Fungeräte auf der Piste: Schnee mal anders erleben

31. Juli 2008 - SnowTrex

Sie fahren gerne Ski oder Snowboard, möchten aber mal etwas ganz anderes ausprobieren? Dann versuchen Sie es doch mit einem alternativen Fortbewegungsmittel auf Schnee.

Airboarden gehört zu den rasanteren Funsportarten im Schnee.

Skwal

Da gibt es zum einen den Skwal. Das ist ein einzelner breiter Ski, bei dem die Bindungen hintereinander montiert sind. Beim Skwalfahren kann man extrem gut carven. Doch im Gegensatz zum snowboarden ist die Körperhaltung beim skwalen symmetrisch nach vorne gerichtet wie beim Skifahren. Zur Erleichterung am Anfang kann man auch Skistöcke benutzen. Erfunden hat dieses lustige Gerät ein französischer Skilehrer im Jahr 1992. Mittlerweile gibt es mehr als ein dutzend Anbieter.

Wok

Eine nicht ganz ernst gemeinte Alternative zum Ski oder Snowboard ist der Wok. Durch Stefan Raabs „Wok-WM“ ist uns der Rodelwok wohl bekannt. Für die weniger mutigen muss es nicht gleich ein Eiskanal sein, sondern ein kleiner Abhang ist völlig ausreichend um sehr viel Spaß zu haben. Zur Winterzeit kann man in den Skiorten, aber auch bei manchen Discountern, Rodelwoks kaufen. Er ist nicht wie der Wok zum Kochen aus Metall, sondern aus Plastik.

Skibob

Der Skibob bietet die Möglichkeit die Piste sitzend und mit angeschnallten Fußskiern zu befahren. Die Bestandteile sind der Metallrahmen, Lenker, Sitzbank, Vorder- und Hinterski und zwei kurze Fußskier.

Snowbike

Das Snowbike ist dem Skibob sehr ähnlich. Auf diesem Bike sitzt man wie auf einem normalen Fahrrad und ist damit relativ einfach zu erlernen, verspricht aber einen sehr großen Spaß auf der Piste.

Bequem im Sitzen geht es auf dem Snowbike den Hang runter.

Skifox

Als „Melkschemel auf Ski“ ist der Skifox bekannt. Auch dieser ist sehr einfach zu erlernen und daher auch sehr gut für Kinder geeignet. An den Füßen hat man kurze Ski zum Abstützen.

Twin-Tip-Ski/Snowblades

Diese Ski sind sowohl vorne als auch hinten aufgebogen und ermöglichen damit auch weniger erfahrenen Funparkliebhabern Tricks wie Springen und Rückwärtsfahren. Sie können aber auch im Gelände genutzt werden.

Captain Avalanche

Captain Avalanche ist ein Rodelgerät aus Plastik, auf dem man bäuchlings den Berg runtersaust. Es ist sogar kein Problem zu lenken und zu bremsen. Um das Gerät zu stoppen, hat man an den Füßen Krallenschuhe, die man dann in den Schnee rammen muss. Die flexiblen Kufen vorne sind zum Lenken geeignet.

Airboard

Das Airboard ist ein aerodynamisches Luftkissen, mit dem man mit sehr hoher Geschwindigkeit den Berg herunterfahren kann. Auch hier liegt man bäuchlings mit dem Kopf nach unten auf dem Gerät. Ein Rippenprofil auf der Unterseite soll eine kontrollierte Steuerung erlauben. Um zu bremsen muss man das Gerät quer zur Fahrtrichtung stellen.

Tube

Ein Tube ist im Prinzip nichts anderes als ein LKW-Reifen. Doch hier ist äußerste Vorsicht geboten: Der Reifen lässt sich nämlich nicht steuern. Daher ist es wichtig, dass man ihn nur auf besonders gesicherten und ausgeschriebenen Strecken nutzt. Denn sitzt man erst einmal drin, gibt es kein Halten mehr. Allerdings bringt die Fahrt auf der gesicherten Strecke bestimmt viel Spaß!

Flizz

Der Flizz vereint rodeln und Skifahren. Das Gerät besteht aus einem Sitz und einer Stütze aus Holz und einem Carvingski. Man darf den Flizz sowohl auf Skipisten als auch auf Rodelbahnen nutzen. Durch seine einfache Handhabung ist er auch für Kinder geeignet. Steuern kann man ihn durch einfache Gewichtsverlagerung und gebremst wird mit den Fersen.

Snowdeck

Das Snowdeck ist sozusagen das Skateboard für den Schnee. Es ermöglicht alle Tricks, die man mit dem Skateboard auch machen kann. Dazu muss man noch nicht einmal auf einen Berg. Selbst wenn in der Stadt mal Schnee liegt, kann man mit dem Snowdeck tolle Tricks machen.

Snowsnaker

Auch dieses Gerät ähnelt dem Snowboard. Man hat ein breiteres Board, kann aber durch die besondere Konstruktion die Beine gegeneinander bewegen. Dadurch hat man eine bessere Kontrolle über das Gleichgewicht und mehr Bewegungsmöglichkeiten. Es eignet sich für Anfänger genauso wie für Fortgeschrittene.

Man kann aber durchaus auch mit einem guten alten Schlitten aus Kindertagen noch viel Spaß haben. Einfach mal aus der hintersten Ecke des Kellers ausgraben und ab auf die Piste. Da kommt Freude auf – und nicht nur bei den Kleinen!

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