oder die Pista Stelvio, liegen als Nord- oder Schattenhänge und sind dadurch oft extrem eisig. Zusätzlich wird der Untergrund gezielt gewässert und verdichtet, um für den Weltcup maximale Härte und Vergleichbarkeit zu erreichen. Diese Kombination aus Eis, hoher Geschwindigkeit und unruhigem Terrain macht viele Weltcup-Pisten selbst für die weltweit besten Skifahrer technisch so anspruchsvoll.

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