Skiausrüstung von der Bindung bis zum Protektor: Eine kleine Skimaterial-Schule

15. September 2022 - SnowTrex

Es ist gar nicht so leicht, das passende Skimaterial zu wählen. Denn je nach Können, Vorliebe, Funktion oder Skityp gibt es für jeden Teil der Skiausrüstung eine große Auswahl an Modellen und Herstellern. Mit dieser kleinen Skimaterial-Schule erklärt SnowTrex, wie die einzelnen Teile der Ausrüstung funktionieren und worauf es bei der Wahl der Ausrüstung ankommt.

Beim Thema Skimaterial und Skiausrüstung fragen sich viele Wintersportler: Was brauche ich eigentlich und wozu brauche ich es?


Skier

Die Skiausrüstung beginnt selbstverständlich mit dem richtigen Ski. Doch die Wahl ist hier am Ende nicht einfach. Denn es gibt mittlerweile je nach Skityp und Können eine große Ski-Auswahl. Um den passenden zu finden, hilft es daher, den Aufbau zu verstehen. So besteht ein Ski aus mehreren Schichten sowie aus den Seitenkanten, Spitzen und Enden. Die Bauweise dieser Teile beeinflusst, was ein Ski kann und für wen er geeignet ist.

Je nach Können des Skifahrers und nach Art des Skifahrens sind Hersteller mittlerweile in der Lage, Skier so zu fertigen, dass diese auf fast jedem Terrain eingesetzt werden können. So eigenen sich Allrounder, wie der Name schon sagt, für unterschiedliches Gelände und viele verschiedene Pisten. Für Anfänger gibt es zudem spezielle Anfänger-Ski, die sich mit ihrer kürzeren und leichteren Konstruktion durch mehr Stabilität und Wendigkeit auszeichnen.

Immer populärer werden nicht nur in der Szene, sondern auch bei erfahrenen Freizeitsportlern Pulverschnee-Ski oder Freerider, die sich ausgezeichnet für das Fahren im Tiefschnee oder „Off-Piste“ eignen. Diese Ski sind breiter und länger, um das Gleiten auf sehr weichem, pulvrigem Schnee zu erleichtern. Einen Schritt weiter geht dagegen noch das Skimaterial, das professionelle Skifahrer etwa im Ski Alpin-Weltcup in Slalom, Riesenslalom oder Abfahrt nutzen. Dafür sind die Skier speziell auf jede einzelne Disziplin angepasst und aus diesem Grund auch noch härter abgestimmt, um bei hohen Geschwindigkeiten maximale Präzision zu bieten.

Skibindungen

Genau dabei spielt nicht nur der Schuh, sondern auch die Bindung eine große Rolle. Die Bindungen sind offensichtlich die Verbindung zwischen Schuh und Ski. Sie sorgen dafür, dass der Schuh fest am Ski bleibt. Sie haben aber ebenfalls einen Mechanismus, der dafür sorgt, dass sich der Schuh bei Stürzen aus der Bindung löst, damit es nicht zu Verletzungen kommt. Welche Skibindungen ein Wintersportler am Ende nutzt, hängt neben der Sohle des Skischuhs auch vom Gewicht und der Größe des Skifahrers sowie von der Art des Skis ab.

Sobald der Schuh sich aus der Bindung lösen sollte, werden am Fersenautomaten zwei kleine Bremsen ausgefahren und sorgen dafür, dass der Ski nicht wegrutscht. Beim Einrasten der Schuhe wird die Bremse deaktiviert und klappt nach oben.

Skibindungen sind sicherheitsrelevant, deshalb sollte nicht nur bei erfahrenen Skifahrern eine hohe Qualität des Materials gegeben sein.

