Après-Ski: Verantwortungsvoller Spaß nach der Fahrt

1. September 2018 - SnowTrex

Après-Ski gehört zum Wintersport wie die Stöcke zu den Ski. Doch was vor gut hundert Jahren als geselliges Beisammensein nach dem Skifahren begann, artet bei einigen zu wilden Alkoholexzessen aus. Das kann nicht nur körperliche, sondern auch rechtliche Konsequenzen haben. Weder schwere Unfälle noch teure Gerichtsverfahren sind jedoch notwendig, wenn Wintersportler das Après-Ski-Vergnügen verantwortungsbewusst angehen.

Gehört für viele einfach zum Skiurlaub dazu: Après-Ski!


Von der deftigen Kartoffelsuppe zur wilden Party

Après-Ski kommt aus dem Französischen und heißt übersetzt in etwa „nach dem Skifahren“. Es bezeichnet das Unterhaltungsprogramm der Skigebiete am Abend. Die Ursprünge des Après-Ski gehen auf die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Im norwegischen Telemark bürgerte sich die Tradition ein, nach dem Tag auf der Piste gesellig zusammenzusitzen. Meist traf man sich dazu zum Abendessen mit Freunden im eigenen Haus. Ein typisches Après-Ski-Essen war zu dieser Zeit eine deftige Kartoffelsuppe, begleitet vom obligatorischen Aquavit.

Mit deftigen Speisen sollte vor dem Feiern eine ordentliche Grundlage geschaffen werden.

Einige Jahrzehnte später erreichte der Brauch die Alpen. 1893 bot der Ski Club Glarus in der Schweiz erstmals ein Après-Ski-Programm an. Das kam so gut bei den Wintersportlern an, dass sich das abendliche Unterhaltungsprogramm schnell in der gesamten Alpenregion ausbreitete.Heutzutage reicht Après-Ski von Gaststätten über Bars und Livemusik bis hin zu Diskotheken. Wintersportler können zwischen einem vielfältigen Angebot wählen, das vom gemütlichen Abendessen bis zur wilden Party bis in die Morgenstunden alles, was das Herz begehrt, bietet. Après-Ski ist eine gute Möglichkeit, um andere Wintersportler kennenzulernen, nach dem anstrengenden Sport zu entspannen und natürlich auch um einfach nur Spaß zu haben.

Doch Après-Ski bedeutet vielerorts auch: sehr viel Alkohol. Gerade der hohe Alkoholkonsum kann jedoch schwerwiegende Konsequenzen haben. Verkaterte oder gar betrunkene Skifahrer verursachen möglicherweise schwere Unfälle.Nach Erhebungen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit sind sogar 20 Prozent der Skifahrer mit mehr als 0,5 Promille auf der Piste unterwegs. Das führt nicht nur zu unnötigen Verletzungen, sondern kann unter Umständen auch strafrechtlich verfolgt werden.

Alkohol auf der Piste birgt Gefahr für sich und andere

Dabei sollte jedem klar sein, welche Folgen Alkoholkonsum auf den Körper hat. Zum einen gefährdet man sich selbst. Alkohol kann zum Beispiel schneller zu Unterkühlung führen, denn er weitet die Blutgefäße. Das bedeutet, dass das Blut schneller fließt und der Körper somit auch mehr Wärme abgibt. Unter Alkoholeinfluss merkt man daher nicht so schnell, dass einem kalt wird.

Auch entzieht Alkohol dem Körper Flüssigkeit. Das macht müde und mindert die Aufmerksamkeit. Darüber hinaus handeln Menschen unter Alkoholeinfluss leichtsinniger, da er das Risikobewusstsein senkt. Schließlich wird unter Alkoholeinfluss die Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit stark gemindert. In Gefahrensituationen kann man nicht mehr schnell genug reagieren, dadurch kommt es schneller zu Stürzen und Unfällen.

