Skiatlas Innsbruck
Eine herrliche Bergkulisse, städtisches Flair und ein umfangreiches kulturelles Angebot zeichnet Innsbruck aus. Nur wenige Kilometer von der am Inn gelegenen Tiroler Landeshauptstadt bieten sich beste Wintersportmöglichkeiten: Insgesamt neun Skigebiete bilden die Olympia SkiWorld Innsbruck. Die kostenlosen Skibusse bringen die Skifahrer bequem in die umliegenden Gebiete. Quasi vor der Haustüre liegt das Hausskigebiet Nordpark-Seegrube - die Talstation der Nordkettenbahnen befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Innsbrucker Altstadt.
Zweimal hat Innsbruck die Olympischen Winterspiele (1964 und 1976) ausgerichtet und sich damit den Ruf eines Wintersportzentrums erster Klasse erworben. Wer sportliche Aktivitäten mit dem Charme einer schönen Stadt und einem umfangreichen Kulturprogramm verbinden möchte, ist hier genau richtig. An schönen Wintertagen, wenn die tief verschneiten Gipfel über der Stadt in der Sonne glitzern, zieht es die meisten Gäste wohl in die Skigebiete ringsum. Aber auch ein Bummel durch die heimeligen Gassen Innsbrucks ist eine echte Alternative zum Pistenspaß. Wenn die Sonne scheint, glitzert das 'Goldene Dachl' gleich noch mal so schön. Der spätgotische Erker, der mit 2657 vergoldeten Kupferplatten belegt ist, wurde unter Kaiser Maximilian I. 1494 bis 1496 erbaut. Vis-à-vis steht das 'Helbinghaus' mit seiner prunkvollen Stuckfassade. Zu den architektonischen Höhepunkten Innsbrucks gehört auch die Triumphpforte (1765) auf der Maria-Theresien-Straße und ein Stück weiter die Annasäule (1706), die sich wunderschön vor der imposanten Bergkulisse abhebt. Von dort aus kann man weiter am Burggraben entlang zur renovierten Hofburg gelangen. Sie wurde unter Erzherzog Sigismund dem Münzreichen um 1460 errichtet und im Auftrag von Kaiserin Maria-Theresia umgebaut (1754-1770). Zudem bietet die historische Altstadt Innsbrucks ein reichhaltiges großstädtisches Après-Ski-Angebot: Es gibt typisch österreichische Kaffeehäuser und Cafés, Restaurants, Gasthäuser und Szenekneipen, Konzerte und Theater, Spielcasino, Nachtclubs und Diskotheken.
Pisten
Wer in Innsbruck Winterurlaub macht, wohnt in einer der schönsten Städte Europas, muss aber zum Skilaufen einige Kilometer fahren. Neun Skigebiete umfasst die Olympia SkiWorld Innsbruck: Nordpark-Seegrube, Patscherkofel, Axamer Lizum, Glungezer, Schlick 2000 und Stubaier Gletscher im Stubaital, Kühtai, das Rangger Köpfl bei Oberperfuss und die Mutterer Alm. Mit Ausnahme des Nordparks direkt über der Stadt liegen alle Gebiete vor den Toren von Innsbruck, mit dem Auto oder kostenlosen Skibus dauert die Anfahrt zwischen 15 und 30 Minuten. Der Nordpark-Seegrube ist von Innsbruck aus am schnellsten zu erreichen. Am Rand der Innsbrucker Altstadt beginnt die neue Nordkettenbahn, die einen in rund 20 Minuten von der Stadt mitten hinein ins kleine Skigebiet bringt. Der Innsbrucker Hausberg, der bei den Einheimischen nur die 'Gruabn' heißt, genießt besonders unter Snowboardern weltweit einen guten Ruf. Unterhalb der Seegrube sind die mit 2 Liften versehenen Strecken leicht bis mittelschwer, die Piste direkt am Restaurant Seegrube dient als flaches Skikursübungsgelände. Wer allerdings die zweite Sektion der Nordkettenbahn hinauf zum Hafelekar nimmt, sollte ein versierter Skifahrer sein, denn die steile Rinne vom Hafelekar und die Pisten rund um die Seegrube sind höchst anspruchsvoll. Südlich der Stadt liegt Igls mit dem Patscherkofel. 1976 errang hier Franz Klammer mit seinem legendären Abfahrtsritt eine Goldmedaille. Die Pisten liegen überwiegend im leichten bis mittelschweren Schwierigkeitsbereich und führen teilweise durch schöne Waldschneisen. Das Dörfchen Tulfes liegt südöstlich von Innsbruck und besitzt mit dem Glungezer einen klassischen Skiberg. Neben genussreichen Waldabfahrten und netten Berghütten überzeugt er mit einer sieben Kilometer langen Traumabfahrt über 1800 Höhenmeter. Zehn Kilometer westlich von Innsbruck liegt über der Gemeinde Oberperfuss das Rangger Köpfl. Der knapp 2000 m hohe Skiberg mit seiner hindernislosen Panoramaabfahrt gilt als Geheimtipp. Mit einem Pistenangebot von 12 km ist das Skiterrain auf der Mutterer Alm geradezu ideal für Familien: überschaubar mit vielen flachen Hängen, die zum entspannten Skifahren und Carven einladen. Von Mutters und Götzens führen Gondelbahnen ins Skigebiet, bergab geht es auf langen Talabfahrten wie der großartigen Familienabfahrt Götzens.
Loipen
Auf den etwas oberhalb des Inntals gelegenen Terrassen zwischen Tulfes und Rinn sowie zwischen Mutters und Birgitz werden mehrere Loipen-Rundkurse gespurt. Schnell zu erreichen ist auch das Loipenparadies im nahen Seefeld. Abwechslung bieten auch Winterwanderwege, das Eissportstadion oder Rodelbahnen. Allein 21 Naturrodelbahnen, die auch teils am Abend beleuchtet sind, machen das Gebiet zu einem Eldorado für Schlittenfreunde. Absoluter Höhepunkt und besser als jede Achterbahn ist die rasante Fahrt im Gästebob durch die Olympiabobbahn.
Quelle: www.adac-skiguide.de