Auf den Spuren der Olympioniken: Das Skigebiet Chamrousse

10. April 2014 - Katharina Teudt

Unsere Mitarbeiterinnen Melanie und Alina haben eine Woche im französischen Chamrousse verbracht. Hier im Blog berichten sie von ihren Erfahrungen in dem Skigebiet:

„Was gibt es Schöneres als trotz Schnee angenehme Temperaturen und strahlenden Sonnenschein zu genießen und dabei auch noch den ganzen Tag auf der Piste zu verbringen? Genau das konnten wir Ende März ausgiebig in Chamrousse tun. Denn auch wenn es im Ort selbst vielleicht nicht mehr danach aussehen mag, auf den Pisten sind die Schneeverhältnisse immer noch gut.

Der Skitag beginnt in Chamrousse nach einem kurzen Weg zur Piste beispielsweise am Sessellift Arselle, der die Wintersportler innerhalb von kurzer Zeit ins untere Drittel des Skigebiets befördert – ein idealer Einstieg, um sich ein wenig warm zu fahren. Die anfänglichen Wartezeiten an einem Sonntagmorgen in den französischen Ferien sind spätestens auf der Piste schnell wieder vergessen.

Als Anfänger haben uns besonders die breiten Pisten gefallen, auf denen wir unsere Kurven problemlos ausfahren konnten, ohne jemanden zu stören oder gestört zu werden. Unser persönliches Highlight ist die Piste „Ours“ (erreichbar über den Lift Béranger), die fast über die gesamte Länge auf beiden Seiten von Bäumen umgeben ist. Ein besonderes Erfolgserlebnis war es aber, sich zum ersten Mal auf rote oder sogar schwarze Pisten zu wagen und dabei die komplette Abfahrt für sich allein zu haben. So konnten wir uns auch als Anfänger an anspruchsvollere Pisten heran trauen und unser Können ganz in Ruhe austesten. Unser Fazit: Mit der ausreichenden Ruhe ist der Schwierigkeitsgrad der Piste oft reine Kopfsache. Und so kann man auch ohne übermäßig viel Erfahrung schon mal ein Stück olympische schwarze Piste fahren!

Fortgeschrittenen Fahrern wird es in Chamrousse aber deswegen sicher nicht langweilig. Trotz verhältnismäßig überschaubaren 90 Pistenkilometern hat das Skigebiet einiges zu bieten: So sind manche Pisten unterschiedlich präpariert, und wer an einem Tag auf glatter Piste abfährt, den erwartet manchmal schon am nächsten Tag an gleicher Stelle eine Buckelpiste. Der gesamte linke Bereich des Skigebiets besteht ausschließlich aus roten und schwarzen Pisten. Und auch der Snowpark ist ein beliebter Treffpunkt für Skifahrer und Snowboarder gleichermaßen.

Bis auf wenige Ausnahmen ist das Skigebiet komplett über Sessellifte und eine Gondel erschlossen, sodass Snowboarder die ungeliebten Schlepp- und Ankerlifte problemlos außer Acht lassen können. Vor allem für Snowboard-Anfänger ist das Skigebiet in Chamrousse bestens geeignet, da alle Pisten schön breit und lang sind. Sie können hier ohne Probleme ihre ersten Kurvenversuche wagen.

Wer auf der Piste etwas Neues ausprobieren will, der sollte sich einen Tag einen sogenannten Snowscoot ausleihen und mit diesem die Pisten befahren. Aber auch abseits der Pisten ist für viel Abwechslung gesorgt – mit einem spannenden, ausgefallenen Angebot an Aktivitäten. Ob Eistauchen im zugefrorenen See oder eine Rodelpartie am Abend: Spaß und Adrenalin ist garantiert! Sobald die Lifte geschlossen sind, kann man die Pisten sogar mit einem Schneemobil unsicher machen. Ein- bis zweimal die Woche wird außerdem am Abend eine kostenfreie Show von den Skilehrern der Skischule ESF geboten.

Nach einem ausgelassen Skitag kann man sich in einer der zwei fußläufig erreichbaren Bars/Restaurants noch das ein oder andere Bierchen sowie ein – reichlich verdientes – Abendessen gönnen und den Abend gesellig ausklingen lassen.“

Am Ende des Skitages lässt sich auch der wunderschöne Sonnenuntergang in Chamrousse beobachten!
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