Wichtig: Bindung ist jedoch nicht gleich Bindung. Es gibt verschiedene Modelle für Kinder und Erwachsene. Außerdem können Skifahrer je nach Material auch Qualitätsunterschiede feststellen: Denn hochwertigere Materialien verbessern die Stärke, Belastbarkeit, Haltbarkeit und Kraftübertragung durch die Bindung. Für Anfänger sind diese Eigenschaften nicht so wichtig, weshalb eher fortgeschrittene Skifahrer in teurere Bindungen investieren.

Für das Fahren auf Off-Pisten gibt es zudem spezielle Bindungen, mit denen Skifahrer sowohl den Berg hochgehen als auch hinunterfahren können, die sogenannten Tourenbindungen.

Skischuhe

So wichtig die Ski auch für die Skiausrüstung sind, sie sind natürlich nicht der einzige Bestandteil. Auch die Schuhe spielen eine sehr wichtige Rolle beim Skifahren. Denn so perfekt die Ski auch sein mögen, wer in unbequemen Skischuhen steht, wird keinen Spaß auf der Piste haben.

Darüber hinaus schützen die Schuhe Unterschenkel und Knöchel und übertragen die Bewegungen auf die Ski. Deshalb fühlen sie sich härter und unflexibler an als normale Schuhe. Das liegt vor allem an der harten Außenhülle der Schuhe. Sie besteht aus Polymer-Plastik und kann, je nach Flex-Grad, mehr oder weniger weich und beweglich sein. Der Flex reicht dabei von 50 bis 140, wobei ein niedriger Flex für weichere, beweglichere Schuhe steht. Die Flex-Skala kann aber je nach Hersteller variieren und sollte daher nur als Orientierung dienen. Letztlich muss man die Schuhe anprobieren – ideal sind 20 bis 30 Minuten – und sich am besten vom Fachhändler beraten lassen, um so das beste Modell zu finden.

Passgenaue Skischuhe sind für ein entspanntes Pistenerlebnis absolut notwendig.

Aber nicht nur der Flex, auch die Form der Hülle trägt zur Bequemlichkeit bei. Die Hülle kann, je nach Material und Bauart, mehr oder weniger Flexibilität zulassen. Wie flexibel und dehnbar ein Schuh sein sollte, hängt auch von der Skiart ab. Freestyler benötigen zum Beispiel mehr Flexibilität, Anfänger dagegen mehr Schutz. Jedoch gilt: je sportlicher die Fahrweise und je schwerer der Skifahrer, desto härter der Skischuh (höherer Flex-Wert).

Neben der Außenform des Schuhs gibt es auch Unterschiede im Inneren des Skischuhs. Ein dickeres Material sorgt zum Beispiel für mehr Wärme, Neopren für mehr Flexibilität und ein dünneres Material intensiviert die Übertragung der Bewegungen.

Skistöcke

Während die Bindungen, die Schuhe und der Ski die Basis der Skiausrüstung bilden, sind die Stöcke eine wichtige Hilfsvorrichtung. Mit ihnen können sich Wintersportler über flaches Gelände schieben, sie helfen bei der Balance und man gibt mit den Stöcken den Takt bei Abfahrten an, insbesondere beim Kurzschwung.

Bei der Auswahl der Skistöcke ist vor allem die Länge wichtig. Diese richtet sich nach der Größe des Fahrers sowie nach der Art des Skifahrens. Skistöcke werden dabei vom oberen Teil des Griffs bis zum Ende der Spitze gemessen. Beim Kauf sollte beachtet werden, dass man mit Ski und Skischuhen bis zu 5 Zentimeter größer ist. Um die ideale Länge zu finden, greift man den Skistock am besten umgekehrt – also an dem Teil, der normalerweise im Schnee steckt.

Skistöcke bestehen aus einem Griff, Schlaufen, dem Stiel, Spitzen sowie den Tellern. Der Griff ist meist aus Plastik und einem schaumartigen Überzug, der das Halten der Stöcke sicher und komfortabel macht. Es gibt sehr viele unterschiedliche Griffarten. Am besten probieren Wintersportler einige Modelle aus und wählen dann die, die am bequemsten und stabilsten in der Hand liegen.

