SnowTrex-Umfrage: Ischgl ist der Nr. 1 Après-Ski-Ort

27. September 2013 - Nina Vogt

Skiurlaub heißt nicht umsonst Skiurlaub. Nein, er heißt so, weil es vor allem auf den Spaß auf der Piste ankommt. Vor allem – aber eben nicht nur. Denn auch was abseits der Piste los ist, spielt mittlerweile gerade für junge Wintersportler eine immer größere Rolle. Das haben auch die SnowTrex-Kunden bestätigt. Wir haben 2.000 von ihnen befragt – und fast 64 Prozent sagen: Das Après-Ski-Treiben ist ihnen im Urlaub ebenso wichtig wie ein Pistenangebot ganz nach ihren Vorstellungen.

Für uns ein Grund nachzuhaken: Wo feierten die SnowTrex-Kunden die besten Partys? Welche Après-Ski-Bar ist die angesagteste? (Mehrfachnennungen waren möglich) Die Wahl ist eindeutig ausgefallen: Fast die Hälfte (knapp 44 Prozent) der SnowTrex-Kunden hält Ischgl für das Après-Ski-Mekka, gefolgt von Sölden auf Platz 2 (27 Prozent) und St. Anton auf Platz 3 (22 Prozent). Auf Platz 4 und 5 landeten Saalbach-Hinterglemm und Mayrhofen, beide mit ca. 17 Prozent.

 

Wirklich überraschend ist die Top-Platzierung von Ischgl nicht, gilt der Ort im Paznauntal doch als „Ibiza der Alpen“ – und als Promi-Hotspot noch dazu. Nicht nur, weil die Organisatoren der „Top Of The Mountain“-Konzerte es schaffen, dreimal jährlich internationale Top-Stars wie Rihanna, Roxette, Deep Purple, Elton John, Mariah Carey oder Lionel Richie zu verpflichten. Sondern auch, weil in Ischgl einige der beliebtesten Après-Ski-Locations stehen. Die SnowTrex-Kunden haben den rustikalen „Kuhstall“ (25 Prozent), die „Trofana Alm“ (24 Prozent) und das stylische „Feuer & Eis“ (11 Prozent) zu den beliebtesten gekürt. Damit hat sich das Angebot jedoch noch lange nicht ausgeschöpft: Tatsächlich aus Ibiza importiert ist das „Pacha“, die In-Disco, in der schon Paris Hilton ihren Geburtstag gefeiert hat. Gleich in der Nähe der Talstation der Pardatschbahn liegen zudem die „Schatzi Bar“ und „Niki’s Stadl“.

Sölden: Musikfestival im Skigebiet

Die Top-3-Locations in Sölden bilden gemeinsam das so genannte „Bermuda-Dreieck“ des Ortes: „Schirm Bar“ (15 Prozent), „Fire & Ice“ (11 Prozent) und „Almrausch“ (7 Prozent) landeten in unserer Umfrage auf den vordersten Plätzen. Sie liegen alle direkt nebeneinander. Große Wege muss also niemand in seinen Skistiefeln zurücklegen. Sollte er aber. Sonst verpasst er das restliche Après-Ski-Angebot. Dazu gehören zum Beispiel das „Philipp“ und der „Giggi Treff“. Wer statt Après-Ski-Hits elektronische Musik bevorzugt, kommt ebenfalls auf seine Kosten – beim „Electric Mountain Festival“, zu dem man im Ötztal bereits David Guetta oder DJ Antoine begrüßen konnte.

 

© Ötztal Tourismus Rudi Wyhlidal

 

Die wahrscheinlich schlechteste Skihütte am Arlberg, die steht in St. Anton. Zumindest wirbt der „MooserWirt“ mit diesem Titel auf seiner Internetseite. Dass dem nicht so ist, beweisen die Scharen, die täglich ab dem frühen Nachmittag die Terrasse der legendären Après-Ski-Location direkt an der Talabfahrt besiedeln. Mit bester Lage direkt an der Piste können in St. Anton jedoch auch andere Hütten punkten. Die „Sennhütte“ zum Beispiel, der „Heustadl“ und auch das „Krazy Kanguruh“, das dem Skirennfahrer Mario Matt gehört und direkt an der berühmten Kandahar-Abfahrt liegt. Im Ort selbst geht es unter anderem im „Funky Chicken“, in „Scotty’s Bar“ oder der „Kandahar Bar“ weiter.

In Saalbach-Hinterglemm tanzt man den Herzerltanz

Saalbach und Hinterglemm bilden gemeinsam nicht nur einen Skizirkus, sondern bieten auch Après-Ski-Fans eine große Manege. Legendär ist beispielsweise der „Herzerltanz“, den Wirtin Evi täglich um 17 Uhr in der „Hinterhag Alm“ aufführt. Lustige Namen haben die verschiedenen Bereiche von „Bauers Schi-Alm“: Sie heißen zum Beispiel Kuhlimuuh-Bar oder Wurst-Himmel. Zünftig geht es im „Goaßstall“ zu. Und in der „Megaalm“ kann sich die feiernde Meute über Star-Auftritte freuen.

 

Das Zentrum des Zillertaler Nachtlebens schließt unsere Top 5 ab. Mayrhofen punktet vor allem bei den jungen Besuchern des „aktivsten Tals der Welt“. Sie feiern in der „Harakiri Bar“, oder im „Brück’nstadl“. Direkt an der Horbergbahn kehrt man in die „Yeti Bar“ oder ins „Hiata Madl“ ein. Und später geht es zum Tanzen in die „Schlüssel Alm“ oder den „Arena Night Club“.

Lust auf zünftige Après-Ski-Partys bekommen? Na dann nichts wie los und buchen!

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