Alkohol beeinträchtigt ebenfalls unsere Sicht, denn unsere Augen senden Informationen ans Gehirn. Dieses wiederum formt daraus ein 3D-Bild, mit dem wir nicht nur den Gegenstand erkennen können, sondern auch Informationen zu Dimensionen und Entfernung bekommen. Beim Skifahren sind dies wichtige Informationen, um das Fahren auf den Pisten unfallfrei zu koordinieren. Alkohol stört diesen sehr komplexen Vorgang, was dazu führt, dass wir Dinge nicht mehr genau oder nur verschwommen erkennen. Wie beim Autofahren ist Alkohol damit ein Sicherheitsrisiko auf der Piste.

Betrunken Skifahren ist keine Straftat, doch es kann rechtliche Folgen haben

Der internationale Skiverband FIS sagt daher sehr klar in seinen Guidelines: Wintersportler müssen auf der Piste Vorsicht und Rücksicht walten lassen. Die erste FIS-Regel besagt, dass Wintersportler sich so verhalten müssen, dass sie weder sich noch andere gefährden. Die zweite Regel fordert, dass man stets kontrolliert fahren muss. Wer angetrunken oder betrunken Ski fährt, tut meist beides nicht und verstößt folglich gegen die FIS-Regeln.

Doch obwohl diese Regeln für Wintersportler weltweit gelten, sind sie kein Gesetz. So ist es, anders als beim Autofahren, keine Straftat betrunken Ski zu fahren. Es kann zwar Konsequenzen geben, beispielsweise dass man der Piste verwiesen wird. Illegal ist aber weder das Trinken von Alkohol noch das betrunkene Skifahren. Doch ergeben sich daraus Unfälle, werden die FIS-Regeln beim einem Gerichtsverfahren zugrunde gelegt und der Alkoholkonsum wird bei der Schuldfrage mit berücksichtigt.

Wenn es also zum Unfall kommt und jemand klagt, kann dies sowohl im zivil- als auch im strafrechtlichen Verfahren Konsequenzen haben. Wenn das Gericht entscheidet, dass der Skifahrer durch Alkoholkonsum fahrlässig gehandelt und gegen die FIS-Guidelines verstoßen hat, wird ihm unter Umständen die alleinige Schuld zugesprochen.

So entschied zum Beispiel das Oberlandesgericht München im Jahr 2011, dass neben dem Missachten mehrerer FIS-Regeln auch der hohe Alkoholkonsum des betroffenen Skifahrers zu einem Unfall mit einer Pistenraupe geführt habe und er deshalb die Schuld an dem Unfall trage.

Verantwortungsvolles Après-Ski

Was bedeutet all dies für das Verhalten beim Après-Ski? Sollte man am besten gar nichts mehr trinken? Wie bei vielen Dingen, kommt es auch hier auf das Maß an: Wer sein Après-Ski schon mit einem oder zwei Glas Sekt beim Frühstück beginnt und dann auf die Piste geht, handelt offensichtlich verantwortungslos. Es gilt: Wer Ski fährt, trinkt nicht.

Doch beim Après-Ski nach dem Skitag sind ein oder zwei Gläser völlig im Rahmen. Das ist natürlich nur eine grobe Richtlinie. Denn wie viel Alkohol zu viel Alkohol ist, hängt vor allem von folgenden Faktoren ab: Geschlecht, Alkoholmenge, Art des Getränks sowie vom Mageninhalt.

Frauen vertragen weniger Alkohol als Männer

Frauen vertragen weniger Alkohol als Männer. Das liegt daran, dass der Fettanteil im Körper bei Frauen höher und der Flüssigkeitsanteil gleichzeitig geringer ist als bei Männern. Da Fett keinen Alkohol aufnimmt, wird der Alkohol bei Frauen auf weniger Flüssigkeit verteilt. Die Folge ist eine höhere Konzentration von Alkohol im Blut, sogar wenn eine Frau genauso viel wiegt wie ein Mann.

Alkohol ist nicht gleich Alkohol

Wie schnell Alkohol zu Kopf steigt, hängt auch von der Art des Getränks ab. So ist zum Beispiel Vorsicht bei Cocktails sowie bei den beliebten warmen Alkoholgetränken beim Après-Ski geboten wie Glühwein, Jägertee oder dem typischen Schweizer Kaffee Lutz.

