Von Eistauchen bis Snowbiken: Spannende Alternativen zum Skifahren

1. September 2018 - SnowTrex

Ein Winterurlaub muss nicht immer und ausschließlich Skifahren bedeuten. Es gibt viele spannende Alternativen zur Piste für Jedermann, die mindestens genauso viel Spaß machen. 


So sehr man die Abfahrt auf der Piste oder die Fahrt durch den frischen Pulverschnee liebt, manchmal brauchen auch die größten Ski-Fans eine Abwechslung. Dabei müssen sie aber weder auf Speed noch auf Spaß oder Schnee verzichten. Denn Skigebiete bieten mittlerweile viele aufregende Alternativen zum Skifahren an.

Nicht nur für Kinder: Spaß beim Schlittenfahren

Wer sagt denn eigentlich, dass Schlittenfahren nur etwas für Kinder ist? Auch Erwachsene können beim Rodeln genauso viel Spaß haben wie die Kleinen. Beim Schlittenfahren im Skigebiet gibt es außerdem einen großen Vorteil zum heimischen Hügel: Die Schlitten lassen sich bequem per Skilift oder Gondel den Berg hinaufbefördern.

 

Das Schöne am Schlittenfahren ist, dass von Klein bis Groß und von Anfänger bis Fortgeschrittener jeder mitmachen kann. So können alle gemeinsam einen tollen, abwechslungsreichen Tag im Schnee verbringen.

Selbstverständlich eignet sich nicht jeder Hang zum Rodeln. Einige Skigebiete haben spezielle Rodelbahnen. Wer sich nicht sicher ist, welcher Hang zum Schlittenfahren geeignet ist, sollte sich sicherheitshalber vorher beim Skiliftbetreiber erkundigen.

Auch sollte man eine gute Kondition mitbringen und den Schlitten beherrschen können, da man bei der Fahrt ein recht hohes Tempo aufnimmt. Ein Helm sollte daher auch hier stets zur Ausrüstung gehören. Für kleine Kinder ist das Rodeln alleine daher nicht zu empfehlen. Hier ist es sicherer, wenn sie gemeinsam mit einem Erwachsenen Schlittenfahren. Außerdem ist man mit Handschuhen, Schal, Mütze und festem Schuhwerk (sowie gegebenenfalls Schneehose) gut für eine rasante Abfahrt gerüstet.

Wer noch eine leckere Verpflegung für eine Pause zwischen den Abfahrten einpackt, der kann bei heißem Tee (oder Glühwein) und Snacks wie Brötchen, Würstchen, Käse und Müsliriegeln gemeinsam Kraft tanken.

Fazit: Schlittenfahren macht Spaß, bringt einiges an Tempo und ist bei entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen eine tolle Aktivität für die ganze Familie.

Auf die Kugel, fertig, rollen: Schnee-Zorbing

Doch der Schlitten ist nicht die einzige Möglichkeit, um ohne Ski im hohen Tempo den Berg herunterzufahren. Immer beliebter wird auch Schnee-Zorbing.

Beim Schnee-Zorbing steckt man in einer riesigen Plastikkugel und rollt so den Berg herunter. Einige Skigebiete bieten das Schnee-Zorbing bereits als adrenalingefüllte Alternative zum Skifahren an. Schnee-Zorbing erfordert eine Top-Kondition und eine sehr gute Körperbeherrschung, da man sonst schnell aus der Bahn geworfen wird.

Ganz klar ist deshalb auch, dass Schnee-Zorbing auf den regulären Skipisten verboten ist und nur auf speziellen Pisten angeboten wird.

Darüber hinaus benötigt man eine Sicherheitsausrüstung bestehend aus einer Halsstütze, einem Stützgurt und Handschuhen. Zudem gibt es Vorgaben zum Körperbau: Wer so die Piste herunterrollen möchte, darf nicht größer als 1,85 Meter sein und nicht mehr als 85 Kilogramm wiegen.

Fazit: Während das Schnee-Zorbing sehr viel Spaß machen kann, kann unter Umständen nicht jeder mitmachen und auch für kleine Kinder ist das schnelle Rollen eventuell zu gefährlich.

