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Skiatlas Fügen (Silvester)
Nach dem Hintertuxer Gletscher liegt Hochfügen auf dem zweiten Platz der schneesichersten Skigebiete des Zillertals. Die Saison endet hier traditionell jedes Jahr mit dem Seilrennen erst am 1. Mai. Seit dem Zusammenschluss mit dem Skigebiet Hochzillertal spielt das Hochtal nun endgültig in der obersten Liga mit. Zusammen mit dem Spieljoch bei Fügen gleich am Taleingang finden Gäste ein sehr abwechslungsreiches und familiengeeignetes Urlaubsrevier.Es gibt wohl kein anderes Tal in Tirol, das so oft besungen wurde wie das Zillertal. Und an die Zillertaler Schürzenjäger kommt selbst das Ötztal mit DJ Ötzi nicht heran. Im Zillertal lockt ein lohnendes Skigebiet nach dem anderen. Für die Wintersportler beginnt das Tal in Fügen, rund 10 km von der Autobahnausfahrt entfernt. Fügen ist der Hauptort des unteren Zillertals und besitzt am Spieljoch (1920 m) und dem gut 100 m höher gelegenen Onkeljoch ein kleineres, an den Wochenenden stark besuchtes Skigebiet mit einer langen Talabfahrt. Zum Ort, dessen alter Ortskern auf einer Umgehungsstraße umfahren wird und dessen Hotels sich bis zur Talstation der Spieljochbahnen hochziehen, gehört auch das 1500 m hoch gelegene, schneesichere Hoteldorf Hochfügen, erreichbar auf einer kurvenreichen Straße. Bekannt ist Hochfügen für seine Schneesicherheit und das traditionell am 1. Mai zum Winterabschluss durchgeführte Seilrennen, bei dem jeweils drei Skifahrer mit einem Seil aneinandergebunden sind. Ungefähr auf halber Strecke zwischen dem Eingang ins Zillertal und dem Talschluss bei Mayrhofen passiert man Kaltenbach mit seiner Skiregion Hochzillertal. Die war bereits früher ein Anziehungspunkt mit entsprechend großem Andrang, doch mit der Verbindung nach Hochfügen im Winter 2004/05 wurde ein neues Kapitel aufgeschlagen. Die neben der Zillertal Arena und Zillertal 3000 dritte Skischaukel des Zillertals bietet 155 km Abfahrten und zudem äußerste Schneesicherheit.
Pisten
Im Hochzillertal in Kaltenbach führen gleich zwei 8er-Kabinenbahnen vom Ortsrand hinauf zur Waldgrenze und damit an den Start der traumhaften Skihänge mit überwiegend mittelschweren Abfahrten. Auf dem flachen Ziehweg von der Bergstation zu den Talstationen der Sesselbahnen und Schlepplifte ist das Gedränge recht groß. Doch da es die meisten Richtung Sonnenjet und Schnee-Express zieht, biegen Schlaue gleich rechts ab zur 6er-Sesselbahn Neuhütten, wo man in aller Ruhe den Skitag auf großzügigen, mittelschweren Pisten beginnen kann. Wunderbar gleichmäßig geneigt sind die breiten, eher leichten Hänge bei den Panoramaliften, wobei viele schnell bei der aussichtsreich auf Kammhöhe gelegenen, schönen Kristallhütte hängen bleiben. Der Sonnenjet ist einer der beliebtesten Lifte, nicht nur wegen der kurzweiligen Abfahrt. Er ermöglicht den Wechsel in den wunderbaren Schneekessel zwischen Marchkopf und Gedrechter, der auch Tiefschneefans begeistert, und stellt damit den Anschluss ans Hochfügener Skirevier her. Mit dem Wedelexpress geht es zum höchsten Punkt des Skigebiets (2501 m) wo auf der anderen Seite offene Westhänge nach Hochfügen ziehen. Das Hochtal punktet mit Genusshängen links und rechts des Talbodens, wobei vormittags erst einmal die sonnigen Pisten beim 8er-Jet auf dem Programm stehen. Breite Hänge findet man neben der Sesselbahn Hochfügen 2000. Auf der rasanten Piste Nr. 6, der Diretissima, begeistert vor allem der lange Schlusshang nach Hochfügen, bucklig geht es auf der Skiroute beim Schlepplift Pfaffenbühel II zu, mittelschwer hingegen auf der Piste Nr. 10. Es ist für jeden etwas dabei, wobei Einsteiger vor allem die Übungswiesen bei den Lamark-Schleppern schätzen. Spätestens mittags verlagert sich das Interesse auf die dann sonnigen Hänge der Holzalm, mit wunderbar breiten Pisten und großzügigen Tiefschneehängen. Zum Abschluss des Skitages geht es auf der Stephan-Eberharter-Goldpiste zurück nach Kaltenbach, wobei die Strecke gutes Standvermögen erfordert. Daher ist es nicht so gut, sie im nachmittäglichen Gedränge mit müden Beinen zu fahren. Viel schöner ist die Abfahrt vormittags, wenn sie noch frisch präpariert und griffig ist. Beim Blick auf die riesige Skischaukel schaut das Pistenangebot des Spieljochs etwas mager aus. Dafür sind die breiten Pistenautobahnen überschaubar und familienfreundlich und mit der 7 km langen, bis ins Tal beschneiten Talabfahrt werden auch ambitionierte Fahrer zufrieden gestellt.
Loipen
Für Langläufer geht es in Hochfügen hoch hinaus. Im Talboden auf 1500 m Höhe beginnt die 9 km lange, teils anspruchsvolle Loipe zum Loassattel. In Skigebiet Hochzillertal wird bei der Bergstation der Kabinenbahn ein kurzer Rundkurs (1,5 km) gespurt. Liegt im Tal ausreichend Schnee, dann wächst das Loipenangebot deutlich. Im Ortsbereich werden kurze Rundkurse gespurt, zusätzlich können Langläufer von Fügen über Uderns, Ried und Kaltenbach Richtung Hippach starten und so das gesamte Zillertal ablaufen.
Quelle: www.adac-skiguide.de


