Skier – Carver, Freerider und Allrounder rocken auf und neben der Piste

6. Oktober 2022 - SnowTrex

Seit dem Siegeszug des Rocker-Skis vor einigen Jahren wurden immer neue Pistenprodukte für verschiedenste Skifahrer-Bedürfnisse entwickelt. Je nach Radius, Kantengriff oder Verhältnis von Pisten- zu Tiefschneefahrten werden verschiedenen Skitypen nach diversen Modellen kategorisiert. Bei einer solch umfangreichen Auswahl kann es mitunter aber schwierig sein, den Überblick zu bewahren. Um Wintersportlern die Entscheidung für die richtigen Skier vor der ersten Abfahrt zu erleichtern, stellt SnowTrex viele Skiarten vor und zeigt, wie sie konstruiert sind.

In Skigebieten auf der ganzen Welt nutzen Wintersportler heutzutage Skier, die nicht mehr nur für die Piste, sondern auch für den Tiefschnee oder Snowparks konstruiert wurden.


Skitypen in der Übersicht

SkimodellSki-LevelTerrain
Allround-Carver / Sport-CarverEinsteiger & Genuss-SkifahrerPiste
Allmountain-SkiAlle Typen, v.a. gute Pistenfahrer mit gelegentlichen GeländefahrtenPiste & Gelände/Off-Piste
Slalom-CarverErfahrene Skifahrer mit präziser TechnikPiste
Lady-SkiSpeziell für Skifahrerinnen jeden NiveausPiste
Race-CarverExtrem sportliche SkifahrerPiste
Freeride-CarverTiefschnee- & GeländefahrerGelände/Off-Piste
Freestyle-SkiSnowpark- & Skitrick-FansPiste & SnowPark
TourenskiSkitourengeherGelände/Off-Piste

Welcher Ski ist der richtige für mich?

Outdoor-Blogger Marius Quast versucht diese Frage im folgenden Video zu beantworten und unentschlossene Wintersportler auf die richtige Spur beim Skikauf zu bringen:

Experten Tipp: Welcher Ski ist der Richtige für Dich?

Alle Skimodelle im Detail

Allround-Carver

Der Allrounder ist ein Standardski, der in der Regel zwischen 165 und 180 Zentimetern lang ist und sich gerade für Einsteiger oder Genussskifahrer eignet. Mit sanfter Taillierung erlaubt dieses Modell gerutschte oder gecarvte Schwünge. Die Modelle dieses Skis sind einfach zu drehen, haben ein verhältnismäßig geringes Gewicht und verzeihen Fahrfehler. Ein weiteres Argument für die große Beliebtheit dieser Skier ist der Kaufpreis. Im Mittel liegt der nämlich deutlich unter dem von spezifischeren Modellen. Die Mittelbreiten beim Allrounder liegen zwischen 72 und 76 Millimetern, die Skilänge sollte etwa die Körpergröße minus 10 bis 20 Zentimeter betragen.

Allround-Carver und Allmountain-Ski sind für viele Wintersportler die Klassiker unter den Skimodellen.

Fazit: Die Wahl für Einsteiger und Genussfahrer!

Allmountain-Ski

Der Name ist Programm: Allmountain-Ski sind überall zu Hause. Sie können mit einer griffigen Kante auf relativ harten Pisten, aber durch den weicheren Kern auch im pulvrigen Tiefschnee gefahren werden. Ihre Mittelbreite ist mit plus/minus 85 Millimetern breiter als die der Allrounder und erlaubt dennoch ein geschmeidiges Carven auf der Piste. Die gängigsten Allmountain-Ski sind auf einen Einsatzbereich von 70 Prozent Piste und 30 Prozent Gelände ausgelegt. Es gibt mit den „Performance“- und „Free“-Linien aber auch noch extremere Modelle, deren Einsatzgebiete jeweils stärker auf On-Piste oder aber Off-Piste liegen.

Fazit: Perfekt für gute Skifahrer, die auch mal Abstecher ins Gelände machen wollen!

