Skigebiete Frankreich
Die französischen Skigebiete zählen zu den größten, höchsten und weitläufigsten der Welt. An erster Stelle zu nennen ist die Skiregion Les Trois Vallées mit über 600 Pistenkilometern und 200 Liftanlagen. Dabei handelt es sich um eine Skischaukel, die die drei Täler von Courchevel, Méribel und Val Thorens/Les Menuires lückenlos miteinander verbindet. Val Thorens ist mit seiner Lage auf 2.300 m der höchstgelegene Skiort Europas.
Auch das Skigebiet Les Portes du Soleil (zu Deutsch: Die Tore zur Sonne) kann hier locker mithalten. Es verfügt im wahrsten Sinne des Wortes über grenzenlose 650 Pistenkilometer, denn die 12 miteinander verbundenen Orte befinden sich zum Teil in der Schweiz. Je nachdem, für welche Richtung man sich am Morgen entscheidet, kann man einen Blick auf den Genfer See oder den Mont Blanc erhaschen, sich im Tiefschnee oder in einem der 9 Funparks austoben.
Weitere gigantische Skischaukeln bilden die Skigebiete von La Plagne und Les Arcs (420 Pistenkilometer, 169 Lifte) sowie Tignes und Val d'Isère (350 Pistenkilometer, 97 Lifte). Die größten und höchsten Gletscherskigebiete befinden sich in Tignes (2.100-3.350 m) und Les 2 Alpes (1.300-3.560 m).
In Frankreich liegt außerdem der Mont Blanc, der mit rund 4.800 m höchster Berg der Alpen ist. Zu dessen Füßen liegt die berühmte Wintersportmetropole Chamonix, Austragungsort der ersten Olympischen Winterspiele 1924. Von hier aus führt die zweithöchste Seilbahn Europas auf den Aiguille du Midi (3842 m), Ausgangspunkt für eine der längsten und spektakulärsten Tiefschneeabfahrten der Welt, die über 20 km lange Gletscherabfahrt durch das Vallée Blanche nach Chamonix.
Weitere Olympische Spiele fanden 1968 in Grenoble (alpine Wettbewerbe in Chamrousse) und 1992 in Albertville (Wettbewerbe u. a. in Tignes) statt.