And the winner is Pyeonchang

8. Juli 2011 - SnowTrex

Der Traum von olympischem Skilauf in Deutschland ist ausgeträumt. 24 Stunden nach Vergabe der Olympischen Winterspiele 2018 nach Pyeonchang ist beim deutschen Bewerber München und Garmisch-Partenkirchen die Katerstimmung groß. Katarina Witt, das Gesicht der deutschen Bewerbung und tags zuvor noch in Tränen aufgelöst, zeigte sich auch 24 Stunden nach der Entscheidung noch sehr enttäuscht: “Wir hätten gerne die Goldmedaille nachhause gebracht”. Nun wird über die ausschlaggebenden Gründe der doch sehr deutlichen Entscheidung spekuliert, die bereits in der ersten Abstimmungsrunde feststand. Sowohl Witt als auch Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes und IOC-Vize machten einen gewissen Mitleidseffekt für den koreanischen Bewerber mitverantwortlich. So habe das IOC unter Umständen berücksichtigt, dass Pyeonchang sich nach den erfolglosen Versuchen für 2010 und 2014 bereits zum dritten Mal beworben habe. Eine Entscheidung, ob München bei der nächsten Olympia-Vergabe erneut antritt sei noch nicht gefallen, so Münchens Oberbürgermeister Christian Ude.

Derweil macht die internationale Presse auch den Budget-Vorteil der Südkoreaner geltend. Das IOC habe sich in einer Art Richtungswahl für den Kommerz und gegen die Tradition entschieden. In Südkorea sieht man dies naturgemäß anders. So werteten Teile der Presse die Entscheidung als Zeichen des Friedens. So könne die Vergabe zu einer friedvollen Atmosphäre zwischen Süd-und Nordkorea beitragen.

Quelle:

http://www.n-tv.de

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