5 Dinge, die man erlebt haben sollte in Hochgurgl

10. Mai 2016 - Katharina Teudt

Immer auf der Suche nach dem einzigartigen Urlaubsmoment, haben wir für unsere neue Serie Skiorte ausgewählt, die ganz besondere Bergerlebnisse bieten. Diese fünf Dinge sollten Sie in Hochgurgl auf keinen Fall verpassen.

In Hochgurgl erwartet Wintersportler meist strahlender Sonnenschein und eine Hammeraussicht. © Melanie Stoll

Hochgurgl entdecken

Ganz am Ende des Ötztals, an der Timmelsjoch Hochalpenstraße, liegt das Bergdorf Obergurgl auf 1.930 m. Darüber schlängelt sich eine rot-blaue Pistenmischung den Festkogel hinab. Zum Skigebiet gehören aber auch die Pisten am Nachbarberg Wurm- und Kirchenkogel, oberhalb von Hochgurgl. Das Skigebiet um das kleine Hoteldorf auf 2.150 m ist die eigentliche Perle des Liftverbundes, denn hier gibt es außergewöhnliche Panoramaaussichten, viele Genussabfahrten und moderne Einkehrstationen zu entdecken. Gemeinsam umfasst der Liftverbund Obergurgl-Hochgurgl ca. 110 Pistenkilometer und 22 Lifte, die von ihrer exponierten Lage und reichem Schneefall profitieren. Das macht die Region auch für Freerider attraktiv und zu einem beliebten Treffpunkt. Mit dem Top-Express gelangen Wintersportler von Ober- nach Hochgurgl, und auch vom Talort Pill (Untergurgl) geht es mit der Hochgurglbahn rein ins Schneevergnügen in Hochgurgl. An der Talstation der Kirchenkarbahn liegt auch das neue architektonische Highlight: der Top Mountain Crosspoint.

Der Top-Express verbindet die Skigebiete Obergurgl und Hochgurgl.© Ötztal Tourismus

Mittagspause im Multiplexgebäude

Neues Schmuckstück und sehenswerter Treffpunkt in Hochgurgl ist der Top Mountain Crosspoint. Der Multikomplex ist ein Erlebnis, das praktisch als alleiniger Programmpunkt bestehen kann. Der „Crosspoint“ beherbergt die Talstation der Kirchenkahrbahn, ein Restaurant sowie die Timmelsjoch-Mautstelle. Ein weiteres Highlight ist die Außenterrasse mit einer spektaukulären Aussicht. Doch auch bei schlechtem Wetter lässt es sich hier sehr gut aushalten. Die Innenausstattung ist mit offenem Kamin und modernem Design sehr ansehnlich.

Rustikales Ambiente mit Motorradreifen im Crosspoint-Restaurant.© Reuters – Dominic Ebenbichler

Als wäre das nicht schon genug, ist das Gebäude mit seinen hohen Decken auch noch ein Motorradmuseum, und zwar das höchstgelegene Europas! Auf der Ausstellungsfläche von 2.600 m² gibt es 200 klassische Motorräder plus einige Oldtimer-Automobile zu sehen. Mit Skischuhen ins Motorradmuseum? Das geht leider nicht, denn der Ausstellungsbereich öffnet erst, wenn die Wintersaison vorüber ist. Dieses Jahr öffnet das Museum am 13.05.2016 seine Türen.

Dem Motorradmuseum wurde viel Platz eingeräumt.© Alexander Lohmann

Über ein Autodach springen

Zurück auf die Bretter und ins Skigebiet: In Hochgurgl gibt es eine Funslope, die einige besondere Elemente zu bieten hat. Mit Ski oder Snowboard durchfährt man zunächst einen kleinen Parcours. Hier kommt man unter anderem am „Klassiker“, der Schnee-Schnecke vorbei. Das Highlight auf der Fun-Piste ist aber ein echtes Auto, das kurzerhand zum Kicker umfunktioniert wurde. Wer sich traut, kann über das Dach rutschen oder springen. Danach winken noch lustige High-Five-Männchen zum Abklatschen. Das bringt den Kids Spaß, aber ist durchaus auch für Erwachsene witzig.

Der Autokicker im Funpark. © Melanie Stoll

Powdern im Frühling

Durch die günstige Lage am Ende des Ötztals ist Hochgurgl mit besonders viel Schnee gesegnet. Aufgrund der Höhe der Pisten ist der Schnee auch im Frühjahr meist noch super, zudem ist es weniger voll als beispielsweise in Sölden. Die Pisten sind schön breit und darüber hinaus gibt es viele Möglichkeiten, um neben der Piste im Tiefschnee zu fahren. Hochgurgl ist also für einen Besuch während des Sonnenskilaufs zu empfehlen.

Nach Liftschluss abfahren

Am späteren Nachmittag sollte man sich nochmals zum höchsten Punkt des Skigebiets aufmachen, um dort in der Panorama-Bar „Top Mountain Star“ am Wurmkogel auf 3.080 m einzukehren. Etwas trinken oder essen und dabei die Aussicht genießen – herrlich. Von der Aussichtsplattform hat man bei klarer Sicht freien Blick über die Dolomiten. Von diesem Punkt fährt man am besten ab, wenn die Lifte schon stehen. Der späte Fahrer genießt dann eine ewig lange und schöne Abfahrt auf leeren Pisten bis ins Tal.

Der Top Mountain Star bietet eine 360°-Aussicht über die Ötztaler Alpen.© skiresort.de

Extra Gastro-Tipp

Unten an der Talstation angekommen, geht es gleich weiter zum zünftigen Après-Ski. In der Schirmbar Hochgurglbahn herrscht immer enorm gute Stimmung. Nebenan befindet sich außerdem der Downhill Grill, wo Wirt Mario neben Tiroler Gröstl und Knödel auch saftige Steaks und Spare Ribs serviert. Beide Lokale liegen ganz nah an der örtlichen Bushaltestelle, sodass auch der bequeme Heimweg gesichert ist.

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