Die ultimative Packliste – richtig packen für den Skiurlaub

24. September 2015 - Katharina Teudt

Wer kennt das nicht, es geht bald in den Skiurlaub und der Kopf schwirrt: Was packe ich ein? Habe ich auch an alles gedacht? Ist der Herd aus? Um nichts zu vergessen, kann die gute alte Packliste sehr hilfreich sein – ob auf Papier oder als Smartphone-App.

Gut gepackt ist halb gewonnen – ein stressfreier Urlaub startet mit der richtigen Packhilfe. © gorillaimages/shutterstock.de

„Oh Mist, jetzt habe ich doch wieder die Skistrümpfe vergessen! Und wo ist überhaupt mein Labello?“ Solche und ähnliche Sätze schallen immer wieder durch die Hotelzimmer der Skiresorts. Jeder vergisst mal etwas, vor allem wenn die Packliste so lang ist wie für einen Skiurlaub. Hier braucht man vom Handschuh bis zur Sonnencreme eine Vielzahl an Dingen, die man im Alltag selten benutzt. Aufgrund der Panik, etwas zu vergessen, werden viele Reisende dazu verleitet, zu viel einzupacken – um dann bei all dem überflüssigen Kram doch das wichtigste Teil zu vergessen. Umso ärgerlicher, wenn es essentielle Utensilien sind, die für den Skialltag auf der Piste unabdingbar sind. Solchen Frust will im Urlaub niemand, daher gilt es, sich vorab einen Plan zu erstellen und Gedankenstützen zu nutzen, die vor übermäßiger Packwut und gleichzeitig der fiesen Vergesslichkeit schützen.

Tipps und Tricks

Es hilft ungemein, wenn man sich vor dem Packen genau aufschreibt, was man wann braucht. Vor allem, wenn man nicht nur an sich, sondern zum Beispiel noch an die Kinder denken muss. Niedergeschrieben bekommt man einen Überblick über die Aktivitäten und schärft das Bewusstsein dafür, was man dafür wirklich braucht und was eher überflüssig ist. Um die eigene Liste zu erstellen geht man im Geiste chronologisch durch, was man vorhat und was dafür nötig sein könnte. Anreise = Papiere und wichtige Dokumente. In der Unterkunft = Kulturbeutel und Schlafsachen. Auf der Piste = warme Kleidung, Skiausrüstung und Zubehör. Après-Ski = andere Schuhe, Ausgehkleidung – und so weiter. Um dann eine geordnete Struktur in die Gedanken zu bekommen, sollten die Utensilien in thematische Gruppen unterteilt werden, z. B. wichtige Dokumente, eigene Kleidung, Kleidung für die Kinder, Skikleidung, Skizubehör, Freizeitgestaltung etc.

Packliste zum Ausdrucken

Hat man so gar kein Organisationstalent oder schlicht keine Zeit, sich eingehende Gedanken zu machen, was in einem Skiurlaub alles gebraucht wird, helfen vorgefertigte Packlisten. Die lassen sich ausdrucken und können direkt beim Packen abgehakt werden. SnowTrex stellt solch eine übersichtliche Packliste zum Ausdrucken bereit. Darauf können Sie alle Dinge abhaken, sobald sie im Koffer gelandet sind. Einen Überblick über die nötigsten Dinge haben wir außerdem hier zusammengestellt.

Packlisten-Apps

Eine sinnvolle Unterstützung beim Gepäck-Organisieren können Packlisten auf dem Smartphone sein. Apps wie „TripList“ „KofferPacken“ oder „Pack the Bag“ besitzen viele Features wie To-do-Listen, die über den Bildschirm abgehakt werden, Gepäckkategorien und Erinnerungsfunktionen. Der Vorteil von digitalen Packlisten ist die ständige Verfügbarkeit und eine gewisse Eigendynamik: Man erstellt sie einmal, kann sie speichern und später editieren. Das Smartphone denkt derweil für einen mit und erledigt die oben genannten Tipps und Tricks im Prinzip von allein. Es gibt vorgefertigte Listen, die manuell bearbeitet werden können, sowie die Unterteilung in Zielgruppen wie Familien, Paare oder Geschäftsreisende. Bei den meisten Apps muss man die persönliche Liste nach wie vor selbst schreiben bzw. bearbeiten, und wenn man eine Pro-Version nutzen möchte, kostet es extra oder man muss ständig Werbeeinblendungen ertragen. Allerdings ist so ein Listen-Assistent für das Strukturieren einer individuellen Liste schon sehr nützlich. Die App schlägt die Artikel vor, die anhand der angegebenen Daten wie Reiseziel, Temperatur etc. passen könnten, gruppiert Artikel in Kategorien und erinnert daran, vor der Abreise das Fenster zu schließen oder das Bügeleisen abzustellen. Mit einer App muss man kaum mehr an etwas denken. Gesundes Gehirnjogging sieht zwar anders aus, aber viele Reisende sind mit einer Pack-App sicherlich gut beraten.

Doch was vergessen?

Wer doch mal was vergisst, muss nicht in Panik ausbrechen, sondern braucht nur einen großen Geldbeutel. Denn in den allermeisten Skidörfern gibt es Sportgeschäfte und Supermärkte, die auch die vergesslichen Gäste mit dem nötigsten eindecken – nur leider zu überhöhten Preisen. Es lohnt sich also, vor dem Urlaub zur Packliste zu greifen und sein Gepäck gut zu organisieren. Dann kann nichts schief gehen und der Ärger ist abgewehrt. Und das Beste daran: Es erhöht noch die Vorfreude auf den bevorstehenden Urlaub!

Also dann, frohes Packen!

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