Zusehen kann aber sicher genauso lustig sein wie Mitmachen.

Für Adrenalin-Freunde: Airboarding

Wer an der ungewöhnlichen Plastikkugel vom Schnee-Zorbing Gefallen findet, dem könnte auch ein Airboard viel Freude & Fun bringen. Das Airboard ist ein aufblasbares Luftkissen, mit dem man rasant schnell den Berg herunterfahren kann. Dabei liegt man übrigens auf dem Bauch, was Adrenalin-Freunde ganz besonders reizen dürfte. Wem das noch nicht genug ist: Es gibt auch Airboard-Freestyling, bei dem man mit dem Airboard zum Beispiel Sprünge machen kann.

 

Einige Skigebiete bieten diese neuen Airboards als Alternativen zum Skifahren an. Um so heruntersausen zu können, muss man allerdings vorab einen Grundkurs belegen.

Fazit: Das Airboarding ist ideal für alle, die etwas Ungewöhnliches probieren wollen und keine Angst vor Geschwindigkeiten haben.

Fahrradfahren im Schnee: Snowbike

Eine weitere tolle Alternative zur Abfahrt mit den Ski ist die Fahrt mit einem Snowbike. Hierbei schwingt man sich wie bei einem Fahrrad in den Sattel – statt zwei Rädern hat das Snowbike aber Kufen wie ein Schlitten. Unter die eigenen Skischuhe schnallt man sich ebenfalls noch kleine Kufen – und schon kann man so lässig den Hang hinunter düsen. Das Tolle am Snowbike ist, dass es auch für Nichtskifahrer geeignet ist. Darüber hinaus schont das Schnee-Fahrrad die Gelenke.

 

Eine gewisse Fitness und Körperbeherrschung sollte man aber auch für das Snowbike mitbringen und normalerweise muss man vor der ersten eigenen Abfahrt einen Grundkurs absolvieren.

Fazit: Das Snowbike ist eine schöne und spannende Abwechslung zum Skifahren, wenn man die Zeit in einen Grundkurs investieren möchte. Doch gerade für den Winterurlaub mit einer Gruppe, in der auch Nichtskifahrer mit dabei sind, kann dies eine unterhaltsame Aktivität für die ganze Gruppe sein.

Abgehoben: Snowkiten bringt Spaß und hohes Tempo

Ebenfalls sehr ausgefallen ist das Snowkiten. Genau wie beim Kiten auf dem Surfbrett geht es auch beim Snowkiten darum, dass ein Drache den Fahrer mit der Kraft des Windes vorwärts zieht. Während das Kitesurfen allerdings auf dem Wasser stattfindet, schwebt man beim Snowkiten über den Schnee. Schweben mag dabei etwas langsam klingen. Tatsächlich können beim Snowkiten sogar Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometer pro Stunde erreicht werden.

Wer eine noch größere Herausforderung sucht, kann beim Snowkiten auch Sprünge einbauen. Um das alles mitmachen zu können, sollte man sportlich sehr fit sein, eine gute Kondition haben und die entsprechende Kraft, um beim Wind gut dagegenhalten zu können. Skigebiete, in denen Snowkiten möglich ist, bieten entsprechende Kurse an.

Fazit: Snowkiten ist allen zu empfehlen, die eine sportliche Herausforderung lieben und eine gute körperliche Fitness mitbringen. Bis man das Snowkiten gut beherrscht, mag es ein bisschen dauern, aber dann ist der Spaß sehr groß.

Auf ins kühle Nass: Eistauchen

Eine ganz andere Art der Herausforderung bietet das Eistauchen. Diese Alternative zum Skifahren wird zum Beispiel in Skigebieten in Norwegen oder auch in Österreich angeboten.

Beim Eistauchen geht es im Tauchanzug unter Wasser und Eis. Wer besonders geschickt ist, fängt dabei sogar die eine oder andere Königskrabbe.

