Skiatlas Ischgl
Der Hauptort im Paznaun ist mit Sicherheit kein normales Skidorf: Ischgl steht für hochkarätige Events, Lifestyle, Après-Ski und pulsierendes Nachtleben - allerdings auch für ein erstklassiges hochalpines Skigebiet. Zwischen 1400 und 2900 m Höhe erstreckt sich das Skigelände der Silvretta Arena - gut erschlossen von der Idalp bis ins Fimbatal und hinüber ins Schweizer Samnaun.
Gleich nach dem Tunnelausgang baut sich der Ort wie eine trutzige Burg auf. Jeder Quadratmeter auf dem schmalen Fleckchen Tal wird optimal genutzt. Stattliche 4- und 5-Sterne Hotels locken mit viel Komfort und behaglichen Wellness-Landschaften. Selbst der Weg zu den drei Talstationen wird Skifahrern und Snowboardern erleichtert. Ein bequemer Fußgängertunnel mit Rollbändern befördert sie rasch und mühelos von der einen Dorfseite zur anderen. Und von fast jedem Hotel und jeder Ferienwohnung erreicht man die Lifte bequem in kurzer Zeit zu Fuß. Legendär sind die „Top-of-the-Mountain“-Konzerte, mit denen die Wintersaison im Dezember eröffnet und Anfang Mai beendet werden. Bereits vor 16 Jahren traten zum Saisonausklang die ehemaligen Hitparadenstürmer Boney M. auf. Dann sorgte ein Weltstar nach dem anderen für Partystimmung: Sir Elton John, Tina Turner, Diana Ross, Jon Bon Jovi, Bob Dylan, Rod Stewart, Sting, Udo Jürgens, Ronan Keating, Peter Gabriel und die Pussycat Dolls. Außerdem bietet Ischgl immer wieder neue Attraktionen, insbesondere auch bei den Skihütten wie z.B. mit den Restaurants „Salaas“ an der Talstation der Greitspitzbahn oder mit dem futuristisch wirkenden „Pardorama“ auf 2620 m Höhe am Paradatschgrat. Mit einem fantastischen Blick aus dem voll verglasten Kubus auf die imposanten Gipfel der Silvretta-Gruppe lässt sich vortrefflich speisen.
Pisten
Über 200 km Piste, große Schneesicherheit dank der Höhenlage (90% des Hauptskigebietes liegen über 2000 m) und modernste Liftanlagen - sind die Pluspunkte der Skiregion. In 15 Minuten gehts mit den 8er-Gondeln der Fimbabahn hinauf zur Idalp, dem zentralen Dreh- und Angelpunkt des Ischgler Skigebietes. Wer sehen und gesehen werden will, ist auf der Idalp richtig. Hier befinden sich auch der Skischulsammelplatz, zwei Restaurants und der Ski- und Gästekindergarten. Die leichten Pisten (Nr. 11, 8, 6) rund um die Idalp laden ein zum Carven und auch Anfänger können hier locker ihre ersten Kurven versuchen. Ganz anders die schwarzen Abfahrten am Greitspitz (2872 m), sie fordern die Könner. Den besten Schnee gibts auf dem nordseitigen schwarzen Hang (Nr. 4) von der Bergstation der Pardatschgratbahn. Als eine der besten Carvingstrecken (Nr. 7) gilt zu Recht die landschaftlich wunderschöne Abfahrt ins Velilltal. Und die unpräparierten Skirouten hinunter zur Gampenalp im Fimbatal werden bei entsprechender Schneelage zu einem einzigen Skitraum. Und da man auch im Skigelände konsequent auf Lifestyle und Trends setzt, gibt es mit dem „SnowArtpark“ (direkt an der blauen Piste Nr. 11, oberhalb der Idalp gelegen) das angeblich größte zusammenhängende Freestyle-Eldorado der Alpen. Auf drei Spielwiesen (Kingsizepark, Publicpark und Beginnerpark), die obendrein mit Schneeskulpturen und Graffiti-Elementen verziert sind, vergnügen sich Freestyler und Snowboarder auf Rails, Kickern, Ramps und in der Halfpipe.
Loipen
Vom Palinkopf führt auch eine direkte Abfahrt nach Samnaun. Doch der Wechsel auf die Schweizer Seite lohnt nicht nur wegen des zollfreien Einkaufs. Die Alp Trida liegt weit und offen auf einem Hochplateau und ist die deutlich ruhigere Alternative zum Jubel und Trubel auf der Idalp. Snowboarder finden auch hier einen Funpark mit Halfpipe und jede Menge Obstacles zum Springen, Drehen und Abheben. Der Komfortstandard der Lifte ist im gesamten Skigebiet hoch. Einfache Schlepplifte gibt es nur noch wenige. Stattdessen befördern hochleistungsfähige Vierer,- Sechser- und Achter-Sesselbahnen die Wintersportler auf die sonnige Idalp und die Alp Trida - natürlich unter schützenden Wetterhauben, sollte die Sonne mal nicht vom Himmel lachen. Nur eines noch: Alle stürzen sich am Ende eines Skitages fast zu gleicher Zeit die schmalen Talabfahrten hinunter. Für nicht so sichere Skifahrer ist es ratsam, deutlich früher vor der Masse zu starten oder die Kabinenbahn zur Talabfahrt zu wählen.
Après Ski und mehr
Für Langläufer beschränkt sich das Angebot auf die Loipen im Talboden. Die landschaftlich wunderschöne Silvretta-Loipe führt durch das Paznaun bis Galtür. Nach dem Skifahren glänzt Ischgl vor allem mit Partyspaß und vielfältigen gastronomischen Angeboten: Vom romantischen Candlelight-Diner, über Erlebnisgastronomie bis zur bodenständigen Hausmannskost reicht der kulinarische Bogen. Wer feiern möchte, kann schon zu Mittag z.B. auf der Skihütte „Paznauner Taya“ beginnen, nachmittags tobt sich das Partyvolk beim Après-Ski in zahlreichen Lokalen der Fußgängerzone aus. Abends steppt dann der sprichwörtliche Bär durch das 1500-Einwohner-Dorf - Party total in Pubs, Discos und Kneipen. Ein besonderes Angebot ist der Mountain VIP-Club. Den Inhabern der VIP-Card (limitiert auf 300) garantiert man Leistungen wie separaten Zugang zur Silvrettabahn, VIP-Lounge bei den zahlreichen Events, persönlichen Ski-Guide oder einen Gratistest der neuesten Ski- und Wintersportgeräte.
Quelle: www.adac-skiguide.de