Die Skistöcke gehören mit zu den wichtigsten Werkzeugen eines jeden Skifahrers.

Die Schlaufen kommen um die Handgelenke und sorgen dafür, dass die Skistöcke auf der Abfahrt nicht verloren gehen. Darüber hinaus muss durch den Griff nicht mehr mit so viel Druck festhalten werden. Das entlastet und schont das Handgelenk.

Der Stiel ist entweder aus Aluminium oder Kohlefaser. Aluminium ist robuster, Kohlefaser erlaubt dagegen etwas mehr Flexibilität. In den meisten Fällen ist der Stiel gerade, doch es gibt auch kurvige. Diese sind speziell für Profis gedacht, die bei der Abfahrt die Stöcke an den Körper in einer bestimmten Passform anlegen, um so mehr Aerodynamik zu generieren und weniger Luftwiderstand zu haben.

Am Ende des Stiels befinden sich die Spitzen. Sie sorgen für den Grip der Stöcke im Schnee. Damit sie nicht zu tief in den Schnee einsinken, befinden sich darüber die „Teller“ – die Scheiben am Ende des Skistocks. Auch hier gibt es Unterschiede: Teller mit einem breiteren Radius sinken nicht so stark in den Schnee und werden deshalb für das Fahren im Pulverschnee bevorzugt. Racer wählen dagegen eher Teller mit kleinem Radius, da diese weniger Luftwiderstand bieten.

Beim Ski-Freestyle haben sich kürzere Skistöcke etabliert. Das liegt daran, dass die Wintersportler die Stöcke kaum benötigen und diese, wenn sie zu lang sind, bei ihren Tricks behindern.

Skibrille

Wer auf der Piste den richtigen Durchblick haben will, der sollte sich auf jeden Fall mit dem Thema Skibrillen beschäftigen. Mittlerweile bieten die dort angebotenen Produkte nämlich viel mehr als nur Schutz vor Wind und Sonne. Wie die gesamte Skiindustrie hat sich das Thema Ski- und Snowboardbrillen in den letzten Jahrzehnten rasant weiterentwickelt. Um das Material genau auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen, können Wintersportler heute aus einer breiten Palette aus Rahmen oder Gläsern wählen. Letztere beschlagen dank spezieller Anti-Fog-Beschichtungen bei Temperaturwechseln kaum noch. Verschiedenen Polarisierungen sorgen dazu für beste Sicht bei allen Wetterverhältnissen, egal ob in dichtem Nebel, während heftiger Schneefälle oder bei strahlendem Sonnenschein.

Skibrillen sorgen auf der Piste für den richtigen Durchblick, egal bei welchem Wetter.

Von diesen neuen Eigenschaften profitieren damit auch Skifahrer, die bereits im Alltag Brillenträger sind. Zum einen ermöglichen es spezielle Passformen, dass die eigene Sehhilfe entweder direkt mit unter die Skibrille passt oder dass die Googles selbst auf die Dioptrien des Wintersportlers geschliffen werden können.

Skihelm

Neben dieser klassischen Skiausrüstung, bestehend aus Skiern, Schuhen und Stöcken, haben in den letzten Jahren auch spezielle Sicherheitsfeatures für Skifahrer als Teil der Ausstattung immer mehr Bedeutung gewonnen. So fängt ein Skihelm bei Stürzen den Aufprall ab und verteilt die Druckwelle, sodass der Kopf optimal vor Verletzungen geschützt ist.

Und da Helme immer beliebter werden, haben einige Hersteller sie bis heute nach und nach mit Zusatzfunktionen ausgestattet. Dazu gehören Ventilationsschächte für eine optimale Kühlung, Ohrenschützer sowie Hightech-Funktionen wie Bluetooth fürs Handy. Mit diesen Verbindungen sind Skifahrer auf der Piste in der Lage sich mit anderen Wintersportlern aus einer Gruppe zu verständigen oder während der Abfahrt Musik direkt über Kopfhörer zu genießen.