Für das Eistauchen braucht man allerdings eine spezielle Tauchausbildung und natürlich eine entsprechende Tauchausrüstung.

Fazit: Wer nicht nur gerne Ski fährt, sondern auch begeisterter Taucher ist, für den bringt das Eistauchen eine außergewöhnliche Abwechslung – und möglicherweise ein leckeres Abendessen.

Eins mit der Natur: Schneeschuhwandern

Wer für einen Tag im Skiurlaub das Tempo lieber ein wenig herausnehmen und in aller Ruhe eine idyllische Landschaft, grandiose Aussichten und die tolle, frische Luft genießen will, der wird beim Schneeschuhwandern voll auf seine Kosten kommen. Hier schnallt man sich einfach ein Paar Schneeschuhe unter und schon geht’s los. Besonders viel Spaß macht das Schneewandern im frischen Pulverschnee. Einige Skigebiete bieten für das Schneeschuhwandern auch Führungen an. Auf diese Weise kann man ganz entspannt das Winterwunderland genießen, während man bei der Wanderung abseits der typischen Ski-Pfade geht und viel Wissenswertes über die Umgebung erfährt.

Das Schneeschuhwandern erfordert eine gewisse Fitness, da man den ganzen Tag draußen unterwegs ist.

Fazit: Das Schneeschuhwandern ist eine entspannte Tätigkeit für die ganze Familie. Darüber hinaus gibt es immer die Möglichkeit, sich zwischendurch bei einer heißen Schokolade und leckeren Brotzeit in der Skihütte aufzuwärmen.

Der Winterurlaub bietet neben Skifahren so viele tolle und auch außergewöhnliche Alternativen zum Zeitvertreib im Schnee. Diese reichen vom rasanten Snowkiten über entspanntes Schneeschuhwandern bis hin zum lustigen Rodeln und bieten so Spaß für jeden.

Die wichtigsten Fragen zu Ski-Alternativen

Welche Alternativen gibt es zum Skifahren im Winterurlaub?

Immer beliebter werden „importierte“ Sportarten, die ursprünglich aus dem Sommersport kommen und nun an die Skipisten angepasst werden. Dazu gehören Airboarding, Snowbiken, Kiteboarden, Schnee-Zorbing sowie Eistauchen.

Sind diese Sportarten für jeden geeignet?

Nein. Für einige Sportarten wie das Eistauchen braucht man einen Tauchschein. Airboarding, Snowkiten sowie Schnee-Zorbing erfordern zumindest die Teilnahme an einem Grundkurs. Beim Schnee-Zorbing gibt es darüber hinaus Einschränkungen zu Größe und Gewicht. Bei Kindern sollte man immer vorher klären, ob die jeweilige Sportart wirklich für die Kleinen geeignet ist, da sie alle bei hohen Geschwindigkeiten stattfinden. Wer jedoch alle Anforderungen erfüllt und keine Angst vor schnellen Geschwindigkeiten hat, der wird an diesen Sportarten viel Freude haben.

Was ist eine kinderfreundliche Alternative zum Skifahren?

Wer eine Alternative zum Skifahren für die ganze Familie sucht, wird beim Schlittenfahren sehr viel Spaß haben. Da das Tempo hoch sein kann, sollte man fit sein und sich mit einem Helm schützen. Sehr kleine Kinder fahren am besten mit Erwachsenen mit. So bringt das Rodeln großen Spaß für alle.

Was kann man tun, wenn man eine Alternative zum Skifahren sucht, es aber ruhiger angehen lassen möchte?

Eine gute Option kann hier eine Schneeschuhwanderung sein. Hierbei schnallt man sich Schneeschuhe unter die Füße und erkundet so in aller Ruhe die tolle Winterlandschaft, abseits der viel befahrenen Pisten. Einige Skigebiete bieten auch Touren an.

Eine Schneeschuhwanderung ist ein entspannter Ausflug für alle – jedoch sollte man dafür ein wenig Kondition mitbringen. Mit einer Plastiktüte oder einem einfachen Rutsch-Schlitten im Gepäck, macht jeder Hügel doppelt so viel Spaß.

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