Skiatlas Santa Caterina
Die alten Römer kamen, um ihre müden Glieder in den Thermalbädern auszustrecken, Urlauber kommen wegen der malerischen Stadt mit ihrem italienischen Flair, und Skifahrer wegen der weltmeisterlichen Pisten unter der Cima Bianca und im benachbarten Santa Caterina.
Im Schatten der majestätischen Bergriesen der Ortler-Gruppe treffen im weiten Talbecken von Bormio drei Täler zusammen: Valdidentro, Valdisotto und Valfurva. Zentraler Anlaufpunkt ist die Altstadt mit der autofreien Via Roma, ihren Sportgeschäften, Bars und Feinkostläden. Von der Spitze von Bormios Hausberg, der Cima Bianca, ziehen breite Pisten zu Tal, darunter im unteren Abschnitt die Weltcupabfahrt 'Stelvio'. Wie groß das Gebiet ist, das wird einem erst beim Blick zurück ins Tal bewusst: zwischen Gipfel und Tal liegen fast 1800 Höhenmeter. Entsprechend lang sind die leichten bis mittelschweren Abfahrten, die oben über großzügige, baumfreie Hänge führen, dann jedoch schnell in den Waldbereich eintauchen. Besonders schön ist die etwas abseits gelegene, fast 6 km lange 'Bimbi al sole', am sportlichsten zeigt sich die schwarze 'Betulle'. Das benachbarte Skiareal Valdidentro bietet auf den langen Waldschneisen mittelschwere Abfahrten, nur die offenen Hänge im Gipfelbereich sind leicht und sonnenverwöhnt, während Santa Caterina im Valfurva eher etwas für Könner ist. Fast ein Drittel der Pisten des Hausskigebiets der Olympiasiegerin und Weltmeisterin Deborah Compagnoni ist schwarz markiert, darunter die nach ihr benannte Weltcupabfahrt.
Quelle: www.adac-skiguide.de