Slalom-Carver

Mit diesen bissigen Ski, die in der Regel zwischen 155 und 170 Zentimetern lang sind, fahren echte Pistencracks immer eine heiße Kante. Slalom-Carver sind spritzige Ski, die für enge Schwünge mit hoher Frequenz ausgelegt sind. Bei einer Taillierung von 63 Millimetern schaffen sie einen Radius von 12 bis 13 Metern. Diese Modelle sind die einzigen Skier, die teilweise noch ohne Rocker, also ohne negative Vorspannung verbaut werden. Deshalb können sie auch kürzer gefahren werden. Die Faustregel für die Länge lautet hier: Körpergröße minus 20 Zentimeter.

Fazit: Genau richtig für erfahrene Skifahrer, die eine präzise Fahrtechnik beherrschen und schnell auf harten Pisten unterwegs sind!

Race-Carver

Die sportliche Steigerung des Slalom- ist der Riesenslalom-Ski, auch Race-Carver genannt. Diese langen Ski sind wahre Weltcup-Skier. Dank ihres größeren Radius, härterem Flex und messerscharfem Kantengriff sind sie primär für Profis konzipiert. Für diese Art Modell, das zwischen 170 und 185 Zentimetern lang sein kann, brauchen Wintersportler nicht nur enorme Kraft in den Beinen. Hier ist auch viel Platz auf der Piste vonnöten, denn durch die dynamischen Schwünge bei hoher Geschwindigkeit werden Radien von bis zu 20 Metern erreicht. Die empfohlene Länge bei den Race-Carvern entspricht in etwa der eigenen Körpergröße.

Fazit: Die richtige Wahl für sportliche Rennfahrer, die einen spurtreuen Ski suchen!

Tourenski

Tourenski müssen sowohl für steile Anstiege als auch für die anschließende Geländeabfahrt verschiedene Eigenschaften erfüllen. Sie sollten für den Aufstieg relativ leicht sein, weshalb sie aus speziellen Materialien gebaut sind und teilweise minimalistische Bindungssysteme tragen. Da die verschiedenen Skitypen trotz ihrer Leichtigkeit bei der Abfahrt im Gelände kontrollierbar bleiben müssen, besitzen sie oft breite Mitten und Rockerkonstruktionen. Je nach Anforderung gibt es Tourer, die speziell für den Aufstieg oder primär für eine sichere Abfahrt konzipiert sind. Dies sollte beim Skikauf bedacht werden, denn entsprechend variiert auch die empfohlene Länge.

Skibergsteiger brauchen speziellen Tourenski, um vor der Abfahrt den Berg erklimmen zu können.

Fazit: Ein Muss für naturverbundene Tiefschneefahrer!

Freeride-Ski

Die breitesten Skier sind die Freeride-Modelle. Schließlich müssen sie im Tiefschnee gut aufschwimmen und Stabilität bieten. Ihre Mitte kann bis zu 130 Millimeter breit sein, während mit Schaufel und Tail bis zu 50 Prozent vom Ski aufgebogen sind. Durch den starken Rocker und die breite Auflagefläche haben diese Ski einen wunderbaren Auftrieb im Tiefschnee. Die Taillierung ist gering ausgeprägt und der Ski an sich damit vom Gewicht her sehr schwer. Es sind also kräftige Beine und eine gute Fahrtechnik im Gelände gefragt, um dieses Produkt zu bändigen. Als Faustregel für die richtige Länge gelten bis zu 5 Zentimeter über der eigenen Körpergröße, natürlich immer in Abhängigkeit des Körpergewichts und des Fahrkönnens.

Fazit: Erfahrene Tiefschnee-Fans und sichere Off-Piste-Fahrer können hier nichts falsch machen!

