Sportlich und schick – Skijacken für Pisten-Ladies

12. März 2015 - Katharina Teudt

Was Skibekleidung angeht gehen die weiblichen Geschmäcker sehr weit auseinander. Doch zum Glück ist sowohl im aktuellen Winter 14/15 als auch im kommenden Winter 15/16 für sportliche, modische und extravagante Frauen etwas dabei.

Die Damenjacke Alpette entspricht dem Ski-Chic.

Wer sich erst zum Ende der Skisaison in den Skiurlaub aufmacht, der hat einen entscheidenden Vorteil: Er kann im Skigebiet nochmal so richtig zuschlagen – und zwar in den Geschäften. Viele Modeläden geben Rabatte auf die aktuelle Kollektion, so dass sich die Schnäppchenjagd im Frühling besonders lohnt. Hier einige Anregungen für die nächste Einkaufstour, inklusive einiger brandneuer Modelle für den kommenden Winter 15/16.

Funktion für Sportliche Skijacken sollen hübsch aussehen, aber auch Schnee und Kälte abhalten. Mit einer Funktionsjacke im sportiven Look liegen Wintersportlerinnen auf der Piste goldrichtig. Die norwegische Marke Bergans legt mit der Isogaisa Jacket für diesen Winter einen sportlichen Klassiker neu auf. Isogaisa kommt aus der samischen Sprache der Bewohner Nordnorwegens und bedeutet so viel wie „Bergspitze“. Denn genau dafür ist das Modell gemacht.

Mit 3-Lagen-Dermizax-Membran und hohem Stretchfaktor ist die Jacke fürs Skifahren, Telemarken und Freeriden gleichermaßen gut geeignet. Neben den saftigen Farben sind die asymmetrischen Reißverschlüsse der Hingucker des Modells. Die Kapuze ist verstellbar und helmtauglich, der Schneefang abnehmbar. Für Frauen, die schnell frieren, gibt es neben der Hardshell-Variante auch eine Isogaisa Insulated Jacket, die mit Primaloft Eco gefüttert ist. Gewohnt farbintensiv ist Norrona mit seiner neuen Kollektion aufgestellt. Eines der leuchtenden Highlights ist der Anorak aus der Lofoten-Serie. Dieses Hartshell ist dank Gore-Tex Active wasser- und winddicht und bestens für das Backcountry-Fahren geeignet – schließlich ist frau mit dieser Farbkombination im Tiefschnee immer gut zu sehen.

Dass tolle Skimode auch im Fernen Osten hergestellt wird, beweist uns eindrucksvoll Goldwin. Bereits seit 1950 schneidert das japanische Unternehmen hochwertige Sportbekleidung und sponsert seit 1987 die schwedische Ski-Nationalmannschaft Alpin. Es steckt also eine große Expertise in dem Label, das für Winter 15/16 eine weitere modisch-funktionelle Wintersport-Kollektion auf den Markt bringt. Darin ist sicherlich die Radical Jacket ein Hingucker. Auf ihrem hellen Grau hebt sich der pink abgesetzte Logoprint sowie der Reißverschluss schön ab. Die Skijacke besteht aus den Materialien C-Tec HighAir und Dermizax, die beide über einen bewegungsfreudigen Zwei-Wege-Stretch verfügen. Zusammen mit der 100 Gramm Primaloft-Wattierung ist die Jacke schön warm und äußerst bequem.

Die Japaner haben aber auch recht ausgefallene Muster im Gepäck. Die Free Flow Jacket ist extra für Geländefahrerinnen etwas weiter geschnitten und unterstreicht mit dem ausgefallenen Pflanzen-Print die Individualität ihrer Trägerin. Neben ihrem Look ist auch die Thermocluster-Isolierung besonders. Diese ist eine Kombination aus Daune und technischer Faser, dazu kommt ein Zwei-Wege-Stretch-Nylon für noch mehr Bewegungsfreiheit. Robust, technisch und dank langem Schnitt auch betont lässig kommt das neueste Highlight von Columbia daher. Das Modell mit dem wüsten Namen Titanium Heatzone 1000 TurboDown Jacket ist ein Hybrid aus Daunenjacke und Skijacke mit der neuen Isolationstechnologie TurboDown Wave. Dabei werden Obermaterial, Daunenfutter und Hohlfaser-Isolierung in einem speziellen Bonding-Verfahren versetzt verbunden, so dass keine Kältebrücken mehr entstehen. Trotz abgesteppter Nähte kommt somit keine Kälte durch die Nähte.

