Morgens Tiefschnee, mittags „Würschtl“ mit Senf

9. Januar 2017 - Katharina Teudt

Den ganzen Kontinent haben sie bereist, um Ski zu fahren. Früher, um Weltcup-Siege zu feiern und bei Weltmeisterschaften sowie Olympischen Spielen Medaillen zu gewinnen. Heute, um das Leben zu genießen. Die Ski-Stars Rosi Mittermaier (66), Doppel-Olympiasiegerin von Innsbruck 1976, und Ehemann Christian Neureuther (67), sechsfacher Weltcup-Sieger, leben für den Wintersport. Die beiden SnowTrex-Testimonials sprechen im Interview über ihre ganz persönlichen Vorlieben für den Winterurlaub, Schnaps auf der Hütte und ihr Nervenkostüm während Rennen ihres Sohnes Felix.

 Rosi und Christian, was gehört für Euch zu einem perfekten Winterurlaub?

Christian Neureuther: Ich denke, da wünschen wir uns dasselbe wie jeder begeisterte Wintersportler: Sonne, Kälte, Tiefschnee. Dazu wenig Menschen und einen Ort, in dem man kein Auto benötigt, um zum Skifahren zu kommen…

Rosi Mittermaier: …und gemütliche, urige Hütten zum Einkehren mittags, wo ich dann mein Schnitzel bekomme. Und Christian seine Würschtl mit Senf.

Christian: Das stimmt, das sind für mich Kindheitserinnerungen: Bei jedem Kinderrennen gab es Würschtl. Die gehören zum Skifahren einfach dazu.

Und dazu einen Schnaps zum Aufwärmen?

Christian: Auf keinen Fall. Mit Alkohol habe ich das Gefühl, ich kann nicht mehr so fahren, wie ich mir das vorstelle. Ich spüre die Ski und den Schnee dann nicht mehr so unmittelbar.

Rosi: Ich trinke auch lieber einen Tee. Aber dem Christian würde ich auch mit einem Schnapserl noch nachkommen (lacht).

Euer Sohn Felix sagt, zu jedem Ski-Ausflug gehört auch ein gewisser Kick. Gilt das auch für Euch?

Christian: Nicht mehr in dem Ausmaß wie bei Felix, aber ich habe schon auch gerne ein gewisses Abenteuer dabei. Zu steil gibt es eigentlich nicht.

Rosi: Ein Kick? Nein, den brauche ich nicht. Ich fahre schon überall hinunter, und freue mich über jeden Tiefschneehang. Aber ob der jetzt besonders steil ist oder nicht, spielt für mich keine Rolle.

Weil wir gerade über Felix gesprochen haben: Verbindet Ihr Rennbesuche auch mal mit einem Urlaub für Euch?

Christian: Nein. Es kommt leider selten vor, dass wir ein Rennen vor Ort anschauen. Vielleicht zweimal pro Saison. Dabei ist das Ganze live viel leichter zu ertragen – wegen der Ablenkung.

Rosi: Christian ist immer furchtbar nervös. Ich kann das gar nicht verstehen. Der Felix macht das schon. Ich denke mir immer nur: Hauptsache, er kommt gesund ins Ziel.

Fahrt Ihr im Winterurlaub generell nur Ski?

Christian: Für uns muss das Begleitprogramm schon auch stimmen, also das Angebot neben der Piste. Dazu gehören vor allem Loipen, da wir auch sehr gerne Langlaufen gehen.

Wo findet Ihr denn Eure perfekten Winterziele?

Christian: Wir leben in einem der schönsten Skigebiete überhaupt. Und das sage ich nicht, weil ich Einheimischer bin, sondern weil ich weiß, wie grandios man hier in Garmisch-Partenkirchen Skifahren kann. Die Abfahrten Kandahar, Horn oder Dreh – die sind einmalig. Generell würde ich sagen: Ein Winterurlaub in den Alpen ist das Schönste.

Warum?

Christian: Weil man überall spürt, dass der Ski-Sport hier geboren wurde. Dass die Menschen den Wintersport leben und sich voll damit identifizieren. Die Freundlichkeit und die Begeisterung sind nicht aufgesetzt oder gelernt. Da fühlt man sich gleich wohl.

Wie sieht es mit Skigebieten fern der Heimat aus?

Rosi: Es gibt so viele wunderbare Gebiete, dass man das so gar nicht sagen kann. Aber wenn wir uns wirklich entscheiden müssten, würden wir wohl die Dolomiten wählen. Die Menschen dort, die Natur, die Berge, die Pisten – da passt alles.

Christian: Die Kulisse und die Farben machen das Skifahren ja auch aus. In den Dolomiten sieht man Felsformationen, die man nirgends sonst entdecken kann. Diese Faszination der Berge und der Menschen lässt uns nicht los.

Neben Südtirol gehört auch Kanada zu Euren festen Zielen.

Rosi: Das stimmt. Einmal im Jahr machen wir dort Urlaub. Das hat seinen ganz eigenen Reiz.

Christian: Die Weite des Landes spiegelt sich beim Skifahren wider. Man findet breite, lange Pisten und Tiefschneehänge, auf denen kaum Menschen unterwegs sind. Da kann man es so richtig krachen lassen.

Wenn Ihr einen Skiurlaub plant, wer ist da bei Euch zuständig?

Rosi: Ganz ehrlich: Ich bin nicht die große Planerin. Ich würde bestimmt das falsche Hotel und am besten noch zum falschen Datum buchen (lacht). Das soll mal der Christian machen. Er bekommt das ja auch jedes Mal richtig gut hin.

Mit SnowTrex unterstützt Ihr als Testimonials einen absoluten Experten in Sachen Wintersporturlaub.

Christian: Als ich das erste Mal von SnowTrex gehört habe, war ich ja skeptisch. Kölner, die eine Reise-Plattform für Wintersportler beziehungsweise Winterurlauber anbieten. Aber die Leute machen einen super Job – und fahren auch richtig gut Ski. Sie leben für das, was sie da tun. Das merkt man.

Inwiefern?

Christian: Das Angebot ist erstaunlich. Mich hat es selbst sprachlos gemacht, was es alles gibt, welche Gebiete zu welchen Suchkriterien zur Auswahl stehen. Besonders in puncto Preis-Leistungsverhältnis bin ich echt überzeugt.

Rosi: Ja, das gefällt mir auch sehr gut. So können vor allem auch Familien mit Kindern tolle und bezahlbare Ziele für ihren Winterurlaub finden.

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