Freestyle-Ski

Freestyle-Ski sind Trick-Ski, die spielerisches Fahren im Snowpark und auf der Piste ermöglichen. Ihre Besonderheit ist der sogenannte Twin-Tip, bei dem Spitze und Ende des Skis ähnlich, bei einigen Modellen sogar identisch, aufgebogen sind. Weil es damit praktisch keinen Unterschied zwischen vorne und hinten gibt, kann daher auch gut rückwärts gefahren werden. Die Modelle sind sehr drehfreudig, aber gleichzeitig recht torsionssteif, um dem Druck bei Sprüngen und Tricks im Snowpark Stand zu halten. Insgesamt sind es vom Fahrverhalten her sehr lebendige Ski, die mit eher kürzeren Längen von etwa der Körpergröße minus 5 Zentimeter gefahren werden.

Fazit: Hier führt für verspielte Freestyler und Snowpark-Fahrer kein Weg dran vorbei!

Lady-Ski

Beinahe alle Skitypen gibt es auch in der Frauenvariante. Die Damenmodelle verfügen über die gleichen Eigenschaften wie die Herrenmodelle, sind aber an die weibliche Statur angepasst, indem stellenweise andere Materialien verbaut werden. Dadurch werden die Ski insgesamt leichter. Zudem sitzt die Bindung ein wenig weiter vorne, um auch bei geringerem Gewicht und Körpergröße die Kontrolle über den Ski zu behalten. Bei Damenski wird außerdem viel Wert auf Design und Optik gelegt. Die beste Länge für Lady-Modelle ist je nach Gewicht und Fahrkönnen in etwa die Körpergröße +/- 5 Zentimeter.

Für Frauen gibt es spezielle Lady-Ski, die sich bei Konstruktion und Material im Vergleich zu Herrenskier unterscheiden.

Fazit: Ideal für sportliche Frauen, die unterschiedliche Anforderungen für einen perfekten Pistentag haben!

Was macht einen Ski zu einem Ski?

Rocker

Alpinski stehen generell unter Spannung, sprich, wenn sich Wintersportler das Material nicht unter die Füße schnallen, dann liegen die Skier nie komplett flach auf dem Schnee auf. Durch diese Vorspannung, die „Camber“ genannt wird, ist hier immer eine Lücke unter der Bindung zu erkennen. Anfang der 2000er Jahre brachten Skihersteller aber nach und nach auch Modelle mit negativer Vorspannung auf den Markt, die sogenannten Rocker. Bei diesen Skiern sind auch die Skienden nach oben gebogen. Dabei kann die zusätzliche Biegung an einer oder an mehreren Positionen des Skis liegen. Skier mit einer zusätzlich nach oben gebogenen Spitze werden etwa als „Tip-Rocker“ bezeichnet. Diese Konstruktion ist heute in den allermeisten Allround- oder Allmountain-Rockern verbaut. Sie unterscheiden sich dabei auf den ersten Blick kaum von normalen Carving-Ski.

Im Gegensatz dazu sind Full-Rocker sehr gut zu erkennen. Sie werden sowohl an der Spitze, als auch am Skiende („Tail“) stark nach oben gebogen und sind dazu noch sehr breit und lang. Wintersportler nutzen diese Skimodelle vor allem im Tiefschnee. Und genau dort liegt auch der Ursprung der Rocker. Zunächst wurden die nämlich speziell für den Freeride-Bereich entwickelt, da die Skier mit ihrer negativen Vorspannung im tiefen, pulvrigen Schnee besser zu kontrollieren sind.

Härte

Die Härte eines Skis wird über zwei Parameter ermittelt, den Flex und die Torsion. Der Flex bezeichnet die Härte in Längsrichtung. Also wie stark sich der Ski durchbiegt, wenn durch Gewicht und Geschwindigkeit ein bestimmter Druck auf den Ski ausgeübt wird. Ein starrer Flex bietet mehr Kontrolle und einen ruhigeren Fahrstil. Dagegen erlaubt ein weicher Flex wendigeres Fahren. Die Torsion wiederum bezieht sich auf die Härte entlang der Längsachse. Ergo, dem Winkel, in dem sich der Ski beim Kanten zum Schnee aufstellt. Eine weiche Torsion kantet nicht so stark wie eine harte, was mehr Fehler verzeiht. Wie hart oder weich ein Ski sein muss, hängt vom Körpergewicht, dem Können und den Vorlieben des jeweiligen Fahrers ab.