Denn warmer Alkohol gelangt etwas schneller in die Blutbahn als kalter und steigt damit schneller in den Kopf. Hinzu kommen die zuckerhaltigen Stoffe, die den warmen Alkoholgetränken und Cocktails beigemischt werden. Diese sorgen ebenfalls dafür, dass der Alkohol schneller ins Blut gelangt. Eine weitere Gefahr dabei ist, dass die süßen Mischgetränke den Alkoholgeschmack überdecken und man dadurch unbewusst mehr trinkt.

Je nach Getränk variiert die Wirkung von Alkohol stark.

Es gibt selbstverständlich auch Unterschiede bei Alkoholgetränken, die nicht gemischt werden. So enthält ein Glas Bier weniger Alkohol (etwa 5 Prozent Alkoholgehalt) als eine Tasse Glühwein (bis zu 14,5 Prozent). Doch letztendlich ist die Menge des Alkohols der entscheidende Faktor für den Alkoholgehalt im Blut und wie dieser durch Essen im Magen absorbiert wird.

Eine Grundlage schaffen

Auch wenn Après-Ski traditionell vor dem Abendessen stattfindet, kann man den Spieß auch einfach umdrehen. Schließlich ist durchaus etwas dran an der Redensart, vor dem Trinken „eine Basis“ zu schaffen. Wer vor dem Trinken eine fettige, kalorienreiche Mahlzeit isst, macht es dem Alkohol schwerer ins Blut zu gelangen. Das kann zum Beispiel ein reichhaltiges Käsefondue sein, Knödel- oder Nudelgerichte, öliger Fisch oder auch Bratkartoffeln.

Ein Käsefondue eignet sich hervorragend als Grundlage für die Partynacht.

Während des Feierns beim Après-Ski empfiehlt es sich auch, nach jedem Glas Alkohol ein Glas Wasser zu trinken. Der Alkohol gelangt so langsamer ins Blut und man verhindert das typische Dehydrieren durch Alkohol. Kleine Zwischenmahlzeiten wie Nüsse oder eine Suppe helfen dem Körper ebenfalls, den Alkohol besser zu prozessieren.

Bei aller Vorsicht sollte man immer darauf achten, keinesfalls alkoholisiert Auto zu fahren. Denn das ist überall strafbar und gefährlich. Ein Glas Glühwein kann schon zu viel sein. Im Zweifelsfall ist es sicherer, das Auto stehen zu lassen und mit dem Taxi zurück ins Hotel zu fahren. Einige Après-Ski-Lokale bieten einen Shuttleservice zurück ins Hotel, auch das kann eine gute Alternative für den Heimweg sein.

Auf der Piste gilt das nationale Recht

Doch was passiert, wenn man trotz aller Vorsicht angetrunken auf der Piste fährt und es zum Unfall kommt? Welche strafrechtlichen Konsequenzen sich beim Konsum von Alkohol konkret ergeben oder wie hoch der Schadensersatz ist, wird nach nationalem Recht beurteilt.

Da die FIS-Regeln international greifen, orientieren Richter sich an diesen auch weltweit als Maßstab, wenn es darum geht, die Schuldfrage bei einem Unfall zu klären. Darüber hinaus kommt es bei Strafen natürlich auch stets auf den Einzelfall und auf die spezifischen Umstände an.

Auf den Pisten gelten die FIS-Regeln.

So werden der Alkoholgehalt im Blut bewertet, die Art und Schwere des Schadens sowie das genaue Verhalten der Wintersportler, das zum jeweiligen Unfall geführt hat. Hier wird sowohl im Zivil- als auch im Strafrecht zwischen unterschiedlichen Stufen der Fahrlässigkeit unterschieden.

Zum Beispiel bedeutet im deutschen Strafrecht „bewusste Fahrlässigkeit“, dass der Person von vornherein klar war, dass sie einen Schaden ausrichten kann, die Handlung aber trotzdem nicht abgebrochen hat. Bei „unbewusster Fahrlässigkeit“ geht man davon aus, dass der Schadensverursacher keine bösen Absichten hatte und ihm nicht klar war, dass ein Unfall hätte passieren können. Wer mit Vorsatz handelt, will sogar absichtlich anderen Personen einen Schaden zufügen. Diese Abstufungen der Fahrlässigkeit variieren zwischen Straf- und Zivilrecht sowie nach Land.