Schon in der Skischule lernen Kinder, dass ihr Helm schnell zum Lebensretter werden kann.

Das Wichtigste beim Helm ist dabei weniger das Design, sondern natürlich die Sicherheit. Da alle Helme einem internationalen Sicherheitsstandard folgen, kommt es hier meist auf Kleinigkeiten an. Wer besonders viel Schutz braucht, kann darüber hinaus einen Helm mit komplettem Gesichts- und Kinnschutz wählen.

Rückenprotektoren

Protektoren sind Schutzpolster, die Skifahrer vor Verletzungen bei Stürzen bewahren. Rückenprotektoren liegen um die Wirbelsäule herum, sodass sie wie ein Panzer bei einer Schildkröte wirken. Mittlerweile gibt es auch Protektorenjacken, die unter der Skijacke getragen werden und das Sicherheitsfeature bereits mit eingebaut haben.

Protektoren schützen den Körper von Wintersportlern bei Stürzen am Berg, auf und neben der Piste.

Einige Skifahrer nutzen zudem gepolsterte Hosen, welche Oberschenkel, Hüfte und das Steißbein bei Stürzen schützen. Das macht das Fallen vor allem auf eisigem Untergrund sanfter und weniger schmerzhaft.

Darüber hinaus gibt es auch Ellbogen- und Knieschoner. Da diese jedoch die Beweglichkeit einschränken, werden sie nur von wenigen Skifahrern genutzt.

Skipflege

Die beste Skiausrüstung hilft jedoch nichts, wenn man sie nicht gut pflegt. Am Ende des Tages gehören aber nicht nur das Wachsen der Ski und das Schleifen der Kanten zur Skipflege. Wichtig ist auch, dass das gesamte Skimaterial sauber gehalten und nach jedem Skitag von Salz, Schnee und Dreck befreit wird. Am besten ist die Skiausrüstung im Anschluss an einem warmen Ort aufgehoben. Vor sowie nach der Skisaison empfiehlt es sich, die Skiausrüstung von einem Fachhändler prüfen und auf Vordermann bringen zu lassen.

Bei den Skischuhen sollte darauf geachtet werden, dass der Innenschuh gut getrocknet ist, bevor dieser im Dunkeln, zum Beispiel im Keller, lagert. So lässt sich eine starke Abnutzung und das Schimmeln der Schuhe am besten vermeiden.

Für den perfekten Skiurlaub ist eine gut gepflegte Ausrüstung grundlegend.

Bei der Reinigung der Skibrille gibt es einige Besonderheiten zu beachten: So sollten die Gläser nicht mit einem Taschentuch oder gar der Jacke abgewischt werden, da sie sonst verkratzen. Zum Reinigen wird daher lauwarmes, zusatzfreies Wasser für die Außengläser benutzt. Die Brille wird danach luftgetrocknet. Sobald die Brille trocken ist, kann sie sanft mit einem Mikofaser- oder Brillenputztuch abgetupft werden.

Für die Skikleidung wiederum gibt es spezielle Waschmittel. Sie sollte daher separat von der normalen Wäsche gewaschen, anschließend sehr gut getrocknet und zum Schluss imprägniert werden. Denn je sorgsamer mit dem Skimaterial umgegangen wird, desto länger hält es.

Ein weiterer Vorteil dieses Vorgehens: Mit einem guten Grundwissen über die Skiausrüstung lernen Pistenfans nicht nur mehr über das Skifahren. Sie sind hier auch in der Lage sich fachkundiger die passende Skiausrüstung auszuwählen.