Ebenfalls einen längeren, weiteren Schnitt für Freerider liefert der italienische Berg- und Kletterschuhspezialist La Sportiva mit der aktuell erhältlichen Aura Jacket. Diese stylische Jacke lässt sich von innen durch ein Taillenband für einen noch Figur-betonteren Sitz enger stellen. Das verwendete Material EctoShell vereint den Schutz einer Hardshell mit der Atmungsaktivität einer Softshell und fühlt sich sehr weich an. Die Marke Head ist primär für ihre hochwertigen Rennski bekannt, hat aber auch durchaus feine Skimode zu bieten. Die Kollektionen sind überwiegend im klassischen Design gehalten. Die Breeze Jacket, eines der aktuellen Highlight-Modelle, lässt mit ihren minimalistischen Streifen um die Taille den Rumpf schmaler wirken. Für den Winter 15/16 bleibt Head seiner Designlinie treu, so ist das Graphene Jacket im gedeckten Beerenton lediglich mit dezenten Farblinien an den Seitentaschen versehen.

Wer auf schlichtes Design bei hoher Funktionalität Wert legt, sollte in den Shop-Regalen neben Head auch nach Dakine Ausschau halten. Dort ist diesen Winter zum Beispiel das Modell Kendall Jacket zu finden. Es ist mit Gore-Tex-Membran, Primaloft-Isolierung, ausgeklügeltem Ventilationssystem am Kragen, Schulter-Prints für optimalen Sitz des Rucksacks und einem wasserdichten Zwei-Wege-Frontreißverschluss bestens für den Tag am Berg gewappnet. Zusätzlicher Hingucker bei dem sonst minimalistischen Design ist das Innenfutter mit floralem Print.

Das technische Highlight für Damen ist allerdings das Linnton Jacket. Die Haptik des besonders weichen Obermaterials ist der Wahnsinn. Die Gore-Tex-Membran hält gewohnt dicht und ist atmungsaktiv. Die Primaloft-Gold-Isolation ist am Rumpf etwas dicker als an den Armen, was für ein ausgeglichenes Körperklima sorgt. In Sachen Funktionalität steht die Jacke den Männermodellen mit diversen Taschenlösungen, Ventilationsöffnungen und Schneefang in nichts nach. Wie alle Frauen-Modelle wurde auch das Linnton Jacket ergonomisch angepasst.

Ski-Chic für Piste und Après-Ski In der Skimode wird immer häufiger die sportliche Funktionalität mit Großstadt-Schick vermischt. So beinhalten viele Modelle hohe Funktion, die man aber nicht unbedingt sieht. So legt etwa Traditionsmarke Schöffel Wert auf funktionelle Qualität in Designs, die neben der Piste auch beim Rodeln, auf dem Wanderweg und beim Après-Ski eine gute Figur machen. Das Modell Alpette aus der aktuellen Kollektion 14/15 ist hierfür ein gutes Beispiel. Die Venturi-Zwei-Lagen-Jacke ist wasser- und winddicht, dank Elasthan-Anteil elastisch und weich in der Haptik und besitzt mit den silberfarbenen Reißverschlüssen einen Hauch Noblesse. Auch für nächsten Winter liefert der Hersteller aus dem bayerischen Schwabmünchen wieder betont modische Sportjacken. Die Damen-Skijacke Lorette ist ebenfalls mit dem Venturi 2-Lagen Laminat ausgestattet. Dazu unterstreichen die gesmokten Zierstepp-Seiteneinsätze und Ellbogen-Badges die Eleganz des Modells.

Ein Vorreiter in Sachen extravagante Skimode ist das österreichische Label Toni Sailer. Inspiriert von der österreichischen Skilegende Toni Sailer, überzeugen die Modelle durch hochwertige Materialien, Trendfarben und ein hohes Maß an Glamour. Schließlich hat die Marke ihren Ursprung in der mondänen Alpenmetropole Kitzbühel. Die Highlight-Linie der Winterkollektion 15/16 lautet Urban Resort. Alle Styles sind modisch-luxuriös und bestechen durch technische Neuerungen, wie die eigens designten Zipperkombinationen, edle Stoffkombinationen und neue Verarbeitungstechniken.

Luxuriöse Skimode kommt neuerdings auch aus den Niederlanden. Die Marke Goldbergh lancierte ihre erste Kollektion im Winter 13/14 und etablierte sich schnell als niederländisches Highend-Fashion-Label für stylische Wintermode. Daunenjacken mit Fellapplikationen, Jethosen mit Po-Push-up und körperbetonte Schnitte prägen die Kollektion. Das Design ist clean und stilvoll und für den besonderen Auftritt auf der Piste und im Alltag gemacht. Sowohl in der aktuellen Saison 14/15 als auch für die Saison 15/16 werden die Trends von Materialkombinationen, Fellbesatz und viel schimmerndem Gold dominiert.

Das Highlight der exklusiven Crossover Linie von Eider ist der Kanda Anorak. Der Überzieher kombiniert technische Features mit modischem Design. Das typische Markenzeichen des Anorkas, die große aufgesetzte Bauchtasche mit Reißverschluss und Klappe, darf dabei nicht fehlen.

Auf den Geschmack gekommen? Bei solcher Vielfalt ist sicher für jede Shoppingqueen etwas dabei.

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