In der Schweiz können Schweizer Bürgern zum Beispiel bestimmte Versicherungsleistungen gekürzt werden. Bei einem Selbstunfall wird die Tagegeldversicherung gekürzt. Werden andere verletzt, wird die Privathaftpflichtversicherung gekürzt und der Unfallverursacher muss für den Schaden aus eigener Tasche zahlen.

In Deutschland können Unfälle auf der Skipiste unter Alkoholeinfluss neben zivilrechtlichen Schadensersatzzahlungen sogar zu Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren führen.

In Italien, wo die Polizei für die Sicherheit auf den Pisten verantwortlich ist, ist die häufigste Konsequenz für betrunkenes Skifahren ohne Unfälle eine Geldstrafe. Zudem sorgen die Beamten dafür, dass die angetrunkenen Wintersportler sicher von der Piste begleitet werden.

Betrunkenes Skifahren wird im Falle eines Unfalls hart bestraft.

Die meisten Pistenbetreiber und sogar die Polizei sind jedoch gegen Alkoholkontrollen oder Alkoholverbote beim Skifahren. Tatsächlich sind Skiunfälle, die durch betrunkene Wintersportler ausgelöst werden, sehr selten. Das liegt an besseren Pisten, besserer Ausrüstung aber vor allem auch am steigenden Gesundheits- und Verantwortungsbewusstsein der Wintersportler. Daher beschränken sich Pistenbetreiber und Polizei lieber auf Stichproben, wenn jemand offensichtlich zu viel getrunken hat.

Kater: Die übersehene Gefahr

Doch neben diesem Fokus auf das alkoholisierte Skifahren wird eine andere Gefahr oft übersehen: der Kater am morgen danach. Natürlich kann jeder, der möchte, auch mal eine Nacht kräftig feiern. Dann sollte aber auch klar sein, dass es am nächsten Tag nicht auf die Piste geht. Denn auch wer nach einer durchzechten Nacht Ski fährt, gefährdet sich und andere. Der „Kater“ am nächsten Morgen wird oft unterschätzt. Tatsächlich beeinflusst auch der „Kater“ Körper und Gehirn.

Alkoholische Getränke enthalten neben Ethanol auch sogenannte höhere Alkohole, die sogar giftiger sind und länger im Körper bleiben. Beim „Kater“ verarbeitet der Körper noch diese höheren Alkohole. Das führt zu Müdigkeit, Schmerzen in Nacken und Rücken sowie Kopfschmerzen und Übelkeit. Skifahren wird nicht nur sehr unangenehm, sondern beeinträchtigt ebenfalls die Konzentration. Unfälle können somit viel schneller passieren. Daher ist es für alle sicherer, wenn man nicht auf der Piste ist.

Doch wer in Maßen trinkt, seine eigenen Grenzen nicht überschreitet und im Zweifelsfall die Piste meidet, kann sowohl Spaß beim Skifahren als auch beim Après-Ski haben.

Après-Ski will gut geplant sein

Ein guter Start für einen gelungenen Après-Ski-Tag kann zum Beispiel sein, den Skitag mit einem ausgiebigen Abendessen zu beenden. Im Anschluss kann man das Feiern langsam angehen lassen und erstmal mit einem heißen Kakao oder einem Tee (mit Schuss) beginnen.

Wer dann auf Alkohol übergeht, sollte bei Cocktails oder heißen Mischgetränken Vorsicht walten lassen und nicht mehrere Gläser hintereinander trinken. Nach dem Glühwein empfiehlt sich ein Glas Wasser, dann vielleicht ein kleiner Snack, bevor man wieder zu Alkohol übergeht. So muss man nicht auf die leckeren Après-Ski-Getränke verzichten und trinkt dennoch verantwortungsvoll. Ins Hotel geht es dann per Bus, Taxi oder Shuttle zurück.