Skilagerung

Nur wenige Materialien auf der Welt halten ewig. Gerade Dinge wie Autos, Küchengeräte oder Kleidung, die regelmäßig im Alltag (ab)genutzt werden, brauchen konstante Pflege, damit die Besitzer lange Freude daran haben. Und das gleiche gilt auch für Gegenstände, die vielleicht nur saisonal und damit nicht so häufig benutzt werden. So wie die Skiausrüstung, die nicht nur starken Belastungen wie Schlägen, sondern auch direkt den Extremen der Elemente ausgesetzt ist. Um Kälte und Feuchtigkeit zu überstehen, ist daher regelmäßige Ski-Pflege unerlässlich. Dabei gilt: Vor Ort im Skiurlaub ist zumindest das Trocknen von Skiern und Schuhen eine tägliche Aufgabe. Spätestens nach der Saison heißt es hier aber noch einmal ausgiebig Hand anzulegen.

Ski pflegen und lagern, dazu braucht es Eigeninitiative und das ein oder andere Helferlein. Skikleidung kann nach den entsprechenden Pflegeanweisungen entweder zu Hause in der Maschine gewaschen oder in die Reinigung gegeben werden. Skischuhe müssen dazu vor der Sommerpause von Dreck und Streusalzrückständen und wenn möglich von jeglicher Feuchtigkeit befreit werden. Die Innenschuhe gilt es ebenfalls aus der Hartschale zu entfernen und mit einem Anti-Schimmelspray zu behandeln. An dieser Stelle kommen Mikrofasertücher, Waschmaschinen und Spezialsprays allerdings auch schnell an ihre Grenzen.

Denn bevor Skier eingelagert werden, sollten Wintersportler das Material noch auf- und vorbereiten lassen. Der erste Schritt ist dabei, die Skier ebenfalls von grobem Schmutz zu befreien und zu trocknen. Falls das Gerät nicht zur Hand ist, sollten im Nachgang in einem Fachgeschäft auch die Kanten noch einmal mit einem Kantenschleifer abgezogen werden. So wird sichergestellt, dass sie nicht für Flugrost anfällig sind.

Nach dem Abhaken all dieser Punkte, sollten die Teile der Skiausrüstung wie Kleidung, Handschuhe, Helme und Skibrillen im Schrank gelagert werden. Schuhe, Ski und Stöcke gehören auf den Dachboden oder in den Keller. Eben dort, wo es dunkel und vor allem trocken ist. Garagen oder Gartenhäuschen eignen sich dagegen nicht zur Lagerung der eigenen Skiausrüstung. Aufgrund der starken Temperaturschwankungen besteht dort gerade im Sommer das Risiko, dass sich in den Materialtaschen Kondenswasser und damit auch Rost am Metall bildet. 

Skiausrüstung leihen oder kaufen?

Keine Frage: Ski, Schuhe und Stöcke sind aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichts nicht gerade einfach zu transportieren. Dazu kann eine eigene, qualitativ gute Skiausrüstung komplett auch bis zu einem vierstelligen Betrag kosten. Deshalb stellt sich für viele Wintersportler die Frage: Skiausrüstung leihen oder kaufen?

Bei Leihski gilt zunächst, dass sie in der Regel topaktuell und gut aufgearbeitet sind. Ein weiterer Pluspunkt: Im Sommer müssen sich Skifahrer nicht selbst um die Pflege des Materials kümmern und somit auch kein Geld dafür ausgeben. Das ist bei gekauften Ski wiederum nicht der Fall. Hier müssen Wintersportler sich zwar selbst um die Pflege kümmern und diese finanzieren. Jedoch können sie auch die Vorteile der zweiten „Variante“ genießen. So werden die Ski eben nur dann genutzt, wenn der Besitzer sie auch selbst fährt. Im Gegenteil zu Leihski, die während der Saison im Dauereinsatz sind, wird dadurch das Material geschont und dessen Lebenszeit verlängert.

Gleiches gilt für die Skischuhe. Auch sie werden, wie Helme auch, in jedem Skigebiet in Fachgeschäften zum Leihen angeboten. Ein Service, auf den aber nicht alle Pistenfans unbedingt gerne eingehen. Gerade beim Gedanken daran, wie viele andere Skifahrer die Ausrüstung vorher schon an den Füßen oder auf dem Kopf getragen haben.