Skibelag

Der Skibelag ist der unterste Teil des Skis, der beim Fahren Kontakt mit dem Schnee hat. Daher ist es wichtig, ihn stets gut zu wachsen. Ein gewachster Ski gleitet schöner und ist besser geschützt. Typischerweise besteht der Belag aus Polyethylen-Plastiken, die je nach Materialzusammensetzung dem Ski verschiedene Eigenschaften verleihen. Das Belagmaterial kann unter anderem beeinflussen, wie schnell der Ski ist und wie viel Wachs er aufnehmen kann.

Insgesamt können Wintersportler aus drei verschiedenen Wachsarten wählen. Freizeitskifahrer, die eher einen entspannten Pistentag bei Kaiserwetter im Skigebiet erleben wollen, lassen vor dem Beginn des Skiurlaubs am besten Kaltwachs auf ihre Ski auftragen. Dieses Produkt ist nämlich ein echter Alleskönner, der sich schnell anwenden lässt und bei allen Wetterbedingungen ohne große Leistungseinbußen funktioniert. Ski-Cracks und Könner, die vielleicht sogar Skier für unterschiedliche Pistenverhältnisse im Keller haben, stehen beim Thema Wachs dagegen vor der Wahl. So gibt es zum einen noch das High-Flour-Wachs, das den Ski in feuchtem und sulzigem Schnee bei wärmeren Außentemperaturen besser gleiten lässt. Auf der anderen Seite steht ihnen aber auch noch das Low-Flour-Wachs zur Verfügung. Skier, die mit diesem Wachs behandelt werden, laufen bei niedrigen Temperaturen und auf trockenem Pulverschnee am besten.

Wie Profis beim Wachsen verschiedener Skiarten vorgehen, zeigt SnowTrex in einem Video:

Wie wachse ich meine Skier?

Kanten

Die Kanten befinden sich an den beiden Außenseiten des Skis und sind aus Metall, meist Stahl, gefertigt. Die Seitenkanten werden in einem bestimmten Winkel vorgeschliffen, bei den meisten Ski, je nach Verwendungszweck, zwischen 88 und 90 Grad im Verhältnis zum Belag. Dieser Winkel beeinflusst das Fahrverhalten der Ski. Tatsächlich hat eine minimale Veränderung im Winkel einen großen Effekt auf die Fahrweise. Je flacher der Winkel, umso schwieriger ist es den Ski zu kontrollieren. Für Wintersportler bedeutet das, dass sie die Kanten auch regelmäßig schleifen lassen müssen.

Konstruktionsradius

Wer genau auf den Verlauf der Seitenkante am Ski schaut, stellt dabei fest, dass die Ski in der Mitte schmaler sind als an der Schaufel und am Ende. Die Kante folgt dieser Form an der Außenseite der verschiedenen Skitypen und bildet so beinahe einen Kreisbogen. Dieser wird mit einem bestimmten Radius, dem Konstruktionsradius, angegeben. In der Praxis bedeutet dies, dass der Ski beim Aufkanten eine Kurve in genau diesem Radius fährt. Je nach Skityp können die Ski einen unterschiedlichen Konstruktionsradius aufweisen. Heißt: Ist der Konstruktionsradius kleiner, können Wintersportler auch engere Kurven fahren. Bei einem größeren Radius sind die Kurven dann umso weiter, die beim Fahren möglich sind.

Radius (in m)SkitypBeschreibung
10 bis 12SlalomDiese Ski können kleine, aggressive Kurven fahren.
14 bis 20Freestyle,Anfänger,Allrounder,PulverschneeDie meisten Ski liegen in diesem Rahmen. Der größere Radius verleiht ihnen mehr Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und sie eignen sich für die meisten Geschwindigkeiten und Pisten.
20 bis 30Riesenslalom,Freestyle,PulverschneeDa man beim Riesenslalom schneller sowie in weiteren Kurven fährt, muss der Radius größer sein. Auch Freestyle-Ski und Ski für Pulverschnee haben oft größere Konstruktionsradien, da man sie nicht zum schnellen, aggressiven Kurvenfahren nutzt.
30+RacerSki mit Radien ab 30 Metern sind fast ausschließlich für Racer gedacht, die mit extrem hohen Geschwindigkeiten fahren. Für die meisten Pisten ist eine solch weit gefahrene Kurve jedoch zu gefährlich.Radius (in m) Skityp Beschreibung