Ein guter Après-Ski-Tipp ist auch: früh anfangen und früh aufhören. So bekommt man auch nach dem Après-Ski noch ausreichend Schlaf und ist am nächsten Morgen fit und ausgeruht für die Piste.

Après-Ski ist eine schöne Tradition, um einen Tag auf der Piste gemütlich ausklingen zu lassen. Wer aber weder sich noch andere gefährden will, lässt es auch beim Alkoholkonsum gemächlich angehen. Es spricht nichts gegen zwei oder drei Gläser Bier nach dem Skifahren. Doch wilde Alkoholexzesse können – sogar noch am nächsten Tag – leicht zu Unfällen führen und sogar strafrechtliche Konsequenzen haben. Daher gilt: Wer in Maßen trinkt, hat mehr Spaß!

FAQs zum Après-Ski

Woher kommt Après-Ski?

Après-Ski kommt aus dem Französischen und bedeutet übersetzt so viel wie „nach dem Skifahren“. Gemeint ist damit das gesellige Beisammensein nach dem Skifahren. Die Tradition stammt aus dem 19. Jahrhundert und begann im norwegischen Telemark.

Was sind die Gefahren, wenn man Alkohol trinkt und Ski fährt?

Alkohol beeinträchtigt gleich mehrere Körper- und Gehirnfunktionen. Wir sehen schlechter, die Koordination lässt nach, wir sind nicht konzentriert und überschätzen unsere Fähigkeiten schnell. All das erhöht die Wahrscheinlichkeit von Unfällen auf der Piste. Damit kann man nicht nur sich selbst, sondern auch andere verletzen.

Ist betrunken Skifahren illegal?

Nein. Anders als beim Autofahren gibt es kein Gesetz, das die Promillegrenze beim Skifahren regelt. Trotzdem gefährdet man damit sich und andere und verstößt zudem gegen die Verhaltensregeln des Internationalen Skiverbands. Kommt es außerdem zu einem Unfall, kann sich das betrunkene Skifahren negativ auf die Strafe auswirken.

Welche rechtlichen Folgen kann betrunkenes Skifahren haben?

Wenn betrunkenes Skifahren zu einem Unfall führt, wird die Schuld sowohl im strafrechtlichen sowie im zivilrechtlichen Sinne geklärt. Beim strafrechtlichen Verfahren können Strafen von Geldbußen bis zu Freiheitsstrafen reichen. Beim zivilrechtlichen Verfahren müssen Schuldige Schadensersatz für entstandene Schäden zahlen.

Gibt es nationale Unterschiede bei den Strafen?

Die Schuldfrage hängt vom Fahrlässigkeitsgrad ab. Dieser wird im Zivilrecht und im Strafrecht jeweils anders definiert. Außerdem gibt es auch nationale Unterschiede. Dementsprechend können die Strafen je nach Land unterschiedlich ausfallen. Neben dem allgemeinen rechtlichen Aspekt fließen auch individuelle Faktoren wie Alkoholgehalt sowie Art und Schwere des Schadens in die Strafe mit ein.

Was beeinflusst den Promillewert?

Wie Alkohol im Blut verarbeitet wird, hängt vom Geschlecht, der Menge des getrunkenen Alkohols sowie der Art des Getränkes ab. Auch das was man vorher gegessen hat, beeinflusst wie schnell Alkohol abgebaut wird. Frauen erreichen bei niedrigeren Alkoholmengen höhere Promillewerte als Männer, warmer Alkohol steigt schneller zu Kopf und fettiges, kalorienreiches Essen sorgt für eine gute Grundlage.

Sollte man auf das Après-Ski ganz verzichten?

Nein! Après-Ski gehört zum Wintersport dazu und ist eine schöne Möglichkeit, den Skitag gemütlich ausklingen zu lassen und andere Wintersportler kennenzulernen. Doch man sollte verantwortungsbewusst sein: Wer zu viel getrunken hat, sollte kein Auto mehr fahren. Auch ist es besser, bei einem Kater am nächsten Tag nicht Ski zu fahren. Darüber hinaus gilt die Verhaltensregel: Wer Ski fährt, trinkt nicht.

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