FAQs zur Skiausrüstung

Welche sind die besten Ski?

Es gibt nicht DIE besten Ski: Je nach Können, Art des Skifahrens und persönlichen Vorlieben gibt es unterschiedliche Ski, die besser zum jeweiligen Skifahrer passen. Je mehr Wintersportler daher über Ski verstehen, desto besser können sie die für sich passenden wählen. Ansonsten ist unbedingt die Empfehlung eines Fachmanns zu berücksichtigen.

Welche Ski sind für Anfänger geeignet?

Spezielle Anfänger-Ski machen den Einstieg für Neulinge auf der Piste deutlich einfacher. Diese Ski sind kürzer und damit in den Schwüngen drehfreudiger als Skimaterial für fortgeschrittene Wintersportler. Um direkt auf die richtigen Skier zu setzen, lohnt sich auch hier eine Beratung im Fachgeschäft.

Welche Funktionen haben Skischuhe?

Skischuhe schützen Unterschenkel und Knöchel und sorgen dafür, dass man sich auf den Ski wohlfühlt. Darüber hinaus leiten sie die Bewegungen des Körpers an den Ski weiter.

Wozu sind Skistöcke notwendig?

Skistöcke helfen beim Fahren auf flachem Terrain, geben dem Skifahrer Balance und helfen dabei, den Rhythmus bei der Abfahrt vorzugeben.

Sind Helme nur zum Schutz da?

Obwohl der Schutz die wichtigste Funktion von Helmen beim Skifahren ist, gibt es mittlerweile auch Helme mit Hightech-Features wie etwa Bluetooth, welches den Helm mit dem eigenen Handy verbindet.

Was brauchen Wintersportler alles, um Ski zu fahren?

Eine komplette Skiausrüstung besteht aus sechs Komponenten: den Skiern, den Skischuhen, den Skistöcken, dem Skihelm, der Skibrille und der Skikleidung. Um auf den Berg und damit auch auf die Pisten zu kommen, braucht es zudem einen gültigen Skipass für das Skigebiet.

Warum ist eine gute Pflege des Skimaterials wichtig?

Wer seine Skiausrüstung gut pflegt, ist sicherer auf der Piste unterwegs und sorgt auch dafür, dass das Skimaterial länger hält.

Wie viel kostet eine komplette Skiausrüstung?

Skifahren macht großen Spaß, ist dafür aber auch kostenintensiv. So können günstige Ski mit bis zu 200 Euro zu Buche schlagen, Highend-Modelle sogar mit bis zu 400 Euro. Dazu kommen dann noch die Skischuhe (bis zu 200 Euro), Stöcke (bis zu 50 Euro), Helm (bis zu 100 Euro), Skibrille (bis zu 100 Euro) und Skikleidung wie Hose, Jacke, Unterwäsche und Socken (zusammen bis zu 300 Euro). Damit kann eine komplette, hochwertige Skiausrüstung schnell einen vierstelligen Betrag kosten.

Welche Skiausrüstung lohnt es sich zu kaufen?

Generell gilt: Skiausrüstung gibt es vor Ort im Skigebiet immer auch zum Leihen. Da Skifahren auch anstrengend und damit schweißtreibend ist, lohnt es sich für Wintersportler, die Teile des Materials, die direkten Körperkontakt haben, zu kaufen. Darunter fallen der Helm, die Skischuhe, die Skibrille und die Skikleidung. Diese können im Winter aber zudem auch für andere Aktivitäten genutzt werden.

Wann ist es am besten Skikleidung zu kaufen?

Der beste Zeitpunkt, um Skikleidung zu kaufen, ist kurz nach dem Ende der Saison. Hier verkaufen viele Händler ihre Ware aus der abgelaufenen Saison zu Angebotspreisen, weil sie ihre Lager für die Kleidung des kommenden Winters leeren müssen. Während des Saisonschlussverkaufs fallen die Preise für Skikleidung meist um bis zu 50 Prozent.

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