Nicht nur der Kantenwinkel und der Radius, auch die Schärfe der Kante ist entscheidend für den Fahrstil und die Fahrsicherheit. Scharfe, weiche Kanten bieten weniger Widerstand im Schnee, sodass das Material besser gleiten kann und stabiler fährt.

Breite

Ein Ski kann breiter oder enger gebaut sein. Das beeinflusst, wie der Ski durch den Schnee gleiten und wie viel Druck Skifahrer auf die Kanten ausüben können. Skier für den Pulverschnee sind zum Beispiel breiter. So übt die größere Oberfläche hier weniger Druck auf den weichen Schnee aus, wodurch der Ski mehr Auftrieb hat und besser gleiten kann. Gleichzeitig macht ein breiter Ski aber auch das Kanten schwieriger. Die allgemeine Tendenz geht deshalb in die Richtung, Allzweck-Ski zu bauen, die so breit sind, dass sie sich sowohl für präparierte Pisten als auch für den Bereich Off-Piste eignen.

Länge

Die Länge des Skis ist abhängig vom Skityp und der Größe des Skifahrers. Ein langer Ski bietet mehr Kontrolle bei hohen Geschwindigkeiten – er schränkt aber die Beweglichkeit und die Wendigkeit ein.

Gewicht

Ein schwerer Ski bietet mehr Kontrolle, macht es aber schwieriger ihn zu manövrieren. Anfänger oder Freestyler fahren deshalb eher mit leichteren Ski, um wendig zu sein. Race-Fahrer bevorzugen die schwereren Ski, da sie so bei hohem Tempo mehr Kontrolle haben.

Skispitzen

Traditionell sind die vorderen Spitzen (die Schaufel) eines Skis stärker gebogen als die Enden. Das macht es einfacher, über Hügel zu fahren. Beim Freestyle-Skifahren haben sich auch gebogene Enden etabliert, da die Fahrer hier auch „fakie“ fahren. Das bedeutet, dass sie rückwärts den Hang herunterfahren.

Die Krümmung der Skier beeinflusst das Fahrverhalten und ist deshalb auch mitentscheidend für die Kontrolle auf der Piste.

Wie pflege ich meine Skier?

Während eines rasanten Pistentages sind Skier einigen Extremen ausgesetzt: Kälte, Feuchtigkeit, Sonneneinstrahlung, Schlägen oder Streusalz. Entsprechend wichtig ist es für jeden Wintersportler, sein Skimaterial zu pflegen, egal ob das pro Saison nur an wenigen Tagen oder über mehrere Wochen eingesetzt wird. Denn wer lange etwas von seinen Brettern haben will, der muss sie nicht nur nach der letzten Abfahrt des Tages reinigen. Auch direkt nach dem Saisonende kann einiges getan werden, damit die Skier gut übersommern und so im neuen Winter direkt einsatzbereit sind. Um hier auf Nummer Sicher zu gehen, hat SnowTrex auch zum Thema Ski lagern und pflegen recherchiert.

FAQs zu Skiern

Welcher Ski ist der richtige für mich?

Sicher gibt es DEN richtigen Ski für einen Wintersportler. Diesen aber zu finden, hängt von Faktoren wie dem Können, der Art des Skifahrens und vor allem von den persönlichen Vorlieben ab. Um die richtigen Skier für sich zu entdecken, ist es wichtig, dass Skifahrer einen möglichst großen Wissensschatz zum Thema Ski haben, damit sie am Ende den richtigen für sich auswählen können.

Welche Skiarten gibt es?

Das Angebot der etablierten Hersteller lässt sich bei klassischen Skiern mit Metallkanten heutzutage in acht verschiedenen Skiarten einteilen: Allmountain-Ski, Allround-Carver, Freeride-Carver, Freestyle-Ski, Lady-Ski, Race-Carver, Slalom-Carver und Tourenski.

Welche Ski sind leichter zu fahren?

In diesem Fall sind es die Allround-Carver. Mit einem verhältnismäßig geringen Gewicht im Vergleich zu anderen Skiern verzeihen sie auch gröberer Fahrfehler. Für Genussskifahrer, die bei Kaiserwetter das Bergpanorama im Skigebiet genießen wollen, während sie auf blauen Pisten entspannte Schwünge in den Schnee zaubern, führt deshalb eigentlich kein Weg an den Allroundern vorbei.

Welche Skilänge passt zu mir?

Die Skilänge wird immer an der eigenen Statur gemessen. Nur bei Race-Carvern gilt dabei die Faustregel, dass die Skier für ein perfektes Fahrerlebnis die gleiche Länge wie die Körpergröße haben müssen. Freeride-Ski sollten dagegen fünf Zentimeter länger sein als der Wintersportler selbst. Gleiches gilt für Lady-Ski. Hier können die Bretter, je nach Können der Skifahrerin, aber auch bis zu 5 Zentimeter kürzer sein, genau wie Freestyle-Ski. Auf noch mehr Länge sollte im Vergleich zur eigenen Körpergröße bei Tourenski (minus 10 bis 15 Zentimeter), bei Allround-Carvern und Allmountain-Ski (minus 10 bis 20 Zentimeter) sowie bei Slalom-Carvern (minus 20 Zentimeter) verzichtet werden.

Welche Ski eignen sich für die Piste?

Generell gilt: Mit jedem Ski, der den geforderten Qualitäts- und Sicherheitsstandards entspricht, können Wintersportler im Skigebiet fahren. Speziell für die Piste haben die Hersteller aber Skier wie Allround-Carver, Allmountain-Ski sowie Slalom- und Race-Carver für Athleten aus dem Ski Alpin-Weltcup, Lady-Ski für Frauen oder Freestyle-Ski konstruiert.

Was ist der Unterschied zwischen Tourenski und Alpinski?

Im Gegensatz zu Alpinski sind Tourenski weicher und damit auch leichter konstruiert, vor allem aus Gewichtsgründen. Gleiches gilt für die Skibindungen. Grund dafür ist die Tatsache, dass es für Tourengeher zunächst mit reiner Muskelkraft den Berg hinauf geht. Weil der Weg dabei aber auch wortwörtlich über Stock und Stein führt, ist der Belag von Tourenski deutlich härter und damit widerstandsfähiger. Dazu hat diese Skiart auch eine breitere Schaufel, um im Tiefschnee mehr Fläche für mehr Auftrieb zu schaffen.

Welcher Ski kann abseits der Piste genutzt werden?

Neben der Piste, im pulvrigen Tiefschnee, eigenen sich aufgrund ihrer Breite nicht alle Skier. Extra für dieses Gelände gemacht, sind die Freeride-Carver. Und auch Tourenski sind beim Aufstieg und der Abfahrt durch unpräpariertes Terrain bestens geeignet. Dazu können Wintersportler auch mit Allmountain-Ski abseits der Piste noch ein angenehmes Fahrerlebnis haben.

Zu welchen Skiern greifen Anfänger am besten?

Der Ski, mit dem sich Anfänger zunächst ausprobieren sollten, ist der Allround-Carver. Dies ist ein Standardski, der so konstruiert ist, dass er sich gerade für Einsteiger eignet. Die Modelle dieses Skityps lassen sich auf den Abfahrten einfach drehen und erlauben dabei durch eine wenig radikale Form sowohl gerutschte als auch gecarvte Schwünge.

Grindelwald – Skigebiet Grindelwald/First & Kleine Scheidegg/Männlichen

Vor der fantastischen Bergkulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau, zu Füßen der ...

Beliebte Skigebiete für Weihnachten im Schnee

Wer träumt nicht von einer weißen Weihnacht? SnowTrex hat einige besonders ...

$stickyFooter