„Relax if you can“- Saisonabschluss in Ischgl

16. Mai 2011 - Katharina Teudt

Saisonende in einer Hochburg wie Ischgl– ist das lohnenswert? Wir haben es ausprobiert.

Vorfreude

Eine Fahrt nach Ischgl, in die Silvretta Arena mit 238 Pistenkilometern und das Ganze verbunden mit einem Konzert der Superlative, das kann ja eigentlich nur gut werden. Nur: wie sieht das Ganze nach einem Winter aus, der bereits im März den Frühling mit Temperaturen über 20° C bringt?

Nur noch wenige Tage, dann ist es soweit und gespannt beobachten wir alle die Schneehöhen und Übersichten der geöffneten Liftanlagen auf der offiziellen Seite des Tourismusverbandes Ischgl. Noch sieht es mit knapp 80 % geöffneten Pistenkilometern sehr gut aus. So sollte einem unvergesslichen Schneeerlebnis nichts im Wege stehen. Nach einem sonnenverwöhnten Osterwochenende machen wir uns ans Kofferpacken.

Los geht’s ins Wintersportparadies!

Um 5 Uhr morgens trennen uns nur noch 10 vergnügliche Fahrtstunden von unserem Ziel. Das Paznautal begrüßt uns mit frühlingshaften Berghängen in zartem grün. In der Ferne lassen sich noch Spuren von Schnee erkennen – hätten wir doch lieber Wanderkleidung mitgenommen, brauchen wir die Skihandschuhe überhaupt?

Die letzten Zweifel sind spätestens verworfen, als wir in Ischgl ankommen und uns an der Talstation die ersten Skifahrer an der noch geöffneten Talabfahrt entgegenkommen. Da fängt es an, das erste Kribbeln in den Füssen, aber heute steht erst einmal eine kleine Ortsbesichtung an und so machen wir uns auf den Weg. Von der Fimbabahn durchqueren wir auf Laufbändern den Dorftunnel und machen einen Spaziergang bis zur Silvrettaseilbahn, an der das unbestreitbare Après-Ski-Zentrum liegt. Vorbei geht es an vielen Cafés, Restaurants, Bars und Skigeschäften, die zum Saisonende mit verlockenden Angeboten werben. Unterwegs holen wir uns unsere Skipässe und das Leihmaterial ab, damit unsere drei kurzen Skitage am nächsten morgen ohne Umwege starten können.

Apart Fliana

Es geht weiter nach Mathon, ins Apart Fliana, und wir beziehen unsere schönen Appartements, in denen wir in den nächsten drei Tagen wohnen, gemeinsam kochen und feiern. Eigens dafür haben wir natürlich die Playstation mit Sing Star, Pokerkarten u.v.m. mitgebracht. Aber am ersten Abend dürfen wir uns zuerst einem Ischgl-Quiz stellen sowie unsere Geschicklichkeit nachweisen.

Der erste Skitag, es geht es endlich los. Auf dem Weg zur Idalp sind bereits die zauberhaft weißen, herrlich präparierten Pisten zu erkennen. Bei strahlendem Sonnenschein starten wir in die Zweiländerskischaukel mit Zugang zum zollfreien Einkauf im schweizer Samnaun. Es folgen herrliche drei Tage und es lässt sich die gesamte Zeit noch fantastisch wedeln und carven, teilweise gibt es sogar noch etwas Neuschnee.

Party

Wie es sich für ordentliche Skifahrer gehört, testen wir natürlich auch ausgiebig die Après-Ski Möglichkeiten. Und auch wenn es Ende April schon etwas ruhiger in der Alpenmetropole zugeht, füllen wir mit knapp 50 Mann die ein oder andere Bar. Dank der Vorliebe des DJs sind wir nun alle textsicher in Liedern wie „Schatzi schenk mir ein Foto“ oder „Er ist der DJ aus den Bergen“. Das Ende dieser unvergesslichen Tage und den Abschluss der Saison in Ischgl bildete am 30.04. dann das TOP of the Mountains Konzerts mit „The Killers“.

Unser Fazit

Ischgl, wir kommen gerne wieder! Der deutsche Dichter Matthias Claudius wusste schon gegen 1800 zu erzählen, dass „wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.“. Daran hat sich auch bis heute nichts geändert! Wenn Sie demnächst wieder von Ihrem eigenen Urlaub berichten möchten, finden Sie vielleicht hier das